Musikwissenschaftliches Institut

Schwäbisches Landesmusikarchiv

Das Schwäbische Landesmusikarchiv am Musikwissenschaftlichen Institut wurde im Oktober 1935 vom damaligen Direktor Ernst Fritz Schmid begründet als umfassende Sammlung historischer Musikalien Württembergs. Das Archiv vereinigt heute ca. 32 geschlossene Bestände aus ehemaligen Klöstern und aus Kirchengemeinden des Landes. Darin sind ca. 770 Komponisten erfasst. Im August 1963 erschien ein erstes Inventar von Prof. Dr. Walter Gerstenberg. In neuerer Zeit sind zwei Kataloge von Georg Günther erstellt worden, die die Bestände aus Ochsenhausen (Georg Günther: Musikalien des 18. und 19. Jahrhunderts aus Kloster und Pfarrkirche Ochsenhausen, Stuttgart 1995) sowie aus Rot an der Rot und Isny (Georg Günther: Musikalien des 18. Jahrhunderts aus den Klöstern Rot an der Rot und Isny, Stuttgart 1997) beschreiben. Auch RISM hat die Bestände mittlerweile in die Datenbank aufgenommen:

Tübingen, Schwäbisches Landesmusikarchiv (D-Tl) bei RISM

Digitalisierung

Stiftung für Kulturgut Baden-Württemberg beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Projektbeginn: Mai 2017)
Projektleitung: Marianne Dörr in Kooperation mit Thomas Schipperges
Zum Projekt Digitalisierung des Schwäbischen Landesmusikarchivs.
Zu den digitalisierten Beständen:
  DigiTue (Universitätsbibliothek Tübingen)

Kontakt

Eberhard Karls Universität Tübingen
Musikwissenschaftliches Institut
Schulberg 2 (Pfleghof)
72070 Tübingen

+49 (0)7071 29-72414
musik@uni-tuebingen.de


Komponisten

Sixt Bachmann (1754–1825)

Sixt Bachmann wurde am 18. Juli 1754 in Kettershausen geboren und trat 1770 in das Prämonstratenserkloster Obermarchtal ein. Er war als Musiklehrer, Chorregent und Assessor der Klosterkanzlei tätig. Am 18. Oktober 1825 starb er in Reutlingendorf. Klavier- und Orgelwerke nehmen den breitesten Raum im kompositorischen Schaffen Bachmanns ein; an Kirchenwerken sind vier Messen bekannt.

Nikolaus Betscher (1745–1811)

Nikolaus Betscher wurde am 31. Oktober 1745 in Berkheim geboren. Am 11. November 1765 legte er das Ordensgelübde ab und wurde am 3. November 1789 zum 45. und letzten Abt von Rot an der Rot gewählt. Ab 1795 war er auch Generalvikar der schwäbischen Zirkade des Prämonstratenserordens. Im Zuge der Säkularisation nahm Graf Ludwig von Wartenberg die ehemalige Reichsabtei Rot an der Rot am 1. März 1803 in Besitz, Betscher durfte aber bis zu seinem Tod am 12. November 1811 in den Konventsgebäuden wohnen. Bei den zahlreich erhaltenen Kompositionen Betschers handelt es sich vorwiegend um Kirchenmusik. Zum einen sind es verhältnismäßig groß angelegte Werke für das damals übliche Orchester mit lateinischen Texten, zum anderen kleinere und schlichter gestaltete deutschsprachige Stücke.

Johann Evangelist Brandl (1763–1837)

Johann Evangelist Brandl wurde 1784 Hofkapellmeister in dem zum Haus Hohenlohe gehörenden Bartenstein, 1789 Hofkapellmeister in Bruchsal und 1808 zweiter Musikdirektor in Karlsruhe. Besondere Beachtung verdient seine Kammermusik, in der er dem Fagott eine führende Rolle zuweist.

Franz Xaver Brixi (1732–1771)

Franz Xaver Brixi stammt aus Prag, wo ihn eine glänzende Musikerlaufbahn bis zum Kapellmeisteramt am Veitsdom führte. Er war ein fortschrittlicher Komponist, der den modernen klassischen Stil beherrschte und bekannt machte. 1771 ist er gestorben.

Meingosus Gaelle (1752–1816)

Meingosus Gaelle wurde 1752 in Buch bei Tettnang geboren. Er trat 1771 ins Kloster Weingarten ein. Nach der Auflösung des Klosters 1802 lehrte er an der Universität Salzburg. Er komponierte Lieder, Kirchenmusik, Kammermusik und „Adams und Evas Erschaffung, eine comische Oper“ (1796) nach Sebastian Sailers „Schwäbischer Schöpfung“. Am 4. Februar 1816 starb er im Wallfahrtsort Maria Plain nahe Salzburg.

Ernst von Gemmingen (1759–1813)

Ernst von Gemmingen-Hornberg wurde am 11. Februar 1759 in Celle geboren. Er war nicht nur ein beachtlicher Geiger und Liebhaber von Kammermusik – in seiner Bibliothek findet sich fast das gesamte Streichquartettschaffen von Joseph Haydn –, er hat auch selbst vier Violinkonzerte komponiert. Wie und wo er seine kompositorischen Fähigkeiten erworben hat, ist allerdings unklar. Nach dem Tod seines Vaters wurde er in Heilbronn von seiner Mutter erzogen. 1777 ging er an die Universität Göttingen, 1781 folgte eine Reise nach Frankreich, England, Schottland und die Niederlande. Dann trat er als Hofkammer- und Landschaftsrat und Direktor der Hofmusik in den Dienst des Markgrafen Karl Alexander von Brandenburg. 1786 ging er als Kammerherr und außerordentlicher Gesandter nach Berlin, verließ aber die diplomatische Laufbahn nach einem Jahr wieder und zog sich nach Heilbronn zurück. 1792 heiratete er Henriette Charlotte von Holle. Nach der Reichsauflösung verlegte Ernst von Gemmingen seinen Wohnsitz nach Mannheim, wo er am 3. März 1813 starb.

Johann Wendelin Glaser (1713–1783)

Johann Wendelin Glaser wurde am 1. Mai 1713 als Sohn eines Kantors in Ostheim vor der Röhn geboren. Nach zwei Jahren als Schüler des Gymnasiums zu Schleusingen besuchte er sechs Jahre lang die Lateinschule in Nürnberg. Neben der Erfahrung aus der Familientradition scheint die Musiklehre an diesen beiden Schulen die einzige musikalische Ausbildung gewesen zu sein, die Glaser erfahren hat. 1738 befand sich Glaser wieder in Ostheim und versah dort das Amt des Kantors, 1741 wurde er Präzeptor und Kantor in Langenburg. Nach Wertheim, wo er bis zu seinem Tode blieb, kam er 1744. Er starb am 6. Februar 1783. Sein kompositorisches Werk umfasst mehr als 300 Kantaten, darunter drei komplette Jahrgänge. Darüber hinaus verfasste er eine musikpädagogische Lehrschrift mit dem Titel Praeceptor bene instructus das ist: Gruendlicher Unterricht von dem geistlichen Choral=Gesang.

Joseph Haydn (1732–1809)

Nachdem Haydn 1766 seine umfangreichste Messe, die sog. Cäcilienmesse, komponiert hatte, folgte ein Jahr später, 1767, ein weiteres großes geistliches Werk, das Stabat mater in g-Moll (Hob. XXbis). Die Uraufführung erfolgte im März 1768 in der Kirche der Barmherzigen Brüder in Wien. Doch machte dieses Werk Haydn auch jenseits der Landesgrenzen bekannt; 1781 wurde es in Paris mehrmals mit großem Erfolg aufgeführt, 1782 in Rom, 1783 in London. Unabhängig von verschiedenen Drucken war das Stabat mater in zahlreichen Abschriften verbreitet. In Ochsenhausen fand sich eine Fassung dieses Werks mit deutschem Text, der sich allerdings von der seinerzeitigen, allgemein verbreiteten Nachdichtung Johann Adam Hillers unterscheidet. Diese Ochsenhausener Fassung dürfte um 1800 angefertigt worden sein und stellt eine wohl speziell auf die lokalen Verhältnisse zugeschnittene Fassung dar. Abweichend vom Original beschränkt sie sich auf eine reine Streicherbesetzung, die Bläserstimmen sind weggelassen, bzw. in die Streicherstimmen eingearbeitet.

Andreas Heichlinger (1746–1809)

Andreas Heichlinger wurde 1746 in Großköz bei Günzburg geboren. Seine Profess legte er am 2. Juni 1765 in der Zisterzienser-Reichsabtei Salem ab. Er starb am 4. September 1809.

Balduin Hoyoul (um 1548–1594)

Balduin Hoyoul wurde um 1548 wohl in Lüttich geboren. 1561 trat er als Diskantist in die Stuttgarter Hofkapelle ein, von 1564 bis 1565 war er Schüler von Orlando di Lasso in München. Nach dem Tod von Ludwig Daser im März 1589 wurde Hoyoul in Stuttgart Hofkapellmeister, an seiner Stelle wurde Leonhard Lechner zum Hofkomponisten ernannt. Am 26. November 1594 starb Hoyoul in Stuttgart an der Pest. Er hatte sich wohl infiziert, als er zusammen mit der Hofkapelle den Herzog zum Reichstag in Regensburg begleitete. Sein Nachfolger als Hofkapellmeister wurde Leonhard Lechner. Zwischen Daser und Lechner war Hoyoul ein eigenständiger und nicht weniger bedeutender Musiker am ambitionierten Stuttgarter Hof.

Æmilian Kayser (1749–1831)

Æmilian Kayser wurde 1749 in Oberndorf am Neckar geboren. Er war Pater des Benediktinerklosters Petershausen (Konstanz), hielt sich jedoch gerne in Weingarten auf und komponierte für dieses Kloster zwei umfangreiche Vespern. 1831 ist er gestorben.

Isfrid Kayser (1712–1771)

Isfrid Kayser wurde am 13. März 1712 in Türkheim an der Wertach geboren. 1732 legte er Profess ab und wurde 1741 Musikdirektor in Obermarchtal, 1763 Subprior. Kayser starb am 1. März 1771. Sein musikalischer Nachlass umfasst vornehmlich geistliche Werke. Das einzig erhaltene weltliche Werk sind „Drei Parthien für Klavier“ op.4.

Augustinus Plattner (um 1590-um 1630)

Zur Biographie Plattners gibt es nur einzelne Anhaltspunkte. Das älteste sichere Zeugnis ist der Eintrag vom 17. Juni 1613 im Hochzeitsbuch der Dompfarre St. Jacob in Innsbruck. Er ist auf Kosten des Deutschen Ordens zum Musiker ausgebildet worden. 1621 ist er Organist in Mergentheim, möglicherweise ist er schon vor 1629 gestorben. Erhalten sind acht Messen, Zeugnisse für die Tätigkeit Plattners als Organist konnten bislang ebenso wenig gefunden werden wie weitere Kompositionen.

Jakob Reiner (um 1555–1606)

Jakob Reiner wurden zwischen 1555 und 1559 in Altdorf geboren und besuchte als Kind die Klosterschule. 1574 wurde Reiner für zwei Jahre Schüler von Orlando di Lasso, dann kehrte er wieder ins Kloster Weingarten zurück. Er blieb bis zu seinem Tod am 12. August 1606 seinem Kloster als Kapellmeister, Komponist und Musiklehrer treu, gehörte aber nie dessen Konvent an. Seine frühen Werke stehen stilistisch denen seines Lehrers nahe. In seinen späteren Motetten und Messen bezieht er das venezianische Wechselspiel verschiedener Chorgruppen verstärkt mit ein.

Æmilian Rosengart (1757–1810)

Æmilian Rosengart wurde am 29. März 1757 in Kirchheim (Schwaben) geboren. 1775 legte er die Profess ab und wurde 1781 zum Priester geweiht. In Ochsenhausen war er Professor der Theologie und Philosophie und ab 1795 Musikdirektor. Er starb am 29. Mai 1810 in Tannheim.

Meingosus Rottach (1711–1760)

Meingosus Rottach wurde 1711 in Leutkirch geboren und legte 1730 in Weingarten die Profess ab. Dort wirkte er als Philosophieprofessor, Chorregent und Kellermeister. Er schrieb einen wohlklingenden Vokalsatz mit guter Stimmführung. Im Jahr 1760 starb Meingosus Rottach.

Franz Xaver Schlecht (um 1797–1865)

Franz Xaver Schlecht wurde in Wendlingen am Dosbach geboren. Er war der ältere Bruder von Abt Robert Schlecht, der von 1778 bis 1802 die Geschicke des Klosters Salem lenkte. Zunächst studierte Schlecht Jura in Salzburg und war dann als Domkapellmeister in Eichstätt tätig. Von ihm sind zahlreiche geistliche Kompositionen und Instrumentalwerke erhalten.

Gregor Schmid (1748–1780)

Gregor Schmid wurde am 15. November 1748 in Ravensburg geboren und studierte in Ehingen und Augsburg Theologie und Philosophie. Seine Profess legte er am 26. November 1769 in Ochsenhausen ab und hielt am 26. Juni 1774 Primiz. Am 6. Februar 1780 ist er gestorben.

Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791)

Christian Friedrich Daniel Schubart ist uns heute als Dichter des Sturm und Drang geläufig. Für seine Zeitgenossen war er vor allem Journalist. Als berufliches Ziel galt ihm eine Pfarrstelle, sein Brot verdiente er lange Zeit als Schulmeister, dann vier Jahre als Organist, zuletzt als Theaterdirektor. Er selbst aber sah sich zeitlebens mindestens eben so sehr als Musiker, und zweifellos war er ein begnadeter Improvisator auf Orgel und Klavier, doch ihn als Komponisten zu bezeichnen ist übertrieben. Der Natur seines Schaffens nach ist Schubart das, was in unserer Zeit als „Liedermacher“ bezeichnet wird. Geboren wurde er am 24. März 1739 in Obersontheim. Einen ersten Musikunterricht erhält Schubart von seinem Vater, 1756 geht er zur Beendigung seiner Schulausbildung nach Nürnberg und erhält dort auch Musikunterricht. 1758 studiert Schubart in Erlangen Theologie. Zurück in Aalen, wohin die Familie bereits 1740 umgezogen war, übt er sich im Predigen, kümmert sich um die Aalener Stadtmusik und beginnt zu komponieren. In den Jahren bis 1763, in denen Schubart stellungslos war, scheint er sein Klavier- und Orgelspiel vervollkommnet zu haben. 1763 nimmt Schubart für sechs Jahre die Stelle eines Schuladjunkten und Organisten in Geislingen an, 1769 dann die Stelle des Organisten und Musikdirektors an der Ludwigsburger Stadtkirche. Dort führt er ein ausschweifendes Leben und wird durch einen herzoglichen Erlass seines Amtes enthoben und aus Württemberg verwiesen. Mittellos geht er zunächst nach Heilbronn, dann nach Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen, schließlich nach München. 1774 verlässt Schubart München und geht nach Augsburg. Er konzertiert und gibt Klavierunterricht, doch macht er sich mit seinen Schriften unbeliebt, wird unter Hausarrest gestellt und 1775 aus Augsburg verwiesen. Die folgenden zwei Jahre verbringt Schubart in Ulm. Durch eine List wird er auf württembergisches Gebiet gelockt und dort ohne Haftgrund festgenommen. Die nächsten zehn Jahre verbringt Schubart in Haft auf dem Hohenasperg bei Ludwigsburg. Dort entstehen seine zahlreichen Lieder. 1787 wird Schubart aus der Haft entlassen und zum Herzoglich Württembergischen Hof- und Theaterdichter ernennt. Früh gealtert ruiniert Schubart seine von der Haft angegriffene Gesundheit vollends und stirbt am 10. Oktober 1791 an einem „Schleimfieber“.

Joachim (Jakob) Sommer (1764–1786)

1764 wurde Jakob Sommer in Ottobeuren geboren. Über seine Lebensumstände wissen wir heute nichts, lediglich ist überliefert, dass er seine Profess 1781 ablegte und seine Primiz 1788 feierte. Jakob Sommer starb am 20. Mai 1796 in Salem. Seine Musik entspricht ganz der Klassik.

Bernard Wahl (?–1786)

Bernhard Wahl stammt aus Treffelshausen (bei Geislingen), war Chorregent in Weingarten und galt als hervorragender Organist. Er starb 1786.

Ernest Weinrauch (1730–1793)

Ernest Weinrauch wurde 1730 in Donauwörth geboren. Mitsieben Jahren kam er in das Kloster Zwiefalten und hat es bis zu seinem Tod 1793 nicht mehr verlassen. 1748 legte er die Profess ab, 1755 feierte er Primiz. Neben Funktionen als Subprior und Ordenskapitular war er auch über 30 Jahre Chorregent, zu dessen Pflichten auch die musikalische Ausbildung der Klosterschüler gehörte. Conradin Kreutzer ging aus seiner Schule hervor. Weinrauchs Rang als Komponist belegt die damals große Verbreitung seiner Werke.

Johann Samuel Welter (1650–1720)

Johann Samuel Welter wurde am 27. August 1650 in Obersontheim geboren und war Organist an der Michaelskirche in Schwäbisch Hall. Bei ihm handelt es sich um einen der bedeutendsten Vertreter des Generalbasszeitalters. Er komponierte allein über 400 Kantaten. Von seinem umfangreichen Werk lässt sich heute nur etwa ein Zehntel namhaft machen, erhalten sind nur eine Psalm-Kantate, zwei Spruch-Oden-Kantaten und acht Choral- bzw. Odenkantaten (darunter „Jesu, meine Freude“). Weiterhin liegen noch elf Kirchenlieder für Singstimme mit Generalbassbegleitung, zwei Magnificat-Vertonungen und eine Trauer-Arie vor. Welter starb am 27. Juli 1720 in Schwäbisch Hall.

Johann Georg Zechner (1716–1778)

Johann Georg Zechner stammt aus der Steiermark und war Organist am Benediktinerkloster Göttweig und an St. Veit in Kreuz. 1778 starb er.

Orte

Ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Isny

Das ehemalige Benediktinerkloster St. Georg und Jakobus wurde 1096 geweiht.

Ehemalige Prämonstratenser-Reichsabtei Obermarchtal

Um 1171 entstand anstelle eines bereits im 8. Jahrhundert gegründeten Benediktinerklosters das Prämonstratenser-Ordensstift Obermarchtal. 1686 wurde der Grundstein für die Klosterkirche gelegt. Die Klosteranlage an der Ostseite der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen

Nachdem es zunächst zu St. Blasien gehört hatte, wurde das Kloster Ochsenhausen 1391 von Papst Bonifax IX. zur selbständigen Abtei erhoben. Bereits im 14. Jahrhundert wurde durch den umfangreichen Erwerb von Herrschaftsrechten die Grundlage für das politisch eigenständige Klostergebiet gelegt. Die rasche Entwicklung Ochsenhausens manifestierte sich während des 15. Jahrhunderts in der 1489 bis 1495 erbauten neuen Klosterkirche. Zwar wurden fast alle Gebäude während des Dreißigjährigen Krieges stark beschädigt, doch konnte vor allem im 18. Jahrhundert der heutige prachtvolle bauliche Zustand wieder hergestellt werden. Seit der Klostergründung hat die Förderung der Bildenden Künste und der Musik Tradition in Ochsenhausen.

Ehemalige Prämonstratenser-Reichsabtei Rot an der Rot

Im Jahr 1126 wurde die Abtei Rot an der Rot gegründet und vom Mutterkloster Prémontré aus besiedelt. Dieses älteste Prämonstratenserkloster in Schwaben blühte rasch auf. Ab 1272 war der Abt des Klosters gleichzeitig Generalvikar des Ordens und hatte damit starken politischen Einfluss. Im 14. Jahrhundert begann das Kloster an Bedeutung zu verlieren, erstarkte im 18. Jahrhundert dann nochmals, wurde aber mit der Säkularisation 1803 endgültig geschlossen. Die Orgel der zwischen 1777 und 1784 neu erbauten Klosterkirche St. Verena stammt von Johann Nepomuk Holzhey. Gründliche Renovierungen machten die ehemalige Klosterkirche wieder zu einem Schmuckstück der oberschwäbischen Landschaft.

Tübingen

Für die Zeit der ersten Erwähnung (1078) bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts fehlen genaue Nachrichten, doch weist die Existenz eines Augustiner- und Franziskanerklosters auf die Pflege des Gregorianischen Gesangs. Mit der Gründung der Universität 1477 hält die Musik Einzug ins akademische Leben. Zwar ist die Musik als Lehrgegenstand der Artistenfakultät nicht erwähnt, doch haben von den Magistern einige nachweislich über Musik gelesen. Nach der Reformation wurde zur Vorbereitung auf das Studium im »Paedagogicum« die Musik Lehrfach. Auch im Tübinger Stift wurde Musik unterrichtet, zum Teil in Personalunion und verbunden mit der Kirchenmusik der Stadt. Schwere Rückschläge erhielt die Musikpflege Tübingens im 30jährigen Krieg. Erst um 1660 war ein geordneter Zustand wieder gänzlich hergestellt, die Inventare des Stifts zeigen ein überwiegend vokales und lateinisches Repertoire spätfrankoflämischer-italienischer Tradition. Seit etwa 1720 sind dann fast ausschließlich deutschsprachige Kantaten inventarisiert. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wuchs der Bestand an instrumentaler Musik; gesammelt wurden Werke der Stuttgarter Hofkapelle sowie der Mannheimer und Wiener Schule. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts wurde aber über den Niedergang der Stiftsmusik geklagt. Freie bürgerliche Initiativen belebten an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert das städtische Musikleben, ein echter Fortschritt wurde mit der Schaffung der Stelle eines Universitätsmusikdirektors 1817 erzielt. Dieser hatte auch die Leitung der Kirchenmusik unter sich sowie die musikalische Ausbildung der Angehörigen des evangelischen und des katholisch-theologischen Stifts. Ein gemischter Chor wurde gegründet, ein aus Studenten gebildetes Orchester trat hinzu und 1829 entstand der Oratorienverein. Die nachfolgenden Universitätsmusikdirektoren förderten stark das Musikleben der Stadt. Die mit dem Wirken von Emil Kauffmann erreichte Verbindung von praktischer und wissenschaftlicher Tätigkeit blieb unter den Amtsnachfolgern als Universitätsmusikdirektor bestehen. Das Musikleben Tübingens selbst wird getragen vom Stiftskirchenchor, dem 1947 gegr. Tübinger Kantatenchor und dem 1958 gegr. Kammerorchester Tübinger Studenten; zu erwähnen sind auch die seit 1945 in der Stiftskirche wöchentlich stattfindenden Abendmusiken und die von der Museumsgesellschaft veranstalteten Konzerte. (Vgl. Bernhard Meier s.v. »Tübingen« in : MGG ²1994ff., Bd.9, Sp.1036ff.

Ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Weingarten

Die Gründungsgeschichte der ehemaligen Reichsabtei und heutigen Benediktinerabtei Weingarten reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Der Grundstein zum Barockneubau, der heutigen Klosteranlage, wurde 1715 gelegt. Über 200 Künstler waren im Verlauf der Baugeschichte der Kirche beschäftigt. Berühmt sind vor allem das Chorgestühl von Joseph Anton Feuchtmayer und die Große Orgel von Joseph Gabler.

Ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Zwiefalten

Die Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Zwiefalten stammt aus dem Jahr 1089. Während des 12. Jahrhunderts wurde der Grundstock der großen Klosterbibliothek gelegt, deren Bestände nach der Säkularisation in die Stuttgarter Landesbibliothek überführt wurden. Nachdem das alte Zwiefalter Münster 1740 abgerissen worden war, wurde im selben Jahr der Grundstein für die neue Klosterkirche gelegt und 1762 der erste Gottesdienst in der neuen Kirche abgehalten. Kloster und Münster Zwiefalten waren aber nicht nur der prunkvollen Ausstattung wegen berühmt, sondern auch aufgrund der Musikpflege. Im neuen Münster waren dafür drei Orgelprospekte vorgesehen. Die Hauptorgel besaß 34 Register und wurde von Johann Martin aus Hayingen erbaut. Ihr Klang erreichte Berühmtheit. 1803 wurde die Klosterkirche geschlossen und erst 1812 als Pfarrkirche von Zwiefalten wieder eröffnet. Heute ist in den Klosterbauten ein Psychiatrisches Landeskrankenhaus untergebracht.

Komponistenverzeichnis

A

Abeille, H.
Abel, Eberhard Friedrich
Abel, G. Chr.
Abt
Achstetten
Adler, Joseph
Adlgasser, Anton Cajetan (1729-1777)
Agricola
Agricola, Karl (gest. 1869)
Agricola, Carl Joseph
Ahl, C.
Ahle, Rudolf
Aiblinger, Johann Caspar
Alberti
Albrechtsberger, Georg
Alexi (= Molitor, Alexius?)
Algayr, Louis
Amon, J.
Anacker, A. F.
Alderl, Quirin
André, Johann Anton (1775-1842)
Andrea (2. Hälfte 18. Jh.)
Andreozzi, Gaetano (1755-1826)
Anerio
Anfossi, Pasquale (1727-1797)
Angeber, J. A.
Angeber, Willibold (1771-1833)
Anna Amalia von Preußen
Anschütz, J. A.
Assmayr, Ignaz
Auber, D. F. E.
Auberlen
Azenhofer, Johann

B

Baal, Anton
Bach, C. Ph. E.
Bach, Christoph
Bach, E.
Bach, J. S. (1685-1750)
Bachaly (= Pachaly) 
Bachmann, Sixt (1754-1825)
Bachschmid, Anton Adam (1728-1797)
Back, Konrad (1749-1810)
Bagg
Baini
Bannhard, Joseph Meinrad
Bassani, G. B.
Baumann, J. G.
Bauer Alois (1. Hälfte 19. Jh.)
Bausch, Ant.
Bayerdörfer, A. F.
Beck, C. F.
Beethoven, L.van (1770-1827)
Belka
Bellini, Vincenzo (1801-1835)
Beltinger, Michael
Benda
Bender, Gustav (Mitte 19. Jh.)
Bennet, John
Benz, Johann Baptist (1807-1879)
Bergt, (Hermann) August
Bernard, Aloysius
Berner
Berner, Friedrich Wilhelm
Berr, Frédéric
Berry
Bertoni
Bertsch
Besele, H.v.
Bestlin
Betscher, Nikolaus (1745-1811)
Bianchi
Bieling, Joseph (um 1734 – nach 1811)
Bierer
Bierey, G.B.
Bihler (= Bühler)
Bihler, Franz
Bihler, G.
Binder 
Birkler, Georg Wilhelm (1820-1877)
Blahach, J.
Blum, Carl
Blumenthal, Joseph v.
Bock, F.
Boeckle
Bögle
Böhm, Karl Leopold (geb. 1806)
Boieldieu, François-Adrien
Boog, Johann Nepomuk (um 1724-1764)
Borghi
Bornhard, J. M.
Bortniansky, Demet.
Bost
Brahms, Johannes
Brandl, Johann Evangelist (1763-1837)
Braun
Braun, B.
Braun, Christ.
Braun, Johann Baptist (Mitte 19. Jh.)
Bredelin
Brixi, Franz Xaver (1732-1771)
Bröer, Ernst (1809-1886)
Brosig, Moritz (1815-1887)
Brunelli
Bruni
Buchwiser, Balthasar (um 1765 – nach 1808)
Bühler, Franz (1760-1823)
Bühler (= Bihler)
Bürchner, Christian
Burkhardt, Chr.
Buttstett, Franz Vollrath (1735-1814)

C

Cajetani (um 1800)
Call, Leonhard von
Calvisius
Camerloher
Cannabich, Christian (1731-1798)
Carey
Carl, Anton (ca. 1717-1784)
Carulli, F.
Casali, Giov. Batt.
Casciolini, Claudio
Categari, G.
Christmann, Johann Friedrich (1752-1817)
Cimador, J.B.
Cimarosa, Domenico (1749-1801)
Clarke, Jerem.
Closner, J. Michael
Constans
Cordans, Barth.
Corsi
Cramer
Croce, Giovanni (um 1557-1609)
Crua (= Grua)
Crüger, Johann

D

Dalayrac, Nicolas
Damcke
Danzi, Franz (1763-1826)
Decius, N.
Dedler, Rochus 
Delver, F.
Demharter, Joseph
Demmler, Johann Michael (1748-1785)
Deninger
Destouches
Diabelli, Anton (1781-1858)
Diebold, Johann
Diem
Dietter
Ditters von Dittersdorf, Karl (1739-1799)
Dominik, Franz
Donizetti
Dowland
Dreher, Joseph Anton
Drese, Adam
Dressler, Ottmar (Mitte 19. Jh.)
Drexel, Johann Chrysostomos (1758-1801)
Dreyer, Johann Melchior (1746-1824)
Dreyer, Johann Michael
Drobisch, Carl Ludwig (1803-1854) 
Dürner
Dunz
Duport

E

Eberlin
Eberlin, Johann Ernst (1702-1762)
Eberwein
Ebner, Ludwig
Eccard
Eidenbenz
Eidt, Alois
Eisele, J. B. (Mitte 19. Jh.)
Eisenhofer
Eisenmann
Ellguth, Ernst
Emmerig, Wolfgang Joseph (1772-1829) 
Emmert, Johann Joseph
Engel
Erk, Ludwig
Ernest
Ernst, Johann Fr.
Espenmüller, M.
Est, L.B.
Ett, Caspar (1788-1847)
Eybler, Joseph

F

Faißt, Immanuel
Faitelli, Vigil Blasius
Fasch, Carl
Fesca, F. E.
Feuerlein
Fiesel, Gustav (2. Hälfte 19. Jh.)
Fils, Anton (1733-1760)
Fink, Christian
Fischer
Fischer, C.
Fischer, Matthäus
Fleming
Flori
Florschütz, C.
Fodor
Ford, Thomas
Franck, Mel.
Frech, J. G.
Freudenberg, C.
Frey
Frey, W.
Fröhlich
Froehlich, J.
Führer, Robert (1807-1861)

G

Gabler, C. A.
Gabrieli
Gaelle, Meingosus (1752-1816)
Gaensbacher
Gall Morel
Gallay
Gallus (= Handl)
Galuppi
Ganther
Gaßner, P. S.
Gebauer
Geisler, Benedict
Genée, R.
Gerstner, Karl Anton von (1713-1797)
Gerum, August
Gerum, Matth.
Giulini, Johann Andreas Joseph (1723-1772)
Gleissner, Franz (1761-1818)
Gluck; G
Glückher, M.
Goepfert
Görres
Göz
Goller, V.
Gordigiani, Giovanni Battista (1795-1871)
Gramagnac, M.
Graetz, Joseph (auch: Gratz; 1760-1826)
Graun
Graun, Carl Heinrich (1704-1759)
Greith, Karl (1828-1887)
Grétry
Groiss, J.
Groll, Evermodus (1756-1809)
Grosheim, G. C.
Groß, P.
Grotz
Grua, Paul (1754-1833)
Gruber, Benno (1759-1796)
Gruber, Franz Xaver (1787-1863)
Gruber, Joseph
Gruber(s)
Grünberger, Theodor
Grüneisen
Grundner, Giuseppe
Gugler, Michael
Guglielmi, Pietro
Guthauser, A.
Gyrowetz, Adalbert (1763-1850)

H

Haas, Ildefons
Haekl, Johann
Händel, G. F. (1685-1759)
Häser, Johann Wilhelm (1747-1822)
Häußler, Ernst
Hahn
Hahn, Bernard (1780-1852)
Hahn, Joseph
Hahner
Hahns
Haiegg, D.
Haltenberger, Bernhard (1748-1780)
Hammer, Carl Anton (2. Hälfte 18. Jh.)
Handl, Jacob (= Gallus)
Hanisch, Joa.
Hanser
Harrer
Hartdobler, Georg
Hartmann
Hasse
Hasse, J. Ad.
Haßler, D. L. A.
Haßler, Hans Leo (1564-1612)
Hauptmann, M.
Haydn
Haydn, Joseph (1732-1809)
Haydn, Michael (1737-1806)
Heckel, K. F.
Hedlak, Wenzel
Heel, Franz Xaver (1758-1831)
Heerklotz
Heeser
Heichlinger, Andreas
Heim, J.
Heine
Heinlen
Hel(1)wig
Hemmerlein, Joseph
Henkel
Henschkel
Herrenberg
Herrmann
Hesse, Adolf
Hetsch, L.
Hiller, Johann Adam (1728-1804)
Himmel
Hoch
Hoch, Emil
Hoch, Ignaz
Höfer
Höffer, Paul
Hoeser, Wilhelm
Hoffmeister, Franz Anton (1754-1812)
Hoffstetter, Roman (1742-1815)
Hofmann, J.
Hofmeister
Holder, Barth.
Holler
Holzmann
Holzmann, Joseph Alois (1762-1815)
Holzmann, Joseph Ludwig
Homilius, Gottfried August
Horak
Huber
Huber, J.
Huber, M.
Hummel
Hummel, B.
Hummel, Johann Nepomuk
Hurka 

I

Immler

J

Jadassohn, S.
Jamer
Jannacconi, Giuseppe
Janny
Jaumann, Johann (1765-1848)
Jaumann, M.
Jenisch, J. Aug.
Jeresen
John
Jommelli, Niccolò (1714-1774)
Joos, Oswald (Mitte 19. Jh.)
Julini (= Giulini)
Jungbauer, F.
Jusdorf

K

Kaa, Franz Ignaz (1748-1818)
Kaeser, W.
Kaim, Adolf
Kalbitz, K.
Kalliwoda, W.
Kaltner, Franz
Kauffmann, B. F.
Kayser, Aemilian (1749-1831)
Kayser, Isfrid (1712-1771)
Kechtler
Keiser, H.
Keiser, R.
Keller
Keller, Max(imilian)
Kempter
Kempter, Friedrich
Kempter, Karl (1819-1871)
Kindscher, Louis
Kirmair
Kirme, Ferdinand
Kittel
Klein
Klein, B.
Klein, H. B.
Klose
Knecht, Justin Heinrich (1752-1817)
Knöferle
Kobrich, Johann Anton
Kocher, Conrad
Kögler, C. H.
Koenen, Friedrich
Königsperger, Marianus (1708-1769)
Koepf, C. (Mitte 19. Jh.)
Kohler, (Fr.) Joseph
Kolb, Gregor (1734-1783)
Koppaur (Mitte 18. Jh.)
Kospoth, Otto Carl Erdmann Freiherr von (1753-1817)
Kostovsky
Kozeluch, Leopold (1747-1818)
Krafft, Joseph
Kraft, F.
Kraus, Philipp Joseph Anton (1729-1790)
Kraus, Lambert
Krauß, Pr.
Kreußeer, Jean
Kreutzer, R.
Kreuzer
Kriebaum (Ende 18. Jh.)
Kriener, (Joh.) Michael (1. Hälfte 19. Jh.)
Krommer, Franz (1759-1831)
Kücken, Fr.
Kücken, F. K.
Küffner, J.
Kühner
Kunzen, Friedrich Ludwig Aemilius (1761-1817)

L

Lachner, Ignaz (1807-1895)
Lachnith, Ludwig Venceslav (1746-1820)
Lägel, J. G.
Lang
Lang, Josefine
Lanner
Lasser, Johann Baptist (1751-1805)
Lasso, Orlando di
Laube, Anton (1718-1784)
Laucher, Joseph Anton (1737-1813)
Lausenmayer (2. Hälfte 18. Jh.)
Lechler, R.
Lechner (18.Jh.)
Lederer, Joseph (1733-1796)
Lenz, Leopold
Letzgus
Lickl, C. Georg
Liebl, J. (G.)
Lindpaintner, Peter
Lipawiky
Löhle, Xaver
Loewe, Carl
Lohelius, Johann (1724-1788)
Looff, Alexis
Loritz, Johann Georg (1. Hälfte 19. Jh.)
Lotti, Ant.
Lump, Leopold
Lutz, Joseph (Mitte 19., Jh.)

M

Madlseder, Nonnosus (1730-1797)
Maier (= Mayer, Mayr)
Maier, J.
Maier, Joseph
Maier, Julius
Majo, F. de
Malzar
Malzat, Johann Michael (1749-1787)
Mango, Hieronymus (um 1760-vor 1790)
Mangold
Marcello
Martignoni
Martin, (Vincenzo)
Maurer
Mayer, J. G.
Mayr, Placidus
Mazzoni, Andre (2. Hälfte 18. Jh.)
Medescher, Sebastian
Mehul
Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847)
Mercadante
Methfessel, A.
Mettenleiter, Johann Georg (geb. 1812)
Meyer von Schauensee,
Franz Joseph Leontius
Mezger
Michel, Francesco (2. Hälfte 18. Jh.)
Michel, J.
Michel, Joseph
Michl, Joseph Willibald (1745-1816)
Miller
Miller, Christian
Miller, (Thomas) Samuel
Mitterer, Ignaz (1850-1924)
Mitterer, J.
Mica (hier Mitzcha)
Möhring, Ferdinand
Mösl, (M.)
Möst
Molitor, Alexius (1730-1773)
Molitor, Johann Baptist (1834-1900)
Morley
Mosel
Mozart
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791)
Mühling, A.
Müller
Müller, C. G.
Müller, Donat (1809-1879)
Müller (hier Myller), Wenzel
Müller, Wilhelm Adolf
Münch
Munding
Myslivecek (hier Misliwecek), Joseph (1737-1781)

N

Nägeli, Hans-Georg
Nanz
Narcisse
Nardini, Vincenzo
Nasolini, Sebastiano (um 1768-1798 oder 1816)
Naue, Johann Friedrich (1787-1858)
Naumann
Naumann, J. G.
Neefe
Ne(t)zer
Neubauer, Franz Christoph (1750-1795)
Neubig, (J. N.) (Mitte 19. Jh.)
Neuffer, H. C.
Neukomm, Sigismund
Neumark, G.
Nitsch, Ignaz (2. Hälfte 18. Jh.)
Nix

O

Obersteiner, H. Johann (1824-1896)
Ohnewald, Joseph (1781-1856)
Onslow, G.
Ortlieb, Eduard (1807-1861)
Ottani
Otter, J.
Otto, J.

P

Pachaly (Bachaly), T. F.
Paer, Ferdinand
Paisiello, Giovanni (1740-1816)
Palestrina, Giovanni Pierluigi da (um 1525-1594)
Palmer, Christian
Palotta, Matteo (1688-1758)
Panny, Joseph
Passer
Paur (2. Hälfte 18. Jh.)
Pausch, Eugen (1758-1838)
Pavona, Pietro Alexandro (um 1710-1786)
Pearsall, R. L.
Pegger, M. S.
Penzel
Perchtold, Melchior
Pergolesi, Giovanni Battista (1710-1736)
Pernsteiner, M.
Pesch, A.
Pfeffel
Pfister, Johann Wolfgang
Pfülb
Philipp, B. E.
Piel, F.
Pihl
Pilger, Joseph
Pinzger, Romanus
Pitoni, Giuseppe Ottavio (1657-1743)
Pittrich, Benedikt (1757-1827)
Pleyel, Joseph Ignace (1757-1831)
Pögl, Peregrinus
Pordesch
Praetorius, F.
Praetorius, M.
Preindl
Prelisauer, Robert (1708-1771)
Preyzhton, Robert
Prolchauer, Robert
Proske, Karl
Pündter
Purcell, H.
Purebl, Jos.

R

Rampis, P.
Ranque, Francesco (2. Hälfte 18. Jh.)
Raphael
Rathgeber, Valentin (1682-1750)
Reeblen (Reebleuß?)
Reichardt, J. Fr.
Reihing, Franz Xaver (1804-1888)
Reindel
Reiner, Carl
Reiner, Jacob
Reinhold
Reiser, H.
Reißig, C. L.
Reißiger
Reißiger, C. G.
Remele, Leopold (Ende 18. Jh.)
Renner
Retting, Matthäus
Rheinberger
Rheineck
Richter
Righini, V.
Rinck, Johann Christian Heinrich (1770-1846)
Ritter, P.
Rode, Theodor
Rödel, J.
Röder, Georg Valentin (1780-1848)
Rösler, Gregor
Roetsch, J. H.
Rolle
Rolle, Johann Heinrich
Romberg, Andreas Jakob (1767-1821)
Rosengart, Aemilian (1757-1810)
Roser, Johann Georg (1740-1797)
Rosetti, Franz Anton (1750-1792)
Rossini
Roth, Franz (Mitte 19. Jh.)
Rottach, Meingosus (1711-1760)
Rubinelli
Rüeff, Joseph Leonhard (1760-1828)
Rungenhagen

S

Sacchini, Antonio Maria Gasparo (1734-1786)
Salat, August
Sales, Pietro Pompeo (1729-1797)
Salieri, Antonio (1750-1825)
Sender, J. D.
Sarti, Giuseppe (1729-1802)
Sartini (2. Hälfte 18. Jh.)
Sarwey
Schack, A. B.
Schade, J. G.
Schade, Th. G.
Schaffard, Franz
Schafhütl
Schaller, Wolfgang (Mitte 18. Jh.)
Scheidemann, K.
Scheidt, S.
Schein, J. H.
Schermer, Anton (1760-1821)
Scherr, (Joseph)
Scherzer, O.
Scheurer, C.
Schgraffer, (Jacob)
Schibel
Schicht, J. G.
Schiedermayer, Johann Baptist (1779-1840)
Schiller, Ludwig von
Schinn, Georg Johann (1768-1833)
Schirmer, Martin (2. Hälfte 18. Jh.)
Schlecht, Franz Xaver (um 1730-1782)
Schmid
Schmid, Anton
Schmid, Ferdinand (um 1694-1756)
Schmid, Franz Xaver (1834-1859)
Schmid, Giuseppe (18. Jh.)
Schmid, Gregor (1748-1810)
Schmidt,
Joh. Phil. Samuel
Schmittbauer, Joseph Alois (1718-1809)
Schnabel, Joseph Ignaz (1767-1831)
Schneid, Michael (2. Hälfte 18. Jh.)
Schneider, F.
Schneider, Ferdinand (1. Hälfte 19. Jh.)
Schneider, Friedrich
Schneider, Michael
Schobacher, (C. P.)
Schobinger
Schöneker, G. Z.
Schomberg
Schott, W.
Schrakelloch
Schreiber
Schreiber, Johann Evangelista (1716-1800)
Schreyer, Gregor (1719-1767)
Schubert, Ferdinand
Schubert, Franz
Schubiger, (L. Anselm)
Schubinger
Schübel (= Schibel)
Schütky, Franz Joseph (1817-1893)
Schulz ( J. A. P.)
Schulz, O. K. P. W.
Schulze
Schuster
Schwarz
Schweitzer (Mitte 19. Jh.)
Schwindel, Friedrich (1737-1786)
Schwitten
Sechter, Simon
Seidel, Fr. Ludw.
Seiff
Seiffert
Seifriz, Max
Seitz, (J.A.)
Senfl, Ludwig
Senn, Joseph
Severin
Seyfried, Ignaz von
Seyler, Carl
Signori, A. v.
Silbert
Silcher, Friedrich
Singer, Joseph Alois
Sörensen
Sojka, Matthias (1740-1817)
Sommer, Joachim (Jakob, 1764-1796)
Sontheimer
Spohr, (L.)
Spontini, Gasparo
Stadler, Maximilian
Stahl, A.
Stamitz, Karl
Stark, Friedrich Gottlieb (1742-1807)
Stehle, J. Gustav Eduard (1839-1915)
Steidler
Sterkel, Johann Franz Xaver (1750-1817)
Steyr, Michael
Steyrer, Michael (1757-1809)
Stöcklin, (C. A.)
Stöger
Stößel, (N.)
Stolze, H. W.
Storace
Storr, (J.)
Strauß, (Johann)
Stunz
Stury
Süßmayer, J. X.
Sulger
Sutor
Swieten, Gottfried van (1734-1803)
Sylva (2. Hälfte 18. Jh.)

T

Taeglichsbeck, Th.
Tallie, Thomas
Telemann
Thurn
Toepfert
Tomaschek
Tozzi
Traetta, Tommaso (1727-1779)
Treu, Joseph Anton (Mitte 19. Jh.)

U

Überbacher, Fr.
Uhl, Felix (19. Jh.)
Ullinger, Augustin (1746-1781)
Unrath, (C. L.)

V

Vanhal, Johann Baptist (1739-1813)
Vierling
Vieth, C. L.
Vineis, E. (2. Hälfte 18. Jh.)
Violand, August (1750-1811)
Viotti
Vittoria
Vogel
Vogler, C.
Vogler, Georg Joseph (1749-1814)
Volker, Antonio
Vulpius, M.

W

Wagner, C.
Wahl, Bernard
Waldhoer, Matthias
Waldsassen, B. v.
Wallenreiter, A.
Wanhall (= Vanhal)
Weber, C. M. v.
Weber, Gottfried
Weeber, B. A.
Weeber, Joh. Chr.
Wehrli, J. N.
Weigel
Weigl: T (hier J.B.)
Weingärtner
Weinich, Friedrich
Weinlig
Weimann
Weinrauch, Ernest (1730-1793)
Weinschenk, A.
Weiss, Eusebius (2. Hälfte 18. Jh.)
Welden, Maxim. Augustus de
Weller
Welter
Wendling, Johann Baptist
Wenz (um 1800)
Wessenberg
Westermayer, David (1733-1775)
Weyrauch
Wiest, Alois (1745- vor 1803)
Winkler, M. J.
Winkler, Max
Winter, Peter von (1754-1825)
Witt, Franz Xaver (1834-1888)
Wittlinger, H. (1. Hälfte 19. Jh.)
Witzka, Karl Bonaventura (1768-1848)
Wöhler
Wolf
Wolfram, Joseph
Wondra
Wranitzky, Paul (1756-1808)

Z

Zaba (1. Hälfte 19. Jh.)
Zach, Johann (1699-1773)
Zangel, Joseph Gregor (1821-1897)
Zanka
Zeak, B.
Zechner, Johann Georg (1716-1778)
Zimmermann
Zink
Zipfehli
Zöllner, C. H.
Zöschinger, Ludwig (1731-1806)
Zoika
Zoller, (Georg)
Zumsteeg, G. A.
Zumsteeg, Johann Rudolf (1760-1802)
Zwickenpflug
Zwyssig, Alberik (1808-1854)
Z’Wyssig, Joseph

Ortsverzeichnis

A

Altshausen

B

Bad Buchau
Bad Schussenried
Bad Waldsee
Biberach an der Riß
Brackenheim

D

Dietenheim

E

Ehingen an der Donau
Ellwangen

G

Geislingen an der Steige
Gutenzell

H

Herrenberg

I

Isny

L

Laupheim

N

Nürtingen

O

Obermarchtal
Oberndorf
Ochsenhausen

R

Ravensburg
Rot an der Rot
Rottenburg am Neckar
Rottweil

S

Schwäbisch Gmünd
Sießen

T

Tübingen

W

Weilheim an der Teck
Weingarten
Weißenau

Z

Zwiefalten