21.09.2026

Facetten des Femonationalismus in der europäischen extremen Rechten: Alice Weidel im Vergleich mit Marine Le Pen und Giorgia Meloni

Die neue Publikation von Sabine Volk in der Reihe Wissen schaft Demokratie widmet sich aus kritischer Perspektive dem Phänomen des „Femonationalismus“

Autorin: Dr. Sabine Volk

Abstract: Die extreme Rechte gilt als patriarchal und antifeministisch. Gleichsam stehen nicht nur in Deutschland, sondern auch international immer mehr Frauen an der Spitze starker extrem rechter und rechtspopulistischer Parteien. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und inwiefern sich weibliche Führungsfiguren für die Stärkung von Frauenrechten und gegen parteipolitischen Antifeminismus einsetzen. Dieser Beitrag widmet sich der Fragestellung aus kritischer Perspektive, indem er insbesondere das Phänomen des „Femonationalismus“ (die Vereinnahmung von feministischen Themen als Teil einer rassistischen Politik) beleuchtet. Zu diesem Zweck vergleicht und kontrastiert er die Diskursstrategien dreier weiblicher Führungsfiguren des europäischen parteipolitischen Rechtsextremismus: Alice Weidel, Giorgia Meloni und Marine Le Pen.

Der Artikel ist in der Schriftenreihe des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft Wissen schafft Demokratie (Band 19/ 2026) zum Schwerpunkt Demokratie und Geschlecht erschienen. 

Zum Beitrag  (Open Access) 

Zitation: Volk, Sabine (2026). Facetten des Femonationalismus in der europäischen extremen Rechten: Alice Weidel im Vergleich mit Marine Le Pen und Giorgia Meloni. In: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (Hg.). Wissen schafft Demokratie. Schwerpunkt Demokratie und Geschlecht, Band 19. Jena, 136–147.