Offboarding & Wissenssicherung
Offboarding bezeichnet den strukturierten Austrittsprozess von Beschäftigten aus einer Organisation. Der Prozess umfasst neben technischen und organisatorischen Schritten auch soziale Schritte. Führungskräfte tragen die Gesamtverantwortung für die Planung und Steuerung des Austrittsprozesses von Beschäftigten in ihrem Team. Je nach Austrittsart gestaltet sich der Offboarding-Prozess zeitlich unterschiedlich knapp – zum Beispiel bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit – und lässt mehr oder weniger Raum für Planungsmöglichkeiten.
Warum ist ein gut strukturierter und positiver Austrittsprozess wichtig?
Zum einen geht es um die Gestaltung des Wissenstransfers und der Aufgabenübergabe. Besonders wenn langjährige Mitarbeitende eine Organisation verlassen, besteht die Gefahr, dass wertvolles (Erfahrungs-)Wissen verloren geht. Zum anderen geht es darum, die Leistungen und das Engagement der Person für die Universität Tübingen angemessen zu würdigen und Feedback zu erhalten. Ein angenehmer und professioneller Austrittsprozess macht es wahrscheinlicher, dass Beschäftigte eine Rückkehr an die Universität Tübingen zu einem späteren Zeitpunkt in Erwägung ziehen oder die Universität als Arbeitgeberin weiterempfehlen.
Die Art und Weise, wie der Austrittsprozess organisiert ist, hat auch eine Wirkung auf die übrigen Teammitglieder. Wir empfehlen, die Bedürfnisse des Teams im Blick zu behalten und den Austritt der/des jeweiligen Kolleg:in zu reflektieren.
Nach Anmeldung im Intranet finden Sie rechts:
Die Offboarding-Checkliste für Führungskräfte als Download und den Zugang zum Austrittsfragebogen, falls Sie als Beschäftigte:r die Universität verlassen und der Personalentwicklung gerne ein Feedback zu Universität Tübingen als Arbeitgeberin geben möchten.