Uni-Tübingen

Matariki Network of Universities (MNU)


Das Matariki Universitäten-Netzwerk (MNU), gegründet im Jahr 2010, ist eine internationale Gruppe von acht führenden Universitäten, die zu den ältesten Hochschulen in ihren Ländern gehören und wahrgenommen werden als:

  • herausragende Orte der Hochschulbildung im nationalen und internationalen Vergleich
  • forschungsintensiv in einer breiten Fächervielfalt
  • ausgerichtet auf hochqualifizierte Ausbildung ihrer Studierenden
  • flexibel, modern, innovativ, umfassend und weltoffen.

Die MNU-Mitgliedsinstitutionen fördern Exzellenz in der forschungsgeleiteten Lehre and betreiben transformative Forschung in einem breiten Themenspektrum. Sie fördern eine Kombination aus wissenschaftlichem Lernen und Persönlichkeitsbildung durch extracurriculare Aktivitäten in verschiedenen akademischen Communities, um auf diese Weise aufgeschlossene Weltbürgerinnen und -bürger und zukünftige Führungskräfte heranzubilden.

Die Mitglieduniversitäten sind aktuell:

  • Dartmouth College (Hanover, USA, bis 30. Juni 2025)
  • Durham University (Durham, Vereinigtes Königreich)
  • Queen’s University (Kingston, Kanada)
  • University of Otago (Dunedin, Neuseeland)
  • University of Tübingen (Tübingen, Deutschland)
  • University of Western Australia (Perth, Australien)
  • University of Western Cape (Kapstadt, Südafrika)
  • Uppsala University (Uppsala, Schweden)
Kontakt

Dr. Karin Moser v. Filseck
Matariki-Koordinatorin Tübingen
karin.moser-von-filseck@uni-tuebingen.de
Tel.: +49 7071 29-77353

Weitere Informationen

Das Motto des Netzwerks ist „Partnering for a better world“. Das MNU baut auf den gemeinsamen Stärken seiner Mitgliedsinstitutionen auf, um internationale Exzellenz in Forschung und Lehre/Studium zu erzielen und soziale Verantwortung auf lokaler und globaler Ebene zu fördern.

Werte und Leitprinzipien

Die MNU Mitglieder sind kritische Freunde und vertrauensvolle Partner, die sich gegenseitig darin unterstützen, die Qualität in allen Bereichen ihrer institutionellen Tätigkeit zu steigern. Das Netzwerk schafft neue Möglichkeiten für multilaterale internationale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre/Studium. Es ermöglicht den Mitgliedern, ihre Arbeit durch den Austausch von Ideen und Best Practice mit bewährten Peers zu bereichern und in Feldern zusammenzuarbeiten, in denen sie gemeinsam mehr erreichen können als jede Institution individuell.

Nach vierzehn Jahren Aktivität ist Matariki zu einer etablierten Gruppe eng verbundener Institutionen geworden, die gemeinsam motiviert sind, ihre Kooperationen noch weiter auszubauen. Aufbauend auf den vorangegangenen Erfolgen hat das Netzwerk kürzlich seine Werte und Leitprinzipien überprüft und verfeinert, die es gemeinsam verfolgt:

  1. Verpflichtung zu transnationalem Dialog
  2. Akademische Freiheit, Autonomie und Meinungsfreiheit
  3. Respekt für Diversität
  4. Kritische Freundschaft
  5. Entschlossene Zusammenarbeit zur Lebensverbesserung

Das Netzwerk hat neue priorisierte Aktivitäten, die diese aktualisierten Leitprinzipien reflektieren sollen, entwickelt:

  • Entwicklung von curricularen und Currriculum-begleitenden gemeinsamen Aktivitäten für Studierende (z.B. COIL Programme, Forschungsstipendien für Bachelor-Studierende, Mobilitätsprogramm für indigene Studierende)
  • Förderung der Forschungszusammenarbeit (z.B. durch den Research Seed Fund)
  • Gemeinsame Aktivitäten zu Themen der Global Challenges (z.B. Nachhaltigkeit auf dem Campus, Forschung und Lehre zu SDGs)
  • Intensivierung des Engagements (z.B. durch den Engagement Grant oder Civic Engagement)
  • Stärkung des MNU Profils und der globalen Wirkung des Netzwerks
     

Höhepunkte 2024

Treffen des Executive Board, der International Leads, Research Leads und Indigenous Leads an der Universität Uppsala, September 2024

 

Das Treffen des Executive Board im Jahr 2024 wurde von der Universität Uppsala organisiert. Wie beim vorausgegangenen Treffen an der UWA 2023, nahmen auch diesmal die International Leads und Indigenous Leads teil, außerdem die Research Leads sowie drei der acht Koordinator:innen. Am Vorabend des Meetings wurde das Memorandum of Understanding mit der University of Western Cape (UWC) unterzeichnet (siehe unten). – Mehr zu den Inhalten der zwei Meeting-Tage finden sich in der englischen Fassung dieser Webseite.

Neues Matariki Mitglied: die University of Western Cape (Südafrika)

 

Am 4. September 2024 unterzeichneten die drei Vice-Chancellors Tyrone Pretorius von der University of Western Cape, Patrick Deane von der Queen’s University (als amtierender Matariki Chair) und Anders Hagfeldt von der Uppsala University (als amtierender Matariki Vice-Chair und Gastgeber des Uppsala Meetings) das Memorandum of Understanding über die Mitgliedshaft der UWC im Matariki Netzwerk. Die anwesenden Matariki-Mitglieder hießen die Vertreter:innen der UWC herzlich im Kreis willkommen und verliehen ihrer Hoffnung auf eine fruchtbare und nachhaltige Zusammenarbeit Ausdruck.

Hier das offizielle Statement des Matariki Secretariat: The Matariki Network of Universities welcomes its 8th member  - Matariki Network 

Matariki Research Seed Fund, erste Ausschreibungsrunde 2023/2024

Beim Treffen des Executive Board an der Queen’s University 2022 hatten die Matariki Mitglieder über eine Liste neuer Prioritätsaktivitäten entschieden. Eine davon ist der Matariki Research Seed Fund, die derzeit herausragende Aktivität bezogen auf die Förderung der Forschungszusammenarbeit im Netzwerk. Forscherinnen und Forscher werden um Antragstellung für gemeinsame Projekte gebeten, die mindestens zwei Matariki-Partner einbeziehen, mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten und einem maximalen Förderbetrag von 25.000 £. Jede Partneruniversität fördert ihre eigenen Forschenden mit maximal 30.000 £ pro Jahr/Ausschreibung. Die Ausschreibung ist themenoffen und wendet sich an alle Disziplinen, Forschungsprojekte zu Themen der UN SDGs (THE 17 GOALS | Sustainable Development) haben jedoch Priorität, um dadurch besonders das letzte der fünf Matariki Guiding Principles: Purposeful collaboration for improving lives (Our Mission – Matariki Network) zu unterstützen. Außerdem entschieden die Executives als weitere Priorität den Einbezug von Nachwuchswissenschaftler:innen (ECR) in die Projekte, entweder als Lead oder Mitantragsteller oder als beteiligte/n Forscher/Forscherin.

In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 33 Anträge eingereicht. Fünf Projekte wurden bewilligt, in einem davon ist die Universität Tübingen einer von zwei Mitantragstellern: Dr. Christian Wild, Geophysik und Glaziologie, Geowissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Der Titel des Projekts lautet: “The role of shear margins in rapid ice sheet acceleration”, die führende Universität ist Otago, und Durham ist der andere Mitantragsteller.

Liste der bewilligten Projekte auf der Matariki Homepage: 2023-2024 Matariki Seed Fund Projects - Matariki Network 

Matariki Research Seed Fund, zweite Ausschreibungsrunde 2024/2025

Nach dem großen Erfolg des 1. Calls des Matariki Research Seed Fund startete das Netzwerk den 2. Call im Oktober 2024 (mit Deadline für die Antragstellung am 6. Dezember). Diesmal wurden 27 Anträge eingereicht. Das Entscheidungsgremium wird am 26. Februar 2025 über die Anträge entscheiden und die Bewilligungen aussprechen. Wieder ist ein breites Spektrum an Forschungsthemen aus den Natur- und Lebenswissenschaften, der Medizin sowie den Sozialwissenschaften vertreten, die Mehrzahl der Projekte ist multilateral angelegt. Die Universität Tübingen beteiligt sich diesmal mit einem Projekt als Lead und in sechs weiteren Projekten als Ko-Antragsteller.

Informationen auf der Matariki Homepage: Matariki Research Seed Fund - Matariki Network 

Die Ergebnisse des 2. Calls werden Ende Februar 2025 bekanntgegeben
 

Matariki 3MT Wettbewerb 2024

Wie in den vorausgegangenen Jahren, nahm die Universität Tübingen auch im Jahr 2024 an dem Matariki 3MT Wettbewerb teil. Wieder übernahmen die Organisation und Auswahlprozesse auf Tübinger Seite Kolleg:innen der Graduiertenakademie im Forschungsdezernat. Diesmal fiel es dem Matariki-Entscheidungsgremium aufgrund der exzellenten Qualität der Präsentationen schwer, die Gewinner zu bestimmen. So beschlossen sie, zwei Promovierenden den Runner-Up Award zuzusprechen. Die online durchgeführte People’s Choice erbrachte über 600 abgegebene Stimmen, wie das Matariki Secretariat mitteilte. Die Gewinnerin war eine Doktorandin aus der Tübinger Anglistik: Miriam Schiele mit einem linguistischen Thema: “Harry Potter and the Philosopher’s Preposition: English flexibility vs German precision”. Herzlichen Glückwünsch zu diesem Erfolg!

Bericht auf der Matariki Homepage: 3 Minute Thesis Competition (3MT®) – Matariki Network 
 

Andere Aktivititäten: der Matariki Engagement Grant

Das Netzwerk schreibt den Matariki Engagement Grant (MEG) im Februar 2025 erneut aus. Nach der nicht erfolgreichen ersten Ausschreibungsrunde im Frühjahr 2024, wurden in der MEG-Arbeitsgruppe die aufgetretenen Schwierigkeiten besprochen und mehrere Anpassungen für die zweite Runde vorgeschlagen, die sich vor allem auf die Zielgruppe, die Zeitplanung und den maximalen Förderbetrag bezogen.

Ziel des MEG ist die Förderung der Personal- und Karriereentwicklung, der beruflichen Führungskompetenz und der internationalen Zusammenarbeit. Diesmal werden Förderbeträge bis zu 5.000 £ für Projekte vergeben, die ab August 2025 beginnen und über bis zu 12 Monate durchgeführt werden können. Die Ausschreibung geht am 3. Februar online und hat als Deadline den 30. April 2025. Die Bewilligungsergebnisse werden bis Ende Juni mitgeteilt.

Die Zielgruppe umfasst Verwaltungsmitarbeiter:innen, die in den Abteilungen oder Sachgebieten Management-Zuständigkeiten haben (Projektverantwortliche, Referent:innen, Koordinator:innen). Mitarbeiter:innen von mindestens zwei Matariki-Partnern sollen in dem Projekt zusammenarbeiten, Projekte mit mehr als zwei Partner sind aber ausdrücklich erwünscht, um multilaterale Arbeitsgruppen aufzubauen. Die Projekte sollen sich auf die Matariki Guiding Principles und Prioritätsfelder beziehen, z.B. Nachhaltigkeit (Nachhaltige Entwicklung, SDGs), Diversität und Inklusion, Studierendenerfahrung, globale Universitätsstrategie u.a. Sie sollen einen Mehrwert für die beteiligten Mitarbeiter:innen, für ihre Institutionen und für das ganze Netzwerk erbringen.

Vorinformation zur Ausschreibung 2025/2026: Matariki Engagement Grant - Matariki Network
 

Frühere Meldungen

2023

Strategiegespräche der Universität Uppsala in Tübingen

Am 15. Mai 2023 besuchte eine hochrangige Delegation der Universität Uppsala die Universität Tübingen. Unter der Leitung von Vice-Chancellor Anders Hagfeldt und Deputy Vice-Chancellor Coco Norén traf sich die achtköpfige Delegation in verschiedenen Meetings am Vormittag und Nachmittag mit den drei Tübinger Prorektor*innen Karin Amos, Peter Grathwohl und Monique Scheer, mehreren Fakultätsvertreter*innen sowie weiteren Forscher*innen aus mehreren Fachbereichen der vier Tübinger Großfakultäten und mit Mitarbeiter*innen der Universitätsverwaltung. Zentrale Gesprächsthemen waren Interdisziplinarität in der Forschung, Exzellenzstrategie und Internationalisierungsstrategie sowie Nachhaltigkeit und Nachhaltige Entwicklung.

Die Universität Uppsala ist strategischer Partner der Universität Tübingen sowie Netzwerkpartner im Matariki Network of Universities (MNU) und in The Guild. Vice-Chancellor Anders Hagfeldt und Vice-Rector Mats Larhed äußerten nach den Meetings ihren Wunsch, die starke strategische Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten, die besonders in der Medizin und den Natur- und Lebenswissenschaften besteht, weiter zu intensivieren und auszubauen.

 

Treffen des Executive Board an der University of Western Australia (UWA)

Nachdem das Netzwerk beim Meeting des Executive Board an der Queen’s University (Kanada) 2022 gemeinsam über die neuen Leitprinzipien / zentralen Werte und eine Liste von kurz- bis mittelfristigen Prioritätsaktivitäten (Our Mission – Matariki Network) entschieden hatte, fand das nächste persönliche Treffen des Executive Board, der International Leads sowie zum ersten Mal der Indigenous Leads im September 2023 an der University of Western Australia in Perth (Australien) statt. Seitens der Universität Tübingen nahm Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität, an dem Meeting teil. Neben der Business-Agenda diskutierten die Executive Heads und International Leads den Fortschritt der Prioritätsaktivitäten, den Prozess der Erweiterung des Netzwerks und sprachen – in einer Roundtable-Diskussion – über internationale Risiken für die Forschungssicherheit und andere internationale Sicherheitsrisiken an Hochschulen. In parallelen Sektionen tauschten sich die Indigenous Leads über die Entwicklung eines Rahmenprogramms für Indigenous Engagement im Netzwerk und gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre aus. Es wurde entschieden, den Prozess, der an der Queen’s University begonnen worden war und in Perth fortgesetzt wurde, beim nächsten Meeting an der Universität Uppsala im September 2024 weiterzuführen.

2022

Erfolgreiche Forschungszusammenarbeit mit der Universität Uppsala im Bereich psychische Gesundheit von Frauen

Eine langjährige Kooperation im Bereich der psychischen Frauengesundheit zwischen Forscher*innen der Universitäten Tübingen und Uppsala wurde jetzt mit der Bewilligung eines Internationalen Graduiertenkollegs durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) belohnt. Zur Pressemitteilung

Frau Prof. Dr. Birgit Derntl, Forschungsgruppenleiterin an der Tübinger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, hat im Anschluss an Delegationsbesuche 2016 und 2017 in Uppsala und Tübingen zusammen mit ihrer schwedischen Kollegin Frau Prof. Dr. Inger Sundström Poromaa (jetzt GRK-Sprecherin für Uppsala) und weiteren Kolleg*innen beider Universitäten in den Jahren 2018 und 2019 Winterschulen in Tübingen und Uppsala organisiert, die im Rahmen des Matariki Research Theme Brain and Mind. Integrative Neuroscience standen. In deren Folge und im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts (inkl. Mini-Graduiertenkolleg) „Pregnancy and the Brain“, gefördert durch das Tübinger Center for Integrative Neuroscience (CIN), konnte im Lauf der Jahre 2020-2021 der DFG-Antrag entwickelt werden. 

Das internationale Graduiertenkolleg „Psychische Gesundheit von Frauen in der reproduktiven Lebensphase“ (IRTG Women’s Mental Health Across the Reproductive Years) wird über den Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt 7 Millionen Euro gefördert. Start ist der 1. Januar 2023. Im Graduiertenkolleg steht neben der Forschung über die Zusammenhänge zwischen hormonellen Übergangsphasen und psychischer Gesundheit die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum (gemeinsame Betreuung von Promovierenden aus Tübingen und Uppsala). In diesem Rahmen werden auch Workshops durchgeführt.

Kontakt:
Universitätsklinikum Tübingen
Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie mit Poliklinik
Forschungsgruppenleitung Innovative hirnfunktionelle Verfahren
Prof. Dr. Birgit Derntl
Calwerstr. 14, 72076 Tübingen
 Tel. 07071 29 85437
E-Mail: birgit.derntlspam prevention@med.uni-tuebingen.de 

Matariki Global Citizenship Fellow Exchange

Im Rahmen der multilateralen Kooperation im Matariki-Netzwerk bietet die Universität Tübingen Fördermöglichkeiten für Master-Studierende und Doktorandinnen/Doktoranden sowie für Postdocs der Universitäten Dartmouth, Durham, Otago, Queen’s, Uppsala und UWA in zwei verschiedenen Programmen an:

Matariki Global Citizenship Fellow Exchange Scheme for Doctoral / Master Students from Matariki Universities 2020-2022
3 Master / PhD Studierende der Matariki-Partneruniversitäten pro Jahr für Aufenthalte an der Universität Tübingen von 3 Wochen bis 6 Monate in den Jahren 2020-2022

Die Bewerberinnen/Bewerber sollen in einschlägigen Themenfeldern des Matariki Global Citizenship Programme engagiert sein.

Dazu mehr Information: http://matarikiglobalcitizen.org 

2020-2021

Matariki Three Minute Thesis Wettbewerb: Überreichung des 1. Preises an Dr. Moritz Koch

Meldung lesen

Matariki Lecture Series 2021: #Race, Racism and Decolonisation

Die zweite Matariki Lecture Series dieses Jahres präsentiert an drei Tagen zwischen dem 21. und 27. Oktober 2021 jeweils 3-5 Kurzvorträge von WissenschaftlerInnen aller sieben Matariki-Partneruniversitäten zum Thema Race, Racism and Decolonisation mit anschließenden interaktiven Q&A Diskussionsrunden.

Link: Matariki Lectures – Matariki Network 

Event # 1 – "Racism and social determinants of health": https://www.youtube.com/playlist?list=PLoDT3ZU3FLTmXcZT5JSHY1n5yjt8Dfb5z 

Event # 2  - "Practical impacts of racism on everyday living": https://www.youtube.com/playlist?list=PLoDT3ZU3FLTmW6qAy8BtYu3aNbXAqdKH7 

Event # 3 – "Decolonisation": https://www.youtube.com/playlist?list=PLoDT3ZU3FLTlMFVm4EiM5hhx2JKRogQEk 

Die Universität Tübingen ist Gastgeberin von Event 2. An diesem Event ebenso wie an Event 3 nehmen Wissenschaftlerinnen aus Tübingen teil: Dr. Nicole Hirschfelder, Dr. Debarchana Baruah und Arhea Marshall. Mitarbeiter des Tübinger Campus-TV Studio (Oliver Häussler und Kollegen) betreuen in Zusammenarbeit mit dem Matariki Secretariat (Lucy Turzynski) die technische Durchführung der Veranstaltung.

1.    Donnerstag, 21. Oktober: “Health and social determinants of racism”
2.    Montag, 25. Oktober: “Practical impacts of racism on everyday living”
3.    Mittwoch, 27. Oktober: “Decolonisation”

Alle Events sind offen für Teilnehmende sowohl aus dem Matariki Netzwerk als auch von außerhalb (Voranmeldung erforderlich). Alle Präsentationen werden aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Matariki YouTube channel hochgeladen.

Poster Event 1
Poster Event 2
Poster Event 3

Kontakt:
Oliver Häussler: CampusTV | Universität Tübingen (uni-tuebingen.de)
Lucy Turzynski, Matariki Secretariat: Contact Us – Matariki Network     

Matariki 3MT® 2021

In diesem Jahr nimmt die Universität Tübingen erstmals am 3 Minute Thesis Wettbewerb (3MT®) des Matariki-Netzwerks mit einer Doktorandin und einem gerade Promovierten teil. 

Link: https://www.matarikinetwork.org/research/3-minute-thesis-competition-3mt/

Seit 2019 organisiert das Netzwerk eine 3MT® Competition, an der diesmal alle sieben Partner mit jeweils zwei Personen beteiligt sind. Bis zum 4. Oktober wurden die Videos eingereicht, die ab 11. Oktober von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Partneruniversitäten bewertet werden. Neben der Jury-Wertung wird in einer „People’s Choice“ Wertung vom 15.-24. Oktober öffentlich für das beste Video abgestimmt. Die zwei PreisträgerInnen der Jury-Wertung und der/die People’s Choice Gewinner/in werden am 25. Oktober bekanntgegeben. 

Die Tübinger Teilnehmenden sind Frau Monja Neuser (Doktorandin im neuroMADLAB, Translationale Psychiatrie, Universitätsklinik für Psychiatrie) mit ihrem Promotionsprojekt „Binge Eating und (neuronale) Variabilität“ und Dr. Moritz Koch (kürzlich promoviert am Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin mit dem Thema „Using metabolic engineering strategies to improve phototrophic cyanobacteria for the production of sustainable, biodegradable bioplastics“; er ist seit 2021 Postdoc an der University of British Columbia. Beide haben schon mehrfach Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation gesammelt und wurden mit Preisen für ihre Forschung und ihr Engagement ausgezeichnet.

Preisverleihung an Dr. Moritz Koch: News aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät

Kontakt:
Dr. Martina Bross: Team | Universität Tübingen (uni-tuebingen.de)

Matariki Common Purpose Global Citizenship Programm

Am 13. September 2021 startete das Matariki Common Purpose Global Citizenship Online Programm im Rahmen der Netzwerkzusammenarbeit zum Thema Global Citizenship

Matariki GCP: https://www.matarikinetwork.org/education/matariki-global-citizenship-programme/; http://matarikiglobalcitizen.org/ 

Insgesamt 350 Studierende von sechs Matariki-Partneruniversitäten hatten sich für den dreiwöchigen Onlinekurs des Anbieters Common Purpose (https://commonpurpose.org/), einer Non-Profit-Organisation für Global Leadership Programme, angemeldet, davon 25 Studierende der Universität Tübingen (von denen 17 das Pilot-Programm erfolgreich abgeschlossen haben). In 9 asynchronen Lehrstunden (6 Modulen und 3 Assessments) vermittelte das Kursprogramm Wissen und Erfahrungen zum Verständnis und praktischen Umgang mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Unter den fünf Stichworten „Quick“, „Interconnected“, „Awake“, „Accessible“ und „Trustworthy“ erfuhren und lernten die zukünftigen „Open Source Leaders“  bis 4. Oktober durch Videos, interaktive Diskussionen und eigene Einzel- und Gruppenarbeit, wie sie schnell auf die sich verändernde Welt reagieren und sich leichter vernetzen können, wie sie Intoleranz erkennen und entgegentreten und wie sie selbst zugängliche und vertrauenswürdige Führungskräfte im 21. Jahrhundert werden können.

Organisiert wurde das Online-Lehrangebot durch das Matariki Secretariat (Lucy Turzynski), auf Tübinger Seite in Zusammenarbeit mit Dr. Christine Rubas, Dezernatsleitung International Office (Dezernat V). Das Matariki-Netzwerk hat 180 Teilnahmeplätze für Studierende aus zentralen Mitteln des Secretariat gefördert, die anderen Plätze wurden durch die teilnehmenden Universitäten finanziert.

Kontakt:
Dr. Christine Rubas: https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/verwaltung/v-international-office/

Matariki Lecture Series 2021: #Human Evolution

„Ist die Entwicklung des Menschen komplizierter als wir gedacht haben?“ (Is human evolution more complicated than we first thought?) – Diese Frage wurde am Dienstag, 16. März 2021 in einem Zoom-Webinar mit Präsentationen von Forschenden von vier Matariki-Partnerinstitutionen und einer sich anschließenden moderierten Q&A-Runde live diskutiert. Aufzeichnung der Matariki Lecture on Human Evolution

Die vier ReferentInnen sind:

  • Prof. Dr. Madelaine Böhme, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Per Ahlberg, Uppsala University
  • Prof. Dr. Jerry DeSilva, Dartmouth College
  • Prof. Dr. Sarah Elton, Durham University

Pressenotiz
Poster

Matariki Mobility Scheme for Doctoral/PhD students and Post-doctoral researchers in the years 2020-2021

2 Doktorandinnen/Doktoranden/PhD Studierende sowie Postdoktorandinnen/Postdoktoranden der Matariki Partneruniversitäten pro Jahr für Aufenthalte an der Universität Tübingen von 2 Wochen bis 3 Monate in den Jahren 2020-2021

Die Bewerberinnen/Bewerber sollen eine gastgebende Professorin / einen gastgebenden Professor an der Universität benennen und mit dieser/diesem Kontakt aufgenommen haben

Primäre Forschungsfelder sind die Matariki Research Themes (dazu Informationen: https://www.matarikinetwork.org/research/), es können aber auch Kandidatinnen/Kandidaten aus anderen bestehenden Forschungskooperationen Anträge stellen

Informationen zur Bewerbung

Darüber hinaus bestehen weitere Fördermöglichkeiten im Rahmen der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen: https://uni-tuebingen.de/en/33496

2019

Matariki Executive Board Meeting

Am 15. und 16. Juli 2019 fand an der Universität Tübingen das Matariki Executive Board Meeting statt. Hierzu kamen die Präsidenten/Vice-Chancellors der Matariki Partneruniversitäten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bereiche für Internationale/Globale Beziehungen und mehrere Matariki-Koordinatorinnen/Koordinatoren nach Tübingen. Bei diesem Meeting wurde die Matariki Chairmanship von Dartmouth College auf die University of Western Australia übertragen, zugleich erhielt die Universität Tübingen den Vice-Chair und wird zum 1. Januar 2020 die Chairmanship des Matariki-Netzwerks für zwei Jahre übernehmen. Diskutiert wurden bei dem Treffen die aktuellen Entwicklungen des Netzwerks im Hinblick auf Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Studium/Lehre, laufende Benchmarking-Projekte sowie geplante Förderprogramme für Studierende und Forschende. Im Anschluss an das Meeting präsentierte Professor Bernd Pichler den Tübinger Exzellenzcluster „Individualisierung von Tumortherapien durch molekulare Bildgebung und funktionelle Identifizierung therapeutischer Zielstrukturen (iFIT)“, woran sich ein Besuch der Labore der Radiopharmazie anschloss.

Zweite Winterschule „Pregnancy and the Brain“

Die zweite Winterschule des durch das CIN geförderten Mini-Graduiertenkollegs (MRTG) mit dem Titel „Pregnancy and the Brain“ wurde am 27.-28. Februar 2019 an der Universität Uppsala durchgeführt. Seitens der Universität Tübingen nahmen acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und sechs Studierende teil: Die Professoren Birgit Derntl, Manfred Hallschmid, Ingeborg Krägeloh-Mann, Hubert Preißl, Tobias Renner, Martin Walter, Juniorprofessorin Vanessa Nieratschker und PD Dr. Melanie Henes sowie die Studierenden Ilena Bauer, Ann-Christin Kimmig, Marina Krylova, Carolin Lewis, Elisa Rehbein und Ferdinand Soerensen. Seitens der Universität Uppsala sind vier Lehrende als Supervisors in das Graduiertenkolleg einbezogen: Die Professoren Inger Sundström Poromaa, Anna-Karin Wikström, Fotis Papadopoulus und Alkestis Skalkidou. Bei einem Strategietreffen der Supervisors aus Tübingen und Uppsala im Rahmen der Winterschule wurde vereinbart, dass ein gemeinsamer Antrag für ein Internationales Graduiertenkolleg an die DFG gestellt wird, der Ende 2019 oder Anfang 2020 eingereicht werden soll.

Eine weitere gemeinsame Aktivität von Forschenden der Geschichtswissenschaften der Universität Uppsala und der Universität Tübingen war ein durch das Erasmus+-Programm geförderter DozentInnenaustausch verbunden mit einer Vorlesungsreihe (Studium Generale) in Tübingen im Wintersemester 2018/19. Dieser Austausch soll im Frühjahr-Sommer 2020 fortgesetzt werden. Von Tübinger Seite reisten die Professoren Ewald Frie, Johannes Großmann, Ellen Widder, Dr. Philip Hahn und Dr. Daniel Menning nach Uppsala; von der Universität Uppsala kamen die Kolleginnen und Kollegen Gudrun Andersson, Lars M. Andersson, Louise Berglund, Carl Mikael Carlsson und Dag Lindström nach Tübingen. Der Titel der Studium Generale-Vorlesungsreihe lautete „Grenzen und Grenzüberschreitungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“, gemeinsam organisiert durch Gudrun Andersson und Daniel Menning.

Beide bilateralen Aktivitäten der Universitäten Tübingen und Uppsala basieren auf individuellen Kollaborationen der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wurden besonders unterstützt und gefördert durch die strategische Kooperation der beiden Universitäten im Rahmen des Matariki-Netzwerks.

2018

Matariki Lecture in Tübingen 2018

Am Mittwoch, 24. Oktober 2018 sprach Professor Dr. Alexander Densmore vom Institute of Hazard, Risk, and Resilience und Department of Geography der Universität Durham im Auditorium Maximum der Universität (Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz) über das Thema The use of science in earthquake risk reduction: lessons from the 2015 Nepal earthquake. An die Matariki Lecture schloss sich ein Empfang durch den Prorektor für Forschung Peter Grathwohl im Kleinen Senat der Universität an. Am Tag nach der Lecture traf Prof. Densmore Studierende und Forschende aus der Earth System Dynamics Research Group von Prof. Todd Ehlers in der Abteilung für Geologie und Geodynamik der Universität. Die Lecture wurde durch das Tübinger Medienkompetenzzentrum aufgezeichnet.

Link zum Video

Die Matariki Lectures wurden auf Initiative der Queen’s University im Februar 2017 durch Frau Professor Denise Anthony, Vice-Provost for Academic Initiatives des Dartmouth College, an der Queen’s in Kingston begonnen. Nähere Informationen dazu hier: https://matarikinetwork.org/events/matariki-lecture-2017. Die Tübinger Matariki Lecture war die zweite in der Reihe, die dritte Lecture wird im nächsten Jahr an der Universität Otago folgen.

Tübingen - Durham Seedcorn Fund

Bilaterales Forschungsförderprogramm der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Durham für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Universitäten. Antragsberechtigt sind auch Nachwuchswissenschaftler*innen und Postgraduierte. Mehr Informationen unter: http://www.uni-tuebingen.de/de/33496.

Kontakte: Elenora Haag (Tübingen) international.researchspam prevention@uni-tuebingen.de und Jemima Lloyd (Durham) international.partnershipsspam prevention@durham.ac.uk

Winterschule „Sex Hormones and the Brain“, 31. Januar – 2. Februar 2018

Vom 31. Januar bis 2. Februar wurde die internationale Winterschule „Sex Hormones and the Brain“ an der Universität Tübingen durchgeführt. Veranstalter waren das Centre for Integrative Neuroscience (CIN) der Universität Tübingen und die Universität Uppsala. Die Winterschule ist Teil des Matariki Research Theme „Brain and Mind (Integrative Neuroscience)“.

2017

Spring School und Konferenz „High-Level Vision: from Mechanisms to Perception“, 10.–13. April

Die Spring School und Konferenz „High-Level Vision: from Mechanisms to Perception“ fand am 10.–13. April 2017 in Tübingen statt.

Humanities-Kolloquium „Language“, 9.–12. Oktober 2017

Das Kolloquium zum Thema „Language“ in der Reihe des Matariki Research Theme „Arts & Humanities Research for the World“ wurde am 9.–12. Oktober 2017 in Tübingen durchgeführt. Vier vorausgegangene Kolloquien fanden 2013 am Dartmouth College, 2014 an der Universität Otago, 2015 an der Queen’s University und 2016 an der Universität Durham statt.

Fortsetzung des Teach-at-Tübingen-Programms (T@T)

Seit 2013 wurde bereits 28 Promovenden und Postdocs von Matariki-Universitäten ein ein- oder zweisemestriger Lehr- und Forschungsaufenthalt in Tübingen bewilligt.

2016

Workshop „Quantum Science“, 19.–23. März

Ein Workshop zum Thema „Quantum Science“ fand am 19.–23. März 2016 an der Universität Otago statt. Es war die Folgeveranstaltung des Workshops 2013 in Tübingen.

Workshop „ASEAN and the EU: Regions in Crisis“, 2.–3. Juni

Ein Workshop zum Thema „ASEAN and the EU: Regions in Crisis“ fand am 2.–3. Juni 2016 in Tübingen zusammen mit Wissenschaftlern der University of Western Australia statt.

Tübingen Research World Tour

Delegationsbesuche an den Universitäten in Durham (21.–23. September) und Uppsala (3.–5. Oktober).

Mitgliedsuniversitäten

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