Uni-Tübingen

28. Hausacher LeseLenz


Das renommierte Literaturfestival “Hausacher LeseLenz” fand dieses Jahr zum 28. Mal unter dem Motto “Poet(h)ische Visionen” statt. Zu Gast war die Sprache Niederländisch. Und wir waren wieder mit dabei.

Am 19. Juli präsenterten wir zum zweiten Mal das Format: "Schreib mal drüber nach" auf der Werkstattbühne des LeseLenz. Denn genau das machen Studierende aus dem SLT (Studio Literatur und Theater) der Uni Tübingen seit über 30 Jahren. Sie schreiben drüber nach. Als Inspiration für diese Veranstaltung diente uns diesmal folgender Vers des niederländischen Dichterin Radna Fabias: “25 Szenen in denen die Angelgenheit schief ging.”

Was hat es mit diesen Zeilen auf sich? Sind sie unser Mantra? Schreiben wir an ihnen weiter? Betten wir sie in einen Text ein? Ignorieren wir sie einfach? Was würden Sie machen?

Diese Zeilen bildeten die Grundlage für die Texte der Studierenden. Dabei war es ihnen vollkommen freigestellt, wie Sie diese Zeilen verwenden. Christian Leroy, Lea Knittel, Klaus Oehler und Martha Sappler präsentierten ihre Texte im Rahmen der Veranstaltung. 

Während des Festivals gab es eine Writers' Corner. Hier konnten die Gäste, wann immer sie die Kreativität packte, mit- und weiterschreiben und ihre Zeilen in eine Text-Urne werfen. Zu Beginn der Veranstaltung fragten wir nach einer*m Freiwilligen aus dem Publikum, der*ie aus den Textbeiträgen einen neuen, gemeinsamen Text verfassen sollte. Carlotta Marie Neumaier meldete sich und erstellte in kürzester Zeit eine beeindruckende Collage aus über 50 Beiträgen. Aus diesem poetischen Kollektivgedicht ist – in Form einer Drucksache – eine bleibende Erinnerung an unsere zweite Veranstaltung beim LeseLenz 2025 entstanden. 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Holly Geiß und Alexander Schwab.

Wir danken  José Oliver für sein Zutrauen und seine Unterstützung, Carlotta Marie Neumaier für ihre poetische Courage und dem Hausacher Publikum für die Aufgeschlossenheit.