Zu dem Festakt am 15. Mai waren auch die Witwe des Namensgebers Werner Reichardt und Vertreter der Politik gekommen. Der neurowissenschaftliche Campus werde in Europa herausragend sein, sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer und sprach von einem „Freudentag für die Stadt Tübingen“. Die Neurowissenschaften in Tübingen hätten nicht nur eine lange Tradition, sagte die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, „sie nehmen weltweit einen Spitzenplatz ein.“ Sie ermutigte Universität und CIN aber auch, sich in die Debatte mit Tierschützern aktiv einzubringen.
Mit seinem Festvortrag „Blinde wieder sehend machen - geht das?“ stellte Professor Dr. Eberhart Zrenner, stellvertretender CIN-Sprecher, einen Aspekt der neurowissenschaftlichen Forschung am CIN vor.
Das Festprogramm hatte am 14. Mai mit einem zweitägigen neurowissenschaftlichen Symposium unter dem Titel „New Perspectives in Integrative Neuroscience“ begonnen. Am 16. Mai war dann die Öffentlichkeit eingeladen, sich ein Bild des neuen FIN zu machen. Geboten waren Laborführungen, Vorträge und eine Kunstausstellung der Geschwister-Scholl-Schule zum Thema „Kunst und Gehirn“. Außerdem maßen sich sechs CIN-Wissenschaftler beim „Science Slam“ ‒ ihre wissenschaftlichen Vorträge wurden am Ende vom Publikum benotet.
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