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21.09.2026

KI-Schule des Jahres 2026 ausgezeichnet

Margot-Friedländer-Gymnasium Geestland aus Niedersachsen auf dem ersten Platz – Rund 5.000 Teilnehmende aus 200 Schulen

Stolze Gewinnerinnen und Gewinner des Informatik-Profilkurses am Margot-Friedländer-Gymnasium Geestland.

Das Margot-Friedländer-Gymnasium Geestland aus Niedersachsen ist „KI-Schule des Jahres 2026“. Den Titel sicherten sich die Schülerinnen und Schüler des aktuellen Profilkurses des 10. Jahrgangs. Der kostenfreie Online-KI-Kurs des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz (BWKI) wird dort seit drei Jahren im Rahmen des epochalen Informatik-Profils erfolgreich eingesetzt. Nachdem das Gymnasium in den vergangenen Jahren regelmäßig zu den fünf aktivsten Schulen Deutschlands gehörte, gelang ihm in diesem Jahr erstmals der Sprung auf den ersten Platz.

„Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler und gratulieren allen im Finale. Die KI-Kurs-Lernplattform ist seit drei Jahren fester Bestandteil unseres Informatik-Profilkurses im 10. Jahrgang. Die Arbeit damit ist motivierend und inspirierend. Wer KI nutzt, sollte sie auch begreifen und kritisch hinterfragen können. Wir danken dem BWKI-Team und dem Tübingen AI Center herzlich für diesen gelungenen MINT-Bildungsbaustein", sagt Ole Heinzow, der als Lehrer die Profilkurse am Margot-Friedländer-Gymnasium Geestland und die Teilnahme am Wettbewerb betreut.

Rund 5.000 Schülerinnen und Schüler von 199 Schulen beteiligten sich im Wertungsjahr 2025/2026 bundesweit am Rennen um den Titel. Den zweiten Platz erreichte das Heinrich-Suso-Gymnasium in Konstanz. Auf Rang drei folgte die Kerschensteinerschule aus Stuttgart. Platz vier ging an das Dathe-Gymnasium aus Berlin und Platz fünf an das Hittorf-Gymnasium Recklinghausen.

Die fünf bestplatzierten Schulen erhalten jeweils eine Urkunde. Das Margot-Friedländer-Gymnasium Geestland erhält neben dem Titel „KI-Schule des Jahres 2026“ einen hochwertigen Hardware-Sachpreis für den Einsatz im Unterricht und in schulischen KI-Projekten. Die Preisübergabe findet am 13. November 2026 beim Finale des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz in Tübingen statt.

Mit der Auszeichnung würdigt der BWKI Schulen, Klassen, Arbeitsgemeinschaften, Kurse und Schülerforschungszentren, die sich besonders intensiv mit den Grundlagen Künstlicher Intelligenz beschäftigen. In die Wertung fließt ein, wie viele Aufgaben die Schülerinnen und Schüler in einem Online-KI-Kurs erfolgreich bearbeiten. Die erreichte Punktzahl wird ins Verhältnis zur Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gesetzt. Dadurch haben kleinere und größere Lerngruppen vergleichbare Chancen.

Der kostenfreie Online-KI-Kurs vermittelt Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und verbindet technisches Wissen mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Lernangebote reichen von der Programmiersprache Python und den Grundlagen des maschinellen Lernens bis zu spielerischen Modulen über Maschinenethik und den verantwortungsvollen Umgang mit KI. Der Kurs eignet sich zur Vorbereitung eines Wettbewerbsprojekts, zum Selbststudium sowie für den Einsatz im Unterricht. Gefördert wird das Angebot von der Carl-Zeiss-Stiftung.

„Die ausgezeichneten Schulen zeigen, mit welchem Engagement und welcher Offenheit sich junge Menschen auf neue Technologien einlassen. Solche Bildungsinitiativen machen deutlich, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse früh zugänglich zu machen. Als Universität sehen wir es deshalb als unsere Aufgabe, den Austausch zwischen Forschung und Schule zu fördern und Bildungsangebote zu unterstützen, die Wissen, Urteilsvermögen und verantwortungsvolles Handeln gleichermaßen stärken“, sagt Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen.

Der Wertungszeitraum für die „KI-Schule des Jahres 2026“ erstreckte sich vom 1. August 2025 bis zum 31. Juli 2026. Die nächste Runde hat bereits begonnen: Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften, Kurse und Schülerforschungszentren können seit dem 1. August 2026 Punkte für den Titel „KI-Schule des Jahres 2027“ sammeln. Eine gesonderte Bewerbung ist nicht erforderlich.

Über den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (BWKI)

Mit dem jährlich stattfindenden BWKI sollen Schülerinnen und Schüler motiviert werden, eigene Ideen mithilfe von Künstlicher Intelligenz umzusetzen. Der Wettbewerb wurde 2018 am Tübingen AI Center - einer Forschungseinrichtung der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme - ins Leben gerufen und ist Mitglied der AG Bundesweite Jugendwettbewerbe. Die Carl-Zeiss-Stiftung ist seit 2020 Hauptförderer des BWKI. Mehr Infos unter: https://bw-ki.de 

Über die Carl-Zeiss-Stiftung

Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert Wissenschaft und Lehre in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als Partnerin exzellenter Wissenschaft ermöglicht sie Freiräume für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung. Die Stiftung wurde 1889 von Ernst Abbe in Jena gegründet und ist heute eine der großen privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG. Ihre Fördertätigkeit wird aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.
 

Kontakt:

Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz / Tübingen AI Center
Dr. Lars Lüder
Maria-von-Linden-Straße 1
72076 Tübingen
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Pressekontakt:

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Leitung

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Pressereferent
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