Im Zuge der Grabungen wurden bisher drei insgesamt 260 qm große Flächen geöffnet.
Im ersten Grabungsschnitt (Area U) konnte ein großer Wirtschaftsbereich mit Innenhof, Anbauten, Abfallsgrube und kleinem Nutzgebäude freigelegt werden. Befunde und Funde belegen eine Nutzung des Areals von der byzantinischen, über die Islamische Epoche bis hin zur Kreuzfahrerzeit. Südlich schließt ein größeres Gebäude mit Binnenstrukturen an.
Hervorzuheben ist speziell die durch das starke Gefälle notwendige Terrassierung des Geländes. Von dem Wirtschaftsbereich gelangte man über einen Aufstieg auf eine höher gelegene Terrassierung.
Trotz zweier Erosionsrinnen und Stellungen des ersten Weltkrieges, die ebenfalls archäologisch dokumentiert wurden, ist die Phase des 12./13. Jh. hier gut erhalten.
Die zweite Grabungsfläche (Area T) ergab drei kleine, einräumige Gebäude der Kreuzfahrerzeit, die als Wohnungen und/oder Werkstätten dienten. Auffällig ist die Gliederung der Innenräume durch kleine Podeste. Erschlossen wurden alle Räume von der gleichen Seite aus einem öffentlichen Raum, der vermutlich mit einem in Teilen erfassten Arkadengang überdacht war. Zudem konnten weitere Anbauten, Anlagen zum Auffangen von Wasser und ein Hofbereich freigelegt werden. Insgesamt weisen die Befunde auf eine marktähnliche Anlage hin.
Der dritte kleinere Schnitt (Area W) diente der Überprüfung einer geomagnetischen Anomalie, die in gleicher Art an verschiedenen Stellen der Stadt sichtbar wurde. Sie stellte sich als spätbyzantinischer Ofen heraus.
Das umfassende Fundmaterial wurde bereits während der Grabungen gewaschen und in einer Datenbank erfasst. Die Keramikfunde weisen auf deutliche soziale oder funktionale Unterschiede in den verschiedenen Stadtvierteln. Ein signifikanter Fundanteil belegt intensive Handelskontakte mit dem ägyptischen Raum. Die große Anzahl von Fundmünzen, die noch ausgewertet werden, ist für die absolute Datierung der archäologischen Schichten von großer Bedeutung.