22.10.2026
Online-Vortragsreihe Wi-REX im Gespräch 2026/2027
des Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung u.a. mit Prof. Dr. Léonie de Jonge
Der Forschungslandschaft zu Rechtsextremismus in Deutschland fehlt es bisher an Eigenständigkeit, Vernetzung und Kohärenz. Hier setzt das seit dem 1. Januar 2023 aktive Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-REX) an: Es systematisiert das Wissen über das Phänomen Rechtsextremismus, bringt wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Akteur*innen in Austausch, organisiert den Wissenschafts-Praxis-Transfer und die Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen. In dem Projektzeitraum von fünf Jahren und den sich daraus entwickelnden Strukturen soll somit die Rechtsextremismusforschung insgesamt gestärkt werden.
Das Wi-REX wird von vier in der Rechtsextremismusforschung etablierten wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert: Dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, dem Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (KReDo) der Universität Leipzig, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena und dem SO.CON – Institut für Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit der Hochschule Niederrhein. Gemeinsam leiten sie die drei Plattformen Wissenschaft, Junge Forschung und Transfer, aus denen sich das Wissensnetzwerk zusammensetzt.
Online-Vortragsreihe 2026/2027:
12.11.2026 – 14:00-15:30 Onna Buchholt (Bundesverband Mobile Beratung) | Wenn die Bedrohungslage zunimmt - Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Organisationen |
20.11.2026 – 14:00 Uhr Manès Weisskircher (Universität Trier /Nachwuchsgruppe REXKLIMA) | Klimaobstruktion: Wie Rechtsaußenparteien gegen Klimapolitik mobilisieren |
10.12.2026 – 14:00-15:30 Uhr Annamária Fábián Trost | Digitale Partizipation gegen ableistische Hassrede |
21.01.2026 – 12:30-14:00 Léonie de Jonge | Heimat, Essen, Kultur: Alltagspraktiken als Einfallstore für die extreme Rechte |
18.02.2026 – 14:00-15:30 Massimiliano Livi (Universität Frankfurt) | Wissenschaft und Kultur in Italien unter der Meloni Regierung |
Zoom-Einwahl: t1p.de/g1rpz