Werkstatt Literaturübersetzung
"The hill we climb" - Übersetzen als Gratwanderung zwischen Kunst und Handwerk
Dozentin: Violeta Topalova
Kompaktseminar: 24.-26.06.2022
Fr 15-20 Uhr
Sa 10-13 und 15-18 Uhr
So 10-13 Uhr
Ort: Wilhelmstraße 19, Hörsaal 002
Beginn: c.t.
Schlüsselqualifikationsseminar: 3 ECTS-Punkte
Maximale Teilnehmerzahl: 20
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der literarischen Übersetzung in Theorie und Praxis. Einsteigen werden wir mit einem Überblick über das theoretische Fundament der Literaturübersetzung (ein vorab geschickter Reader soll es den Teilnehmer*innen ermöglichen, sich selbstständig einzuarbeiten und ihre Kenntnisse nach Belieben zu vertiefen). Danach gehen wir selbst ans Werk. Wir werden:
- Eine vorab gestellte individuelle Übersetzungsaufgabe im Seminar gegenseitig redigieren und ggf. mit einer bereits veröffentlichten Übersetzung des Textes vergleichen und diskutieren (Ausgangssprache Englisch oder nach Absprache).
- Ausgewählte literarische Textabschnitte (Gattung beliebig, Ausgangssprache Englisch) vor Ort übersetzen, allein oder als Gruppe, mit Blick u.a. auf: Methodik, häufige Probleme, Übersetzen im Team, Absprachen, Organisation und Recherche, Übersetzen unter Zeitdruck. Auch eigene Texte können eingebracht werden.
- Falls es die Zeit erlaubt, versuchen wir uns an der Rückübersetzung eines bereits ins Englische gebrachten deutschen Textes oder unternehmen einen Exkurs in die Gedichtübersetzung als Sonderfall.
Begleitend und abschließend sprechen wir über zeitlose und aktuelle Aspekte und Spannungsfelder im Beruf Übersetzer*in: zusammengefasst also über die Titel gebende Gratwanderung zwischen Kunst und Handwerk, die literarisches Übersetzen bedeutet.
Sollte auch das Sommersemester wieder digital oder hybrid verlaufen, werden alle Texte – fremde wie diejenigen, die im Seminar entstehen – bei ILIAS und in einer gemeinsamen Ablage hochgeladen und können bei der Besprechung individuell aufgerufen werden. Die Anfangszeiten können im Falle von Präsenzseminaren variieren, um eine asynchrone Teilnahme an den digitalen Formaten zu ermöglichen und wegen eventueller Lüftungspausen.