Institute of Modern History

Dr. Clara-Maria Seltmann


Vita

Seit Juni 2020
Head of Business Development & Sales

bei CareerTeam Schweiz AG (Zürich)

Jan. 2020 – Mai 2020
Team Lead Business Development & Sales

ei CareerTeam Schweiz AG (Zürich)

Juli 2015 – Dez. 2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin

an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“

Okt. 2012 – Juni 2015
Studentische Hilfskraft

im Sonderforschungsbereich 923 an der Eberhard Karls Universität Tübingen

Mai 2014 – Juni 2015
Studentische Hilfskraft

der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Feb. 2014 – Apr. 2014
Praktikum

beim Goethe-Institut Johannesburg

Apr. 2011 – Apr. 2014
Studentische Hilfskraft

im DFG-Projekt „Osten und Westen 400-600“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen


Forschung

Skizze des Dissertationsprojekts: „Butter, Wut und Tränen. Australien, Neuseeland und Kanada während Großbritanniens Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, 1958-1973”

Das Dissertationsprojekt untersucht die Reaktionen Australiens, Kanadas und Neuseelands auf die britischen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zwischen 1958 und 1973.. Es analysiert die Wahrnehmung und Bewertung der Beitrittsverhandlungen und die Konsequenzen für die ehemaligen weißen Siedlerkolonien. Dabei fußt die Untersuchung auf der These, dass die britischen Beitrittsgesuche zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft laufende Ablösungsprozesse von Großbritannien in den drei Siedlerkolonien verstärkten und zu ihrer Zuspitzung in den 1960er Jahren führten. Im Fokus der Untersuchung stehen sowohl die Reflexionen über die britische Annäherung an Europa als auch die Auswirkungen auf die jeweiligen Nation-Building-Prozesse in den Ländern während dieser Zeit. Ziel der Arbeit ist es, anhand eines transnationalen Vergleichs von australischen, britischen, kanadischen und neuseeländischen Quellen zur EWG-Debatte Emotionen der drei Dominions aufzuzeigen, um daraus Rückschlüsse auf ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zu Großbritannien und den anderen Dominions zu ziehen. Anhand dessen wird evaluiert, ob es sich bei Australien, Kanada und Neuseeland um postkoloniale Nationen handelt.

Schwerpunkte

  • Emotionsgeschichte
  • Wirtschaftsgeschichte
  • Kulturgeschichte
  • Globalgeschichte
  • Transnationale Geschichte
  • Geschichte des British Empire

Konferenzbeiträge

  • Okt. 2019 „Nationalismus upsight down? Aus- und Abgrenzung in Australien“, Förderverein Geschichte, Tübingen (öffentlich)
  • Juni 2019 „Abschied vom Weltreich? Das Ende des Britischen Empire aus der Sicht von Australien, Kanada und Neuseeland“, VHS Tübingen (öffentlich)
  • Okt. 2018 „Ganging-up on Britain“? Australia, Canada and New Zealand during Great Britain’s Turn to Europe, 1958-1973“, internationale Tagung, Tübingen
  • Juni 2018 „Watershed Moment or Breaking Point? - Australia, Canada and New Zealand during Britain’s Turn to Europe, 1958-1973“, Britain and the World Conference, Exeter
  • Feb. 2016 „The Concept of Britishness“, internationaler Workshop, Tübingen
  • Feb. 2016 „Re-ordering Economy. Changing Perceptions in Australia, New Zealand and Canada caused by British Negotiations with the EEC in the 1960s and 1970s“, Tübingen
  • Aug. 2016 „Re-Ordering Economic Policy. Australien, Neuseeland und Kanada und die britischen EEC-Verhandlungen, 1960-1973“, Nachwuchstagung der Gesellschaft für Überseegeschichte auf Schloss Schney bei Lichtenfels (Franken-Akademie)
  • Okt. 2016 „Re-Ordering Economic Policy – Australien, Neuseeland und Kanada und die britischen EEC-Verhandlungen, 1959-1975“, Grossbritannien-Zentrum Berlin