"Attila und die Hunnen" , Speyer (1.12.2007)
Aus den Tiefen der Steppe drangen im späten 4. Jahrhundert geheimnisvolle Reiterkrieger nach Europa vor, trieben ganze Völker vor sich her und versetzten das Römische Weltreich in Angst und Schrecken. Seither verbinden sich unwillkürlich Gewalt und Barbarei mit ihrem Namen, den Hunnen. Ein Mann sticht dabei besonders hervor: Attila, die Geißel Gottes.
Die Besucher entdecken in der Ausstellung die Welt der Hunnen, wie sie bisher noch nie zu sehen war. Man verlässt ein überfallenes römisches Kastell und taucht ein in das nomadische Leben der Hunnen. Man erkundigt eine kirgisische Jurte aus dem Gebiet, in dem einst die frühesten Hunnen leben. Außerdem können die Nachbauten nomadischer Wagen, wie sie in den Gebieten Mittelasiens bis in die heutige Zeit genutzt werden, bewundert und ein Kurgan, einen Grabhügel der Steppe, betreten werden.
Es war uns glücklicherweise möglich, einen der Ausstellungsmacher, Lars Börner M. A. für eine Führung durch die Ausstellung zu gewinnen. Ihm konnten nicht nur Fragen zu den Objekten der Ausstellung, sondern ebenfalls solche zur Konzeption und zur Präsentation gestellt werden.