28.05.2026
Angesichts globaler Märkte sowie geopolitischer Herausforderungen muss die Umsetzung einer modernen, nachhaltigen Bioindustrie global gedacht werden. Die europäische und internationale Vernetzung wichtiger Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft ist unverzichtbar, um die technologische Souveränität und die Resilienz von Wertschöpfungsnetzwerken zu steigern. Das gilt auch für Forschung und Entwicklung: Die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern in der Schlüsseltechnologie Biotechnologie birgt großen Mehrwert. Hier setzt der vorliegende Förderaufruf in Zusammenarbeit mit dem Eureka-Netzwerk an.
Ziel dieses Förderaufrufs ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken.
Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden. Die FuE-Vorhaben müssen einen oder mehrere der in der Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ dargestellten Themenbereiche adressieren:
Mögliche Themen für FuE-Vorhaben können sein (exemplarische Aufzählung):
In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 30. September 2026 zunächst Projektskizzen, in diesem Fall sogenannte Eureka-Projektanträge, einzureichen.
Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Eureka-Projektanträge, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Weitere Informationen:
https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Bekanntmachungen/DE/2026/03/2026-03-31-foerderaufruf-industrielle-biotechnologie.html