- Findet statt: jeweils Donnerstag, 18:00 Uhr c.t.
- Veranstaltungsort: Hörsaal 25
- Organisation: Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse, Kath.-Theol. Fakultät Tübingen, Dr. Christiane Bertram, Scientists for Future & Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Hans-Ullrich Brändle, Health for Future, Julienne Götz, Health for Future & Thilo Schäfer, Teachers for Future & Umweltzentrum Tübingen
In ökologischen Krisen steht nicht „die Zukunft“ in Frage; es stehen aber menschen- und lebensfreundliche Verhältnisse auf dem Spiel. Um auf diese Krisen eine zukunftsfähige Antwort zu geben, braucht es entsprechendes Wissen – und ein Handeln, das diesem Wissen folgt. In der Tübinger Stadtgesellschaft, in der Stadtverwaltung und an der Universität wird solches Wissen erlangt und praktisch nutzbar. Dieses Wissen gilt es zusammenzutragen, um angesichts der menschengemachten Naturzerstörungen, der zunehmenden Klimaerwärmung und des Verlustes der Biodiversität einen wertigen Lebensraum in der Zukunft zu schaffen.
Wenn sich Klima und Gesellschaft krisenhaft wandeln, wird sich zeigen, was Nachhaltigkeit global gesehen bedeutet – und konkret in Tübingen. Jetzt gilt es, die Zeichen zu erkennen, die Folgen der Krisen in gesundheitlicher, sozialer, politischer und ethischer Hinsicht zu benennen, und Handlungen vorzubereiten. Hierfür teilen inner- und außeruniversitäre Expert:innen aus Ethik, Geo- und Umweltwissenschaften, Medizin, Pädagogik und Psychologie, Siedlungsplanung und Sozialwissenschaften ihr Wissen, auf der Suche nach Lösungen aus der Krise.
In der Ringvorlesung fragen Tübinger Wissenschaftler:innen und in Klimaschutz und Klimapolitik engagierte Menschen, sowie Expert:innen der lokalen Stadtentwicklung, was schon erreicht wurde und wie die Stadt Tübingen 950 Jahre nach der Stadtgründung und die Universität Tübingen 550 Jahre nach der Universitätsgründung kooperieren können, um eine menschen- und lebensfreundliche Zukunft lokal und global wahrscheinlich zu machen.
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