Eine Forschungsgruppe ist ein enges Arbeitsbündnis mehrerer herausragender Wissenschaftler*innen, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Das Forschungsvorhaben geht dabei nach seinem thematischen, zeitlichen und teils auch finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung hinaus. Eine Forschungsgruppe hat typischerweise eine einstellige Anzahl von Teilprojekten, in denen koordiniert an der übergeordneten Forschungsaufgabe gearbeitet wird.
Beantragt werden können Forschungsgruppen von einer Gruppe (etwa 4-10) von ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (Postdocs und Professor*innen). Die Laufzeit beträgt zwei Antragsphasen zu je vier Jahren. Forschungsgruppen setzen sich aus einer einstelligen Zahl von Teilprojekten zusammen und können aus verschiedenen Modulen aufgebaut werden, in Abhängigkeit von der jeweiligen Fragestellung und dem gewünschten strukturbildenden Aspekt. Die Beantragung eigener Stellen für die PIs ist möglich.
Kolleg-Forschungsgruppen beantragen zwei bis drei Professorinnen oder Professoren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, um gemeinsam mit wissenschaftlichen Gästen aus dem In- und Ausland ein weiter gefasstes Thema zu bearbeiten.