Wir forschen und du kannst mitmachen.

In unserer Forschung befassen wir uns mit kognitiven, behavioralen und neuronalen Aspekten der Selbstregulation sowie mit aufmerksamkeitbezogenen Prozessen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erforschung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Unsere Arbeit basiert auf grundlagenwissenschaftlichen und angewandten empirischen Studien. Wir nutzen qualitative und quantitative Methoden in längs- und querschnittlichen Designs, mit einem Fokus auf die Untersuchung von Teilnehmenden in ihrem gewohnten Umfeld.

Für die Teilnahme an unseren Studien suchen wir interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle Arbeitsbereich Schulpsychologie oder an die Projektleter*innen. Wir beteiligen uns an der gemeinsamen Kontaktdatenbank für Studien zur Entwicklungsforschung. Um keine Studie zu verpassen gerne im Kontaktformular eintragen.

Masterarbeit Schulpsychologie

Wenn Sie Ihre Masterarbeit in der Schulpsychologie schreiben möchten, kontaktieren Sie unser Team. Hier finden Sie unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und aktuellen Forschungsprojekte. TEAM


Aktuelle Forschungsprojekte - Mach Mit!

Für die EMA-Online-Studie zur Verhaltenssteuerung, Aufmerksamkeit und praktischen Alltagsfähigkeiten im Vor- und Grundschulalter suchen wir Eltern, die über einen Zeitraum von 5 Wochen kurze tägliche Online-Fragebögen über ihr Kind beantworten, sowie einen Abschlussfragebogen über die Zufriedenheit mit der Studie.

Warum teilnehmen?:

Mit den Ergebnissen dieser Studie möchten wir neue, alltagsnahe

Fragebögen entwickeln und erproben. Diese Fragebögen sollen

künftig differenzierter und realistischer gestaltet sein,

um Aufmerksamkeit, Verhalten und alltägliche Anforderungen

von Kindern wiederholt im Alltag erfassen zu können.

Langfristig sollen die entwickelten Instrumente unter anderem

zur Verbesserung diagnostischer Verfahren im Bereich der

Aufmerksamkeits- und Verhaltensregulation (z. B. im Kontext ADHS)

beitragen.

Wer kann teilnehmen:

Eltern von Kindern ab 4 Jahren bis einschließlich 4. Klasse

Die Befragungen erfolgen über die kostenlose App m-Path und

beziehen sich auf den jeweils aktuellen Tag.

Gerne können Sie die Studieninformation an andere Eltern

und auch an die Pädagogischen Fachkräfte / Grundschullehrkräfte

Ihres Kindes weitergeben. Diese sind mit der Zustimmung der

Eltern ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen.

Kontaktieren Sie uns unter:

E-Mail: emaspam prevention@psychologie.uni-tuebingen.de

Projektleiterin:

Dr. Behnaz Kiani

Arbeitsbereich Schulpsychologie

Büro: Liebermeisterstraße 6

Postadresse: Schleichstraße 4

72076 Tübingen

07071/ 29-75543

 

Schulbasierte Prävention psychischen Wohlbefindens im Jugendalter (Positive episodische Zukunftsvorstellung und emotionale Regulation)

Dieses Projekt befasst sich mit der Frage, wie psychisches Wohlbefinden im Jugendalter präventiv im schulischen Kontext gestärkt werden kann. Theoretischer Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Fähigkeit, sich positive, konkrete und emotional bedeutsame zukünftige Ereignisse vorzustellen, eine wichtige Ressource für Motivation, Selbstregulation und emotionale Anpassung darstellt.

In einer schulbasierten Pilotstudie wird ein kurzes, niedrigschwelliges Training zur positiven episodischen Zukunftsvorstellung in Klassenverbänden umgesetzt. Der Fokus liegt auf der Prüfung von Machbarkeit, Akzeptanz und Belastung sowie auf ersten Hinweisen zu Veränderungen im Wohlbefinden. Ergänzend werden prozessnahe Maße eingesetzt, um potenzielle Wirkmechanismen differenziert abzubilden.

Methodisch verbindet das Projekt standardisierte Fragebogenerhebungen mit strukturierten Imagery-Aufgaben und weiteren experimentellen Kurzformaten, die im schulischen Alltag gut umsetzbar sind. Beispielhafte inhaltliche Anknüpfungspunkte für Masterarbeiten (u. a., nicht abschließend) sind:

Veränderungen von Wohlbefinden, Affekt und Motivation im Verlauf der Intervention

individuelle Unterschiede im zukunftsbezogenen Denken und in Imagery-Fähigkeiten

methodische und konzeptionelle Fragen schulbasierter Präventions- und Interventionsforschung

theoretische Einbettung präventiver Ansätze in schul- und entwicklungspsychologische Modelle

Projektleiter: Dr. Felix Schreiber

 07071/29-75585
f.schreiber@uni-tuebingen.de

 

Nah genug zum Verlangen, weit genug zur Kontrolle? Eine Studie über mentale Strategien zur Hemmung von Nahrungsmittelreizen

Warum teilnehmen?: Wir alle treffen täglich Entscheidungen über Essen, und manchmal kann es herausfordernd sein, unsere Reaktionen auf verlockende Nahrungsmittelreize zu kontrollieren. Mentale Strategien, insbesondere „Wenn-Dann-Pläne", können uns dabei helfen, diese Reaktionen zu steuern. In dieser Studie untersuchen wir, wie verschiedene Arten von mentalen Vorstellungen; entweder lebhafte Imagination von Nahrungsmitteln (Modal) oder das mentale Schaffen von Distanz (Amodal) , unsere Fähigkeit beeinflussen, Impulse beim Anblick von Nahrungsmittelbildern zu kontrollieren. Ihre Teilnahme hilft uns zu verstehen, welche mentalen Strategien am besten für die Selbstkontrolle im Umgang mit Nahrungsmitteln funktionieren.

Teilnahme an: Eine computergestützte Online-Aufgabe (ca. 25-30 Minuten), gefolgt von kurzen Fragebögen zu Essverhalten und Persönlichkeitsmerkmalen.

Teilnehmen können: Alle Personen ab 18 Jahren, die Deutsch auf Muttersprachenniveau oder fließend (C1-Niveau) sprechen, eine normale oder korrigierte Sehfähigkeit haben und keine aktuelle oder frühere Essstörung aufweisen.

Neugierig? Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter rabia.dilawarspam prevention@uni-tuebingen.de

Projektteam: Rabia Dilawar (Fachbereich Psychologie), Leonie Ines Roos (Masterstudentin, Kognitionswissenschaften), Prof. Dr. Caterina Gawrilow (Fachbereich Psychologie, Schulpsychologie)

Gefördert durch: DFG-Forschungsgruppe FOR2718 „Modale und Amodale Kognition" Projekt B2

Flyer

 

 

Lernen und die Einflüsse auf lernen im Alltag

Teilnahme warum? Alltägliche zyklische Schwankungen in unserem körperlichen Wohlbefinden können unsere Verhaltensweisen als auch unsere kognitiven Funktionen und unsere Leistungsfähigkeit nachhaltig beeinflussen. In dieser Studie möchten wir diesen Einfluss genauer untersuchen. Insbesondere den Einfluss von wahrgenommenen, körperlichen Schmerzen (z.B.: Menstruationsschmerzen) auf das Lernen sowie die mit dem Lernprozess verbundenen Einflussfaktoren im Alltag möchten wir betrachten. 

Teilnahme an: kurze Eingangsbefragung vor Ort und anschließende Tagebuchphase (ca. 10 Tage)

Teilnehmen können: Alle Studierende zwischen 18 und 35 Jahren 

Neugierig? Weitere Informationen finden Sie auf dem Infoposter oder direkt per Mail an lernenimalltagspam prevention@psychologie.uni-tuebingen.de

Projektteam: Olivia Krokos (Fachbereich Psychologie), Prof. Dr. Caterina Gawrilow (Fachbereich Psychologie und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD), Prof. Dr. Michiko Sakaki (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD), Prof. Dr. Kou Murayama (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)

Förderung durch: LEAD Graduate School & Research Network

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Proaktive Selbstregulation und zukunftsorientiertes Handeln im Kindergartenalter (WEAP)

Dieses Projekt untersucht, wie Kinder bereits im Vorschulalter lernen können, zukünftige Herausforderungen antizipativ zu bewältigen, anstatt ausschließlich reaktiv auf Schwierigkeiten zu reagieren. Ausgangspunkt ist die entwicklungspsychologische Annahme, dass frühe Formen zukunftsbezogenen Denkens eine zentrale Grundlage für Selbstregulation und emotionales Handeln bilden.

Im Zentrum steht eine neu adaptierte, alltagsnahe Intervention (WEAP), die Kinder dabei unterstützt, Wünsche, mögliche Hindernisse und konkrete Handlungspläne systematisch miteinander zu verknüpfen. Ziel ist es, proaktive Strategien im Umgang mit sozialen und emotionalen Herausforderungen zu fördern.

Das Projekt ist als Pilot- und Machbarkeitsstudie angelegt. Es kombiniert experimentelle Aufgaben, strukturierte Beobachtungen sowie multi-informante Einschätzungen von Eltern und pädagogischen Fachkräften. Untersucht werden insbesondere die Umsetzbarkeit und Akzeptanz der Intervention, erste Hinweise auf zugrunde liegende Wirkmechanismen sowie die Entwicklung und Prüfung neuer Messinstrumente.Beispielhafte inhaltliche Anknüpfungspunkte für Masterarbeiten (u. a., nicht abschließend) sind:

• Entwicklung, Überprüfung und Weiterentwicklung psychologischer Messinstrumente

• Analyse von Interventions- und Lernprozessen sowie deren Transfer in den pädagogischen Alltag

• Rolle von Co-Regulation durch Erwachsene im Interventionskontext

• Zusammenhang zwischen Selbstregulation und frühem psychischem Wohlbefinden.

Projektleiter: Dr. Felix Schreiber

 07071/29-75585
f.schreiber@uni-tuebingen.de


In unseren Studien untersuchen wir die Erfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Schule, einschließlich negativer Erlebnisse wie Mobbing, Gewalt und Diskriminierung. Diskriminierung bedeutet, dass jemand aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft ungerecht behandelt wird. Unser Ziel ist es, diese Erfahrungen sichtbar zu machen und Betroffene besser zu unterstützen. Die Teilnahme an solchen Studien kann negative Gefühle und Stress auslösen. In diesem Fall kontaktieren Sie bitte unsere Koordinationsstelle (+49 7071/29-75544 oder +49 7071/29-75546) oder die verantwortliche Person der Studie. Wir können dir Kontaktdaten von psychosozialen Beratungsstellen in der Umgebung zur Verfügung stellen, die kostenfreie Beratung und Unterstützung anbieten.