Prof. Dr. Jörg Robert

Literaturstraße

Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft

Die Literaturstraße wurde im Jahr 2000 von Herrn Professor Dr. h.c. Zhang Yushu als Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur als Publikationsprojekt vorgestellt. Seit 2004 ist das einzige deutschsprachige Publikationsorgan der chinesischen Germanistik auch verbunden mit jährlichen Symposien in China und den deutschsprachigen Ländern. Diese fördern den internationalen, interkulturellen und interdisziplinären Austausch und setzen jeweils mit Schwerpunktthemen Akzente in der Forschung. Seit dem Jahrgang 2017 erscheint die Literaturstraße unter dem Titel Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft.

Die aktuellen Herausgeber der Literaturstraße:

Prof. Dr. Feng Yalin, Sichuan International Studies University, Chongqing
Prof. Dr. Zhu Jianhua, Tongji-University, Shanghai
Prof. Dr. Wei Yuqing, Fudan University, Shanghai
Prof. Dr. Jörg Robert, Universität Tübingen
Prof. Dr. Gertrud Rösch, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Universität Bremen

Die Literaturstraße erscheint halbjährlich in zwei Halbbänden im Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg.
Mehr Informationen zur Literaturstraße finden Sie hier

Aktueller Band 21, 2020 - Heft 2
Thematischer Schwerpunkt: Kulturalität der Literatur und Sprache - I. Nagelschmidt: Verwebungen von Bild und Schrift in ausgewählten Texten von Anna Seghers - H. Wang: Subversion und Dekonstruktion des "Meisters" eine Studie zu "Bild im Bild" und "Rahmen im Rahmen" in Alte Meister von Thomas Bernhard - B. van Well: Sprache der Träume - Sprache der Kultur: Ein multiperspektivischer Blick auf den Traum der Herzeloyde in Wolframs von Eschenbach Parzival - J. Li: Ein gewisser Zustand unsrer, welcher weiß" zur Evidenz des absoluten Gefühls bei Heinrich von Kleist - Y. Mao: ". blieb in dem Lande lebendig" zur Unsterblichkeit und Leiblichkeit in Alfred Döblins Die Helferin - Y. Liu: Die literarische Inszenierung von Goethes Natur und Wissenschaftsverständnis in Wilhelm Meisters Wanderjahre - G. Bamberger: Goethes Faust und der Augenblick - Y. Xu: Literarisches Schreiben nach Freud am Beispiel von Christoph Heins Der fremde Freund - S. Zhang: Existenzmöglichkeit und Subversionsversuch eine Betrachtung des Spiels in Friedrich Dürrenmatts Komödie Die Panne - B. Dücker: Verzehrsituationen in der deutschsprachigen Literatur - J. Xie: Traditionalität und Innovativität - eine Analyse von Rudolfs von Ems Einstellung zur Tradition am Beispiel seiner Gestaltung des roten Ritters und des Dichterkatalogs - A. Klawitter: Konzeption und Funktion der chinesischen Gartenkunst in der deutschen Literatur der Empfindsamkeit und Spätaufklärung - M. Lu: Kulturalität der Sprache und Sprachlichkeit der Kultur: Bericht zum Symposium der Humboldt Stiftung und der Literaturstraße an der Tongji Universität vom 25. bis 29. September 2019 in Shangha - Andere Aufsätze - C. Sun: Rousseaus Gespenster: Die Tugend der Republik, der Gemeinwille und das politische Undarstellbare - Y. Chen: Die elegischen Distichen in Goethes fünfzehnter Römischer Elegie - W. Noll: Kubin und Brecht. Essay zum "historischen" Mo Zi und zum "erdichteten" Me-ti.

Mehr Informationen zum Internationalen Literaturstraße-Symposium "Weltminute und Konstellation – Literarische Epochenkonstruktion im interkulturellen Vergleich", welches vom 03. bis 06. Oktober 2018 in Tübingen stattfand, finden Sie hier.