Uni-Tübingen

Profilbereiche

Neben den Forschungsschwerpunkten hat die Universität Tübingen eine Reihe von Profilbereichen entwickelt:

Bildgebende Verfahren

Der Blick nach innen

Bildgebende Verfahren sind ein wichtiges Instrument in der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung und werden in der Medizin für die Diagnostik und die Steuerung von Therapien eingesetzt. Im Werner Siemens Imaging Center befassen sich verschiedene interdisziplinäre Arbeitsgruppen mit funktionellen und multiparametrischen Bildgebungsverfahren. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Prozesse im menschlichen Körper auf molekularer Ebene detailliert und in Echtzeit sichtbar zu machen. Tumore, Alzheimer, Parkinson oder Infektionskrankheiten sollen damit in Zukunft früher und zuverlässiger diagnostiziert werden – ganz ohne invasive Eingriffe. Unter anderem werden neue multimodale Technologien getestet, die etablierte Methoden wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kombinieren, und neue Bildgebungssonden, sogenannte Tracer, entwickelt, mit denen sich Zustände und Prozesse des Krankheitsverlaufs im Körper von Patientinnen und Patienten beobachten lassen. Zudem treiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Werner Siemens Imaging Ansätze voran, um mikroskopische und makroskopische Bildgebungsverfahren zusammenzubringen. Darüber hinaus kombinieren sie Bilddaten aus dem Labor und der klinischen Routine mit Omics-Daten, die mit Algorithmen des Maschinellen Lernens analysiert werden. So wollen sie komplexe Zusammenhänge von Krankheiten in ihrer Gesamtheit besser verstehen, um maßgeschneiderte Therapien zu ermöglichen.

Daten für die Heilung

Gerade in der lebenswissenschaftlichen Forschung fallen zunehmend größere Datenmengen an. Mit dem Zentrum für Quantitative Biologie (QBiC) betreibt die Universität Tübingen gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie eine zentrale Einrichtung für Hochdurchsatztechnologien und Bioinformatik. Das Zentrum bietet umfassende Dienstleistungen für die biowissenschaftliche Forschung an und ist mit hochmodernem Equipment ausgestattet, um große Datenmengen zu generieren und zu verarbeiten – für die Genomsequenzierung ebenso wie für Transkriptom-, die Metabolom- und Proteomanalyse.

Zum Ausbau der Sequenzierkapazitäten vor Ort konnte das QBiC gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät im Jahr 2018 das NGS Competence Center Tübingen für Hochdurchsatzsequenzierung einwerben. Tübingen stellt damit eines von bundesweit vier Zentren dieser Art, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden. Das Zentrum bietet eine hochspezialisierte Infrastruktur und Expertise für neueste Methoden zur Sequenzierung und zur bioinformatischen Analyse.

Arzneimittelforschung

Neuen Wirkstoffe für individuelle Therapien

Im Zuge der Exzellenzinitiative hat die Universität Tübingen eine interdisziplinäre Plattform „Klinische Forschung und akademische Wirkstoffentwicklung“ aufgebaut. Hier arbeiten Medizinerinnen und Mediziner mit Pharmazeutinnen und Pharmazeuten sowie Bioinformatikerinnen und Bioinformatikern zusammen. Gemeinsam wollen sie neue Medikamente entwickeln und in klinischen Studien testen – auch für eine Verbesserung individueller Therapien, der sogenannten personalisierten Medizin. Die Forscherinnen und Foscher nehmen jene molekularen Strukturen und Signalwege in den Blick, wo bestimmte Arzneistoffe ihre Wirkung entfalten. Dabei wollen sie unter anderem herausfinden, wie der zunehmenden Antibiotikaresistenz vieler Keime begegnet werden kann. Schwerpunkte bilden neben der Infektiologie auch die Onkologie und die Immunologie. Klinische und experimentelle Daten, die mit Methoden der Künstlichen Intelligenz ausgewertet werden, ermöglichen neue Erkenntnisse: So lassen sich etwa neue Biomarker identifizieren, die auf krankhafte Prozesse im Körper hinweisen und Ansatzpunkte für neue Behandlungen bieten.

Das Tübingen Center for Academic Drug Discovery (TüCAD2) ist verantwortlich für die Entwicklung neuer Wirkstoffe. Die Arbeit des Zentrums konzentriert sich vor allem auf die Bekämpfung von Krebs, Infektionskrankheiten und kardiovaskulären Erkrankungen sowie die Leberregeneration. Eine Besonderheit der Forschung am TüCAD2 sind die funktionellen genetischen Screens auf RNAi-Basis. Als Teil des „Academic Drug Discovery Consortium“, eines Verbunds von 150 Zentren zur Wirkstoffforschung in aller Welt, ist das TüCAD2 international hervorragend vernetzt.

Das Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM), eine gemeinsame Einrichtung von Universität und Universitätsklinikum, ergänzt das TüCAD2 – vor allem im Hinblick auf das medizinische Datenmanagement und die rasche Übertragung von Ergebnissen aus der individualisierten Diagnostik in die klinische Anwendung. Am ZPM fließen Omics-Daten aus Hochdurchsatzverfahren, Daten aus bildgebenden Verfahren und klinische Daten zusammen. Diese werden ausgewertet, um so Erkenntnisse für individuell zugeschnittene Therapieansätze zu gewinnen. Die Ergebnisse können auch in die Entwicklung neuer Bildgebungsverfahren einfließen.

Ein wichtiger Partner für die Forscher von TüCAD und ZPM ist das Tübinger Zentrum für Good Manufacturing Practice (GMP): Das Zentrum stellt neue, auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Substanzen wie Impfstoffe und Antikörper her. Die Entwicklungszeiten, aber auch die Kosten für Entwicklung und Herstellung dieser maßgeschneiderten Therapeutika wären in der Pharmaindustrie um ein Vielfaches höher. Zudem können Anpassungen an die Effektivität der Arzneimittel im GMP-Zentrum rasch vorgenommen werden.

Ein weiterer zentraler Akteur in der individualisierten Medikamentenentwicklung ist das Interfakultäre Zentrum für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung (IZEPHA). Das IZEPHA vereint Pharmazeutinnen und Pharmazeuten der Universität mit Forscherinnen und Forschern aus der Toxikologie und der Inneren Medizin des Universitätsklinikums sowie vom Institut für klinische Pharmakologie und dem Krankenhaus der Robert Bosch-Stiftung in Stuttgart. Sie wollen die Zusammenhänge zwischen dem individuellen Erbgut, der Disposition für Erkrankungen und den Wirkmechanismen von Medikamenten aufklären. Ziel ist es, die medikamentöse Therapie bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Tumor- und Autoimmunerkrankungen zu individualisieren und den Verlauf dieser Erkrankungen zu prognostizieren. Dies ermöglicht frühe Interventionen und kann krankheitsbedingte Folgeschäden verzögern oder sogar verhindern.

Biochemie

Von der Zelle zur Heilung

Die Wissenschaftler am Interfakultären Institut für Biochemie (IFIB) befassen sich mit allen Dimensionen der modernen biochemischen Forschung – von der Ebene der Atome und Moleküle bis hin zu Zellen und Organismen. Ihr Ziel ist zu verstehen, welche molekularen Mechanismen biologischen und biochemischen Prozessen zugrunde liegen und wie es zu Fehlfunktionen dieser Prozesse bei Krankheiten kommt. Im Fokus ihrer Forschung stehen die Interaktion zwischen Wirt und Krankheitserregern, die inter- und intrazelluläre Kommunikation sowie die Tumorbiologie. Die Forscher wollen unter anderem erklären, wie Pathogene es schaffen, in Körperzellen einzudringen und sie als Wirt zu nutzen. Mit diesem Wissen könnten Medikamente entwickelt werden, die direkt in der Zelle wirken – ein Ansatz, der neue Perspektiven im Kampf gegen bisher nicht behandelbare Infektionskrankheiten eröffnet. Zudem wollen die Forscher dazu beitragen, die Behandlung von Tumoren und degenerativen Erkrankungen zu verbessern.

Weitere Forschungseinrichtungen und -projekte in diesem Bereich

Literatur- und Kulturwissenschaften

Eine Brücke nach Asien

Im Asien-Orient-Institut führt die Universität ihre Forschungsaktivitäten im Hinblick auf diese Weltgegenden zusammen. Die Tübinger Japanologie zählt zu den größten Einrichtungen für Japanstudien im deutschsprachigen Raum. Ihre Schwerpunkte liegen auf dem modernen Japan, Religion und Geistesgeschichte sowie Sprachwissenschaft. Das Tübingen Center for Japanese Studies an der Doshisha University in Kyoto bietet einen umfassenden Sprach- und Landeskundeunterricht für Studierende und gibt durch Symposien und Gastvorträge aktuelle Einblicke in die internationale japanbezogene Forschung.

Die Tübinger Koreanistik legt einen Schwerpunkt auf Geschichte, Kultur und Gesellschaft des modernen Korea. Am Tübingen Center for Korean Studies at Korea University in Seoul, Südkorea, lernen Studierende die koreanische Kultur und Sprache vor Ort kennen. Darüber hinaus treibt das Zentrum den kulturellen und akademischen Austausch mit Korea weiter voran – mit Gastprofessuren, Vortragsreihen, Autorenlesungen, internationalen Forschungsprojekten und Konferenzen.

Die Forschung der Tübinger Sinologie nimmt China und dessen Stellung im Prozess der Globalisierung seit dem 16. Jahrhundert in den Blick. Damit Studierende die chinesische Welt direkt erleben können, hat die Universität Tübingen 2001 das European Center for Chinese Studies (ECCS) auf dem Campus der Peking-Universität gegründet. Zudem befördert das ECCS Kontakte und Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, etwa durch Gastdozenturen, Doktorandenaustausch oder Konferenzen.

Das China Centrum Tübingen (CCT) will die China-Kompetenz der Universität in allen Bereichen steigern. Getragen von der Überzeugung, dass China für Wissenschaft und Wirtschaft künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird, dient das CCT als kommunikative Schnittstelle für alle chinabezogenen Themen.

Einem weiteren Aspekt der Ostasienforschung widmet sich das European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT), das von der Universität Tübingen gemeinsam mit der taiwanesischen Chiang Ching-kuo Foundation for International Scholarly Exchange getragen wird. Das Zentrum bietet Graduierten aus ganz Europa eine Plattform für den Austausch über die sozialwissenschaftlich orientierte Taiwan-Forschung. In verschiedenen Fellowship-Programmen und durch Visiting Scholars wird der europäisch-taiwanesische Austausch intensiv vorangetrieben.

Wie sich Gesellschaften entwickeln

Welche Bedeutung haben Rohstoffe, Produkte oder Netzwerke für den Zusammenhalt von Gesellschaften? Welche sozialen Entwicklungen ergeben sich aus dem Umgang mit solchen Ressourcen? Diesen Fragen gehen rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Sonderforschungsbereich RessourcenKulturen (SFB 1070) nach, in dem mehr als zehn Fachrichtungen vertreten sind, darunter Archäologie, Geografie, Altphilologie und Ethnologie. In ihren Arbeiten über verschiedene Kulturräume hinweg in einem Zeitraum von mehr als 30.000 Jahren erweitern die Forscherinnen und Forscher den ökonomisch geprägten Ressourcenbegriff um eine soziokulturelle Dimension: Sie untersuchen nicht nur Rohstoffe oder Waren, sondern auch immaterielle Güter wie Wissen oder Dienstleistungen. Im Fokus stehen Prozesse und Ereignisse, die eine Veränderung von Ressourcen mit sich bringen und dadurch Ursache für Migration oder für Kriegshandlungen sein können – Phänomene, die wir auch heute immer wieder beobachten.

Alte Kulturen erforschen

Die Forscherinnen und Forscher am Institut für die Kulturen des Alten Orients (IANES) widmen sich der kulturellen Entwicklung des Menschen im Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. Seit 2013 untersuchen Tübinger Ägyptologinnen und Ägyptologen eine Grabanlage in der Nekropole Sakkara am westlichen Nilufer aus saitisch-persischer Zeit (664-404 v. Chr.). Die religiösen Texte, Mumien, Särge und Grabbeigaben, die in den dortigen teils über dreißig Meter tiefen Schachtgräbern entdeckt wurden, sind wichtige Quellen für die damaligen Bestattungsrituale.

Auch im Nordirak sind Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv. In der Provinz Dohuk fanden sie bei Geländebegehungen Hinweise auf rund 500 bisher unbekannte Siedlungsplätze, darunter die Überreste einer 50 Hektar große Stadtanlage. Die Wissenschaftler konnten klären, dass es sich dabei um die Stadt Mardaman handelt, die um 3000 vor Christus gegründet wurde und auf eine Blütezeit von über 1200 Jahren zurückblicken kann. Sie bietet ideale Voraussetzungen, um die Entwicklung eines urbanen Zentrums vor dem Hintergrund wechselnder ökonomischer, politischer, sozialer und ökologischer Rahmenbedingungen zu erforschen.

Die Funktion der Kunst

Der Sonderforschungsbereich „Andere Ästhetik“ (SFB 1391) konzentriert sich auf die 2000-jährige Kunst- und Kulturgeschichte vor dem 18. Jahrhundert. Er hat sich zum Ziel gesetzt, ästhetische Praktiken, Manifestationen und Konzepte zu identifizieren und zu reflektieren, die Alternativen zu den Denktraditionen der Moderne eröffnen, nach denen das Ästhetische sich vor allem durch seine Zweckfreiheit auszeichnet. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 16 Fächern von der Archäologie über die Kunst- und Musikwissenschaften sowie die Alt- und Neuphilologien bis hin zu Geschichtswissenschaft und Theologie nehmen Phänomene am Übergang zwischen Kunst und sozialer Praxis in den Blick. 

Weitere Forschungseinrichtungen und -projekte in diesem Bereich

Theologie und Religionswissenschaften

Den Dialog suchen

Seit den 1960er-Jahren setzen die Theologien an der Universität Tübingen auf den Austausch über Konfessionsgrenzen hinweg: Seitdem fördert das Institut für ökumenische und interreligiöse Forschung, das zur Katholisch-Theologischen Fakultät gehört, aktiv die fruchtbare Zusammenarbeit beider Theologien. Ihm korrespondiert an der Evangelisch-Theologischen Fakultät das Institut für Hermeneutik und Dialog der Kulturen. Im Fokus der Wissenschaftler liegt dabei nicht nur der innerchristliche, sondern auch der interreligiöse und interdisziplinäre Austausch – vor allem mit den Geistes-, Kultur-, und Sozialwissenschaften.

Seit 2011 ergänzt das Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) das theologische Profil der Universität Tübingen. Am ZITh werden islamische Theologinnen und Theologen und Lehrkräfte für Religion für staatliche Schulen ausgebildet. Langfristiges Ziel ist es, die rund vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime in den Wissenschaften und der Öffentlichkeit stärker als bisher zu repräsentieren und den interreligiösen Dialog zu fördern. Die Forschung am ZITh bildet die gesamte Bandbreite der islamischen Theologie ab: von historischen Themen über systematische Ansätze bis hin zur praktischen Theologie.

An der Evangelisch-Theologischen Fakultät ist zudem, verbunden mit dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Judaistik, das „Institutum Judaicum“ etabliert, das in Kooperation mit der Philosophischen Fakultät einen Schwerpunkt in judaistischer Lehre und Forschung ermöglicht.

Auch das Weltethos-Institut an der Universität Tübingen trägt dazu bei, den Dialog der Kulturen zu fördern. Als Einrichtung ohne konfessionelle Ausrichtung ergänzt es die Arbeit der drei Theologien im Hinblick auf Werte, die alle Menschen miteinander verbinden.

Ethik in den Wissenschaften

Forschen mit Verantwortung

Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen bedeutet für die Universität Tübingen auch, sich mit ethischen Aspekten von Forschung auseinanderzusetzen. Dazu hat sie 1990 das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) eingerichtet. Das IZEW bringt über 60 Forscherinnen und Forscher aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Sie untersuchen ethisch-moralische Problemstellungen, die sich in und aus den Wissenschaften ergeben – die kritische Reflexion der eigenen Disziplinen ist damit bereits ein wichtiger Bestandteil der Forschung selbst.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am IZEW konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte:

  • Im Arbeitsbereich „Ethik und Bildung“ befassen sie sich mit Grundlagen ethischer Urteilsbildung und deren Transfer, etwa in Schulen, Hochschulen oder die Erwachsenenbildung.
  • Zentrale Themen im Bereich „Gesellschaft, Kultur, technischer Wandel“ sind unter anderem Fragen der Sicherheitsethik, wie sie sich etwa beim Einsatz von Körperscannern oder der automatisierten Auswertung von Daten aus der Videoüberwachung ergeben.
  • Die Forscherinnen und Forscher im dritten Arbeitsbereich „Natur und Nachhaltige Entwicklung“ beschäftigen sich mit Fragen der Gerechtigkeit und Verantwortung in gesellschaftlichen Naturverhältnissen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IZEW sind in zahlreiche nationale und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden. Das Zentrum unterhält zudem eine der größten wissenschaftsethischen Bibliotheken Europas.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin widmen sich dem gleichnamigen Fachgebiet in Forschung und Lehre. Zum einen arbeiten sie zu medizinhistorischen Themen von der Geschichte der Psychiatrie bis hin zur Medizin im Nationalsozialismus und der medizinischen Zeitgeschichte. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die ethischen Implikationen des Arztberufs und des biomedizinischen Fortschritts.

Weitere Forschungseinrichtungen in diesem Bereich

Forschungsstelle "Ethik der Genom-Editierung"

Überblick zur Forschung an der Universität

Die englischsprachige Broschüre "Committed to the Future" gibt einen Überblick über die Forschung an der Universität Tübingen – von Einrichtungen und Forschungsinfrastruktur über Drittmittelprojekte bis hin zu Kooperationen mit außeruniversitären Partnern. Download der Neuauflage 2021

Die Tübinger Forschungslandschaft umfasst eine ganze Reihe von Sonderforschungsbereichen, Sonderforschungsbereichen Transregio und Forschungsgruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Universität engagiert sich in der Ausbildung der Nachwuchswissenschaftler in Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft und in von der Universität Tübingen eingerichteten interdisziplinär angelegten Promotionsverbünden. Die strukturierten Promotionsprogramme und Promotionsverbünde sind in die Graduiertenakademie als Dacheinrichtung eingebunden.