Gott, Glauben und Wissen (Wintersemester 2013-14)
1. Praeambula fidei: Fragestellung und Methode der Vorlesung
1.1 Grundfragen des Faches Fundamentaltheologie: historisch – systematisch
1.2 Zur Aktualität der Fragestellung: Religion – Gotteserkenntnis – Wahrheit
2. Gotteserkenntnis zwischen Glauben (Offenbarung) und Wissen (Vernunft)
2.1 „Fides quaerens intellectum“ (Ans.) – „Credere deum, credere deo, credere in deo” (Thomas von Aquin)
(Die theologische Option)
2.1.1 Glaube –Gotteserkenntnis aus Offenbarung und Natur
2.2.2 Vernunft – Gotteserkenntnis und Gottesbeweise
2.2.3 Glaube – Intellekt und Wille
2.2.4 fides qua und fides quae (Glauben), Theologie und Philosophie
2.2 „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ (Kant)
(Die philosophische Option)
2.2.1 Gotteserkenntnis – Vernunftreligion und geschichtlicher Offenbarungsglaube
2.2.2 Gottesglauben praktischer Vernunft und Subjekt religiöser Erfahrung
3. Wahrheits- und Geltungsanspruch religiösen Gottesbewußtseins (Fideismus und Rationalismus)
3.0 Rationalität des Glaubens (fides qua) und Allgemeingültigkeit des religiösen Redens von Gott
3.1 Kierkegaard
3.1.1 Abdankung der Vernunft vor der Offenbarung Gottes?
3.1.2 Das Scheitern existentieller Selbstvergewisserung
3.2 Schleiermacher
3.2.1 Negative Theologie und Theorie des religiösen Selbstbewusstseins
3.2.2 Die gegenseitige Ergänzung von religiösem „Gefühl von Gott“ und Wissen von Gott
3.3 Cusanus
3.3.1 Negative Theologie der docta ignorantia dei
3.3.2 Die Dialektik der Offenbarung und Verborgenheit Gottes für Glauben und Wissen
Zur Vorlesung ist ein Reader erhältlich.