Sozial- und Wirtschaftspsychologie
Abgeschlossene Projekte
Projekt " Wahrgenommene Kontrolle"
Projektleiter:
PD Dr. Klaus Jonas
Projekt Wahrgenommene Kontrolle: Zur Vorhersage von Rückfällen Drogenabhängiger aus der Theorie geplanten Verhaltens. (PD Dr. Klaus Jonas, Dipl.-Psych. Elsbeth Walter, Dipl.-Psych. Regina Eder-Jonas)
Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) gefördert. Die auf der Basis der Theorie geplanten Verhaltens (Ajzen, 1991; Jonas & Doll, 1996) konzipierte Längsschnittstudie hat zum Ziel, bei Drogenabhängigen, die eine Therapie begonnen haben, Prädiktoren für eine positive Therapiemotivation sowie eine reguläre Therapiebeendigung zu identifizieren.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Drogenhilfe Tübingen e.V. durchgeführt.
Das Projekt ist im "Interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Sucht" der Universität Tübingen angesiedelt.
Projektbeginn: Dezember 1995
Projektende: Dezember 1999
Literatur:
Ajzen, I. (1991). The theory of planned behavior. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 50, 179-211.
Jonas, K. & Eder-Jonas, R. (1995). Rückfälle Alkoholabhängiger aus Sicht der Theorie geplanten Verhaltens. In J. Körbel, G. Lauer & R. Scheller (Hrsg.), Sucht und Rückfall: Brennpunkte deutscher Rückfallforschung. Stuttgart: Enke
Jonas, K. & Doll, J. (1996). Eine kritische Bewertung der Theorie überlegten Handelns und der Theorie geplanten Verhaltens. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 27, 18-31.
Walter, E. & Eder-Jonas, R. (1998). Die Bedeutung einstellungsbezogener Ambivalenz für die reguläre Therapiebeendigung bei Drogenabhängigkeit. Poster, präsentiert auf dem 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Dresden, 27.9.-1.10.98.