Lehre und Betreuung

Publizierte Dissertationen

Valentin Christ: Bausteine zu einer Narratologie der Dinge. Der ‚Eneasroman‘ Heinrichs von Veldeke, der ‘Roman d’Eneas‘ und Vergils ‚Aeneis‘ im Vergleich. Berlin 2015 (Hermaea N.F. 137).

Sophie Marshall: Unterlaufenes Erzählen. Psychoanalytische Lektüren zum höfischen Roman. Wiesbaden 2017 (MTU 146).
Sophie Marshall ist ab dem WS 2017/18 Juniorprofessorin an der Universität Jena:

www.glw.uni-jena.de/Institut/Mitarbeiter/Marshall_+Sophie.html

Abgeschlossene Dissertation

Florian Nieser: Die Lesbarkeit des Helden. Uneindeutige Zeichen im ‚Willehalm‘ Wolframs von Eschenbach

Abschluss des Verfahrens: April 2018; die Dissertation wird im Metzler Verlag publiziert.
Zur Person:

www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/katholisch-theologische-fakultaet/lehrstuehle/religionspaedagogik/mitarbeiterinnen/florian-nieser.html


Veranstalter des von Mitteln des Zukunftskonzepts der Universität Tübingen geförderten Workshops zu Helden-Zeichen (Tübingen, August 2017), Bericht von Daria Jansen und Ann-Kathrin Olbert (s.u.):

mittelalter.hypotheses.org/11329

Programmatische Publikation zu Held und Helden-Dingen:

Das getilgte Ding. Arofels Schild im 'Willehalm' Wolframs von Eschenbach. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 139/3 (2017).

www.degruyter.com/view/j/bgsl.2017.139.issue-3/bgsl-2017-0027/bgsl-2017-0027.xml

Entstehende Dissertationen

Daria Jansen: Die Skalierbarkeit von Tragik. 
                          Zweitbetreuung: Prof. Dr. Frauke Berndt, Zürich
Das Dissertationsprojekt macht die Handlungslogik tragischer Erzählliteratur im Mittelalter zum Untersuchungsgegenstand. Dabei wird die Forderung nach pluralen Tragikkonzepten (Toepfer 2017) problematisiert und eine Methode entwickelt, unterschiedlich intensiv ausgeprägte tragische Potentiale miteinander in Bezug zu setzen.

Publikationen:

Judith und Holofernes. Eine Tyrannenmörderin zwischen Skandalon und Ideal. In: Julia Gold, Christoph Schanze und Stefan Tebruck (Hgg.): Die Polyvalenz der Tyrannis. Figurationen eines Herrschaftskonzepts in Mittelalter und Früher Neuzeit. Berlin; Boston 2020 [in Vorbereitung].

gemeinsam mit Ann-Kathrin Olbert: Einleitung zu: Florian Nieser (Hrsg.): Die Dechiffrierung von Helden. Aspekte einer Semiotik des Heroischen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. [erscheint 2020 in der Reihe ,Populäres Mittelalter' bei transcript, Bielefeld].

Melancholie im Mittelalter. Eine antike Tradition als Vorentwurf der Moderne. Tübingen 2017 [Universitätsbibliothek online].

Weitere Informationen zu Daria Jansen finden Sie hier

Nicolas Huss: Humoralcharakterologie in der Literatur des Spätmittelalters

Ann-Kathrin Olbert: Ambiguität und Spatialität

Anik Felicitas Reber: Sprach-, Macht- und Kommunikationsspiel. Pragmatische Inferenzen in Reinmars Liedern

Hinweise zur Person:

Steffen Wietzorek: Mythisches Substrat und special effect. Dinge als Faszinationskerne in mittelalterlichem Erzählen und in Fantasy-Narrativen

Laura Stortz: Ludonarrative Dissonanz in Mären und Videospielen

Claire Janka: Erzählerische Geformtheit von Machtfragen in mittelalterlicher Alexanderdichtung

Thalia Vollstedt: Wiedererzählen im Mittelalter und im Internet. Der 'Jüngere Titurel' als Fanfiction

Phillip Brandes: Kognition, Narration und Virtualität