Universitätsbund e. V.

Veranstaltungen des Universitätsbunds


Wir freuen uns, Ihnen als Mitgliedern im Rahmen der von uns selbst (teilweise im Verbund mit Kooperationspartnern) organisierten Veranstaltungen sowie ausgewählten Angeboten der Universität (meist von uns finanziell unterstützt) die Möglichkeit für den persönlichen Austausch, interessante Begegnungen und inspirierende Einblicke in das vielfältige Wirken der Universität Tübingen geben zu können.

Sonderausstellung MUT Tübingen - Agora - Monumente der Demokratie

1. Mai bis 26. Juli 2026

Die Agora (Marktplatz) war das politische Zentrum der athenischen Demokratie. Zwischen den Denkmälern, Verwaltungs- und Ratsgebäuden wurden Gesetzesentwürfe ausgehängt, über öffentliche Ausgaben diskutiert und Recht gesprochen. Die Monumente der Agora gehörten zu demokratischen Institutionen und ehrten Bürger, die als vorbildlich galten.
Die Ausstellung auf Schloss Hohentübingen macht Redner, Losverfahren und Abstimmungen in Athen greifbar. Sie stellt drei Fragen, die uns bis heute bewegen:
Wie finanziert man Demokratie? Wer darf mitreden? Wie lässt sie sich verteidigen?

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Universitätsbund Tübingen e. V. 

Weitere Inforamtionen: Zum Flyer

Sonderausstellung MUT Tübingen - Te Pou o Hinematioro – Māori Heritage, Culture and Connection

24. Oktober 2025 bis 29. März 2026

Die Ausstellung entstand aus einer engen Zusammenarbeit zwischen der Māori-Community Te Aitanga-a-Hauiti aus Ūawa/Tolaga Bay (AotearoaNeuseeland) und dem Museum der Universität Tübingen MUT. Im Mittelpunkt steht das geschnitzte pou der Hinematioro, das 1769 während der ersten Reise von James Cook nach Europa gelangte. Für Te Aitanga-a-Hauiti ist es weit mehr als ein Ausstellungsstück – es ist die lebendige Präsenz einer verehrten Ahnin, Ausdruck von whakapapa (Genealogie), mana (spiritueller Autorität) und taonga (Schatz). Seit seiner Wiederentdeckung in den 1990er-Jahren verbindet das pou zwei Orte über Kontinente hinweg. 2019 kehrte es erstmals nach Ūawa zurück und wurde in einer bewegenden Zeremonie wie eine Heimkehrerin empfangen. Solche Momente haben Vertrauen geschaffen und den Weg für einen Dialog geöffnet, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenführt. Die Ausstellung macht diese Geschichte sichtbar. Neben dem pou selbst erzählen weitere taonga wie kete (Flachskorb), mere (Keule) und heru (Haarkamm) von kultureller Identität und spiritueller Kraft. Filme, Interviews und die Stimmen der Community geben Einblicke in das, was Hinematioro für Te Aitanga-a-Hauiti bedeutet. So entsteht ein Erzählraum, der die transkulturellen und spirituellen Dialoge ermöglicht – zwischen Vorfahren, lebenden und kommenden Generationen. Im Zentrum der Ausstellung, die im Rittersaal von Schloss Hohentübingen stattfindet, steht das Hinematioro Pou in einem abstrakten wharenui (Versammlungshaus) des Szenografen Stephan Potengowski. Begleitet wird das pou von Leihgaben aus dem Tairāwhiti Museum und aus der Māori-Community der Te Aitanga-a-Hauiti.

Der Universitätsbund Tübingen e. V. hat das Projekt mit einem Förderbetrag für Druckkosten unterstützt.

https://www.unimuseum.uni-tuebingen.de/de/ausstellungen/sonderausstellungen/poupou

Mitgliederversammlung 2025

Am 15. Oktober hat unsere Mitgliederversammlung im Großen Senat in der Neuen Aula stattgefunden. Den Bericht dazu finden Sie hier.