Klinische Psychologie und Psychotherapie

Wie Emotionen die Verarbeitung von Nahrungsmittelreizen bei der Essanfallstörung beeinflussen

Die Essanfallstörung zeichnet sich durch regelmäßige Episoden von Essanfällen aus, in denen Betroffene in kurzer Zeit größere Mengen Lebensmitteln essen und das Gefühl haben, nicht aufhören zu können. Ca. ein Drittel der Betroffenen sprechen nicht auf die etablierten Psychotherapieverfahren an. Daher ist es wichtig, psychotherapeutische Interventionen auf Auslöser von Essanfällen auszurichten. Ein zentraler Auslöser, der sich diesbezüglich als besonders wichtig erwiesen hat, ist die Stimmung. Vorherige Studien zeigten, dass negative Stimmung das Risiko für Essanfälle erhöhte. Bisher sind die Mechanismen dieses erhöhten Risikos unklar.

Ziel der Studie

Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen von Emotionen auf die Verarbeitung von Nahrungsmittelreizen und die Geschmackswahrnehmung zu untersuchen, um den Zusammenhang zwischen negativer Stimmung und Essanfällen genauer zu untersuchen. 

Ablauf der Studie

Telefon Screening
ca. 30 Minuten

▸Prüfung der Ein- und Ausschlusskriterien

Diagnostik
ca. 2-3 Stunden

▸Diagnostisches Interview zur genauen Überprüfung der Ein- und Ausschlusskriterien

3 Labortermine
jeweils ca. 2-2,5 Stunden

▸Beginn 12:30 mit von uns bereitgestelltem warmen Mittagessen
▸3 Termine innerhalb von 10 Tagen
 

Wenn Sie genauere Informationen zu der Studie erhalten möchten, können Sie uns  jederzeit per E-Mail kontaktieren: bonito.psychologiespam prevention@uni-tuebingen.de

Lust mitzumachen?

Wir suchen:
  • Personen (jedes Geschlechts),
  • im Alter zwischen 18 und 69 Jahren,
  • die Essanfälle haben,
  • sich nicht vegan oder zuckerfrei ernähren
  • und aktuell nicht schwanger sind oder stillen
Wir bieten:
  • 200€ Aufwandsentschädigung (Wertgutschein)
  • Bis zu 3 Versuchspersonenstunden + 170€ für Studierende
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