Lehrstuhl für Moraltheologie

Theologische Ethik I

Handle so, dass du deine eigene Handlungsfähigkeit sowie die Handlungsfähigkeit der von deinem Handeln Betroffenen nicht ohne zwingenden Sachgrund beeinträchtigst oder gar zerstörst und nach Möglichkeit (und sozialer Verantwortlichkeit und Rolle) umfassend entfaltest.

F.-J. Bormann


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‚Moraltheologie’ ist in der gegenwärtigen Struktur katholisch-theologischer Fakultäten die übliche Bezeichnung für diejenige wissenschaftliche Disziplin, die nach der Bedeutung des christlichen Glaubens für die praktische Lebensführung des Einzelnen fragt. Im Unterschied zu einer allgemeinen philosophischen Ethik geht es der Moraltheologie darum, den moralischen Anspruch aus der Perspektive eines dezidiert christlichen Menschenbildes und Weltverständnisses zu analysieren. Während die sog. Fundamentalmoral dabei näherhin auf die (insbesondere normativen) Grundlagen des christlichen Ethos reflektiert, geht es in der sog. Speziellen Moral darum, den Anspruch des Sittlichen auf den verschiedenen konkreten Handlungsfeldern (etwa von Biomedizin, Wirtschaft, Politik, Medien, Umweltschutz, Friedenssicherung etc.) zu konkretisieren.