Bei dem Projekt handelt es sich um ein weltweit beachtetes Forschungsvorhaben an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und Sehforschung. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA wollen die Forschenden erstmals eine vollständige Verschaltungskarte der Maus-Netzhaut erstellen – ein sogenanntes Connectome. Die daraus entstehenden offenen Datensätze sollen Forschenden weltweit neue Möglichkeiten eröffnen.
Das Projekt gilt als möglicher Meilenstein: Die Kombination modernster Bildgebung mit Künstlicher Intelligenz könnte das Verständnis darüber revolutionieren, wie das Gehirn visuelle Informationen verarbeitet – und langfristig neue Therapien für Augenerkrankungen ermöglichen.