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15.09.2026

Filmevent „Dowschenko im Feuer“

Das Foto zeigt links die beiden ukrainischen Filmmacher:innen – Iryna Schatochina und Prof. Dr. Jurij Schapowal – und rechts Prof. Dr. Klaus Gestwa bei der Einführung in den Filmabend zu „Dowschenko im Feuer“.

Am Donnerstag, den 17. Juli 2026, fand im Kino Museum das gemeinsam vom Kompetenzzentrum Ost-, Südost- und Mitteleuropa (KOSME) und dem Zentrum für Medienkompetenz (ZMK) der Universität Tübingen organisierte Filmevent „Dowschenko im Feuer“ statt. Anwesend im mit knapp 90 Personen gut gefüllten Saal waren auch die beiden ukrainischen Filmmacher:innen Prof. Dr. Jurij Schapowal und Iryna Schatochina. Ihr Dokumentarfilm bot auf der Grundlage neuer Archivdokumente ein differenziertes Bild des sowjetukrainischen Meisterregisseurs, der als Begründer des „poetischen Kinos“ internationale Filmgeschichte schrieb. In seinen bildstarken Filmwerken ging Dowschenko immer wieder bis an die Grenzen des politisch Möglichen, um ein realistisches Bild der Widersprüche des stalinistischen Systems zu vermitteln. Sein Leitmotiv blieb die Darstellung seiner ukrainischen Heimat mit ihren Landschaften, Traditionen und Zukunftsversprechen. Dowschenko wurde von der Geheimpolizei überwacht und pflegte gleichzeitig engen persönlichen Kontakt zu Stalin. Mit informativen Beiträgen führten Jurij Schapowal und Iryny Schatochina in ihren Film ein und beantworteten anschließend Fragen des interessierten Publikums.

Dank der finanziellen Unterstützung des Universitätsbunds Tübingen e. V. war es möglich, den ukrainischen Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln der deutschen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Einen Bericht in ukrainischer Sprache zu diesem Filmabend gibt es auf: https://ipiend.gov.ua/novyny/tsikava-initsiatyva-vchenykh-tiubingenskoho-universytetu/

Prof. Dr. Klaus Gestwa