Entwicklungspsychologie

Entwicklungspsychologie

Rechnen und visuell-räumliche Vorstellung

Im Rahmen dieses Projekts wird erstmals der Zusammenhang zwischen Rechnen und verschiedenen Bereichen der visuell- räumlichen Kognition bei Grundschulkindern analysiert. Hierzu bedarf es der Erfassung eines breiten Spektrums an mathematischen sowie visuell- räumlichen Fertigkeiten mittels vielfältiger Verfahren.

Das Projekt setzt sich aus zwei Phasen, einer Querschnittstudie und einer Trainingsstudie, zusammen:

Für die Querschnittstudie suchen wir Kinder, die gerne rechnen, aber auch solche, die sich mit Rechnen schwerer tun. Dazu werden die Kinder zunächst in einer Vorerhebung ein paar Rechenaufgaben in der Gruppe bearbeiten. Anschließend werden diejenigen Kinder, welche die methodischen Gesichtspunkte erfüllt haben, an weiteren vier Terminen neben einer Wortschatzaufgabe visuell-räumliche sowie basisnumerische Aufgaben bearbeiten.

Für die Trainingsstudie ist der Einsatz verschiedener Trainingsmaßnahmen (Rechen-, Denk-, Zahlenstrahltraining, Training der visuell-räumlichen Fähigkeiten) vorgesehen. In dieser Phase möchten wir gerade die Kinder ansprechen, die ungern Mathematikaufgaben bearbeiten und auch schlechtere visuell-räumliche Fähigkeiten aufweisen. Mit jedem einzelnen Kind werden mehrere Trainingssitzungen erfolgen. Im Anschluss an die Trainingseinheiten werden die Kinder, wie in der Querschnittstudie, an mehreren Terminen Rechenaufgaben, visuell-räumliche sowie basisnumerische Aufgaben bearbeiten. Hierdurch sollen die unmittelbaren Lerneffekte des eingesetzten Trainings erfasst werden. Nach einem längeren Zeitintervall (ca. einem halben Jahr) ist geplant, den langfristigen Lerneffekt zu erheben.