Praxis strategischer Kommunikation, die auf effektive Überzeugung zielt: im Alltag, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft.
Theorie strategischer Kommunikation, die bis in die griechische Antike zurückreicht und gemeinsam mit der Philosophie die älteste systematische Theoriebildung der europäischen Geistesgeschichte darstellt.
Wissenschaft strategischer Kommunikation, die an der Universität Tübingen an einem eigenen Institut in inter- und transdisziplinärer Ausrichtung unterrichtet wird.
Die renommierte Zeitschrift Argumentation et Analyse du Discours der israelischen Linguistin und Rhetorikerin Ruth Amossy hat ein Tübinger Special Issue herausgegeben: https://journals.openedition.org/aad/
Festakt zur Verleihung der “Rede des Jahres 2025” an Christian Drosten
2. Juli 2026, 19:00 Uhr, Audimax der Neuen Aula, Universität Tübingen
Ausgezeichnet wird Christian Drosten für seine Rede “Wissenschaft ist Freiheit und Pflicht”. Darin plädiert er für eine engagierte Wissenschaft als “konstante Stimme in der demokratischen Debatte” und setzt sich mit der Frage auseinander, wie wir in einer Welt leben, die zunehmend das Bewusstsein für Fakten verliert. Die “Rede des Jahres” wird vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen bereits zum 28. Mal vergeben und diesmal an Christian Drosten verliehen.
Studentische Tagung rund um rhetorische Theorie und Praxis: Rede!
10. Juli 2026, Brechtbau, Universität Tübingen
Die studentische Tagung soll die Bandbreite rhetorischen Arbeitens aufzeigen, von theoretischer Auseinandersetzung bis hin zu interdisziplinären oder praktischen Anwendungsbeispielen, von ersten Hausarbeiten bis hin zu Abschlussprojekten. Egal, mit welchem rhetorikaffinen Thema ihr euch im Moment beschäftigt oder schon mal beschäftigt habt – wir wollen eure Beiträge!
Tagung: Tübinger Topos-Tage – Dimensionen und Facetten des Topos-Begriffes
18.–19. Juni 2026, Universität Tübingen
Vom 18. bis 19. Juni 2026 findet das interdisziplinäre Nachwuchssymposion des Teilprojekts A5 „Fülle, Redundanz, Überfluss: Verfahren der Steigerung in der Epideiktik der Frühen Neuzeit“ des SFB Andere Ästhetik und des Seminars für Allgemeine Rhetorik statt. Seit Aristoteles wird der Topos-Begriff immer wieder in unterschiedlichen Ausformungen in Rhetorik, Poesie und anderen Disziplinen vielfach und auch fruchtbar genutzt. Anknüpfend an die intensive Forschung am Topos-Begriff ab der Mitte des 20. Jahrhunderts und um die Jahrtausendwende wollen wir den Faden wieder aufgreifen und der Topos-Forschung auf Basis des aktuellen Forschungsstandes neue Impulse geben. Ausgerichtet wird das Symposium vom Projekt A5 (Fülle, Redundanz, Überfluss: Verfahren der Steigerung in der Epideiktik der Frühen Neuzeit) des SFB 1391 Andere Ästhetik in Kooperation mit dem Seminar für Allgemeine Rhetorik. Ziel ist es, zum einen den Einfluss näher zu klären, den die rhetorische Tradition der Topik auf die Forschung in einzelnen Disziplinen ausübt, und somit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion der einzelnen Fächer und darüber hinaus zu leisten. Zum anderen soll die Genese, die historische Entwicklung des Topos-Konzeptes sowie dessen methodische Operationalisierung beispielsweise in argumentativ oder literarisch orientierten Topos-Analysen in den Blick genommen werden.