Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex)

Die Stärkung der Demokratie und Widerstandsfähigkeit (zivil-)gesellschaftlicher und staatlicher Strukturen gegen rechtsextreme Ideologien und Praktiken mit wissenschaftlichen Mitteln ist ein Leitmotiv des IRex.

Das Institut erforscht den Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen. Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, die Demokratie in Staat und Zivilgesellschaft zu stärken. Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen untersuchen den Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Drei Professuren für Rechtsextremismusforschung werden dauerhaft vom Land Baden-Württemberg finanziert. Zusätzlich wird eine vierte Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung eingerichtet.

Die transdisziplinäre Forschung des IRex zielt auf ein Verständnis der politischen und lebensweltlichen Dimensionen des Rechtsextremismus ab. Die Forschungsergebnisse sollen eine gelebte und an den allgemeinen Menschenrechten ausgerichtete demokratische Grundhaltung fördern. Dialog und Wissenstransfer sind für das IRex zentral. Das Institut kooperiert mit Organisationen und Personen aus Wissenschaft, Staat und Gesellschaft in allen Phasen von Forschung und Vermittlung. Dafür werden Forschungsfragen im Dialog mit Partner*innen aus Forschung, Praxis, Staat und Zivilgesellschaft erarbeitet und die Ergebnisse auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen adressat*innengerecht kommuniziert.

Rechtsextremismus erforschen. 

Demokratie und Zivilgesellschaft stärken!

Leitbild

Das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) erforscht als grundlagen- und handlungsorientiertes, auf Dauer gestelltes universitäres Forschungsinstitut die politischen und lebensweltlichen Dimensionen des Rechtsextremismus und seiner Einbettung in ein gesamtgesellschaftliches Gefüge und stellt sich damit wissenschaftlich einer der großen Herausforderungen der Gegenwart.

Das IRex verbindet exzellente Grundlagenforschung, Inter- und Transdisziplinarität und gesellschaftliche Relevanz. Es hat den Anspruch,

  1. exzellente, multi-methodische, inter- und transdisziplinäre Forschung im Themenfeld Rechtsextremismus mit
  2. Infrastrukturleistungen für Wissenschaft und Gesellschaft sowie
  3. innovativen Formaten des Dialogs mit Politik und Gesellschaft und der Vermittlung wissenschaftlichen Wissens durch die universitäre Lehre zu verknüpfen.

Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft gehört neben der Verpflichtung auf höchste wissenschaftliche Standards auch das Eintreten für Demokratie und Menschenrechte. Denn um Erkenntnis frei und unabhängig von Herrschaftssystemen gewinnen zu können, braucht Wissenschaft die offene und demokratische Gesellschaft als Grundlage.

Als starker Partner innerhalb der bestehenden regionalen, nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft als auch im Verhältnis zu bestehenden Netzwerken und gesellschaftlichen Initiativen will das Institut mit seinen Forschungsergebnissen eine alltäglich gelebte demokratische und an den allgemeinen Menschenrechten orientierte Grundhaltung fördern und die Resilienz (zivil-)gesellschaftlicher und staatlicher Strukturen gegen Rechtsextremismus stärken.

Dabei ist das Institut von den Leitwerten der Inter- und Transdisziplinarität, Dialogorientierung und Internationalität geprägt und wissenschaftlichen Standards verpflichtet. Es wird derzeit von drei Professuren getragen, welche politikwissenschaftliche, medien- und kommunikationswissenschaftliche sowie erziehungswissenschaftliche Expertise in ein disziplinübergreifendes Verständnis des Phänomenbereichs einbringen. Eine vierte Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung wird eingerichtet.

Die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des IRex und darüber hinaus wird durch disziplinübergreifende Themencluster strukturiert, welche als Zentren eines regionalen, nationalen und internationalen Forschungsnetzwerks zur Analyse

  1. Rechtsextremer Diskurse, Medien und Strategien in der Öffentlichkeit,
  2. Rechtsextremer Akteur*innen, Organisationen und Netzwerke und
  3. Politischer Bildung, Transfer- und Implementationsforschung dienen. 

Damit fungiert das Institut als Kristallisationspunkt und trägt zu einer übergreifenden Vernetzung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure bei.

Das IRex betrachtet Dialog mit der Gesellschaft und Wissenstransfer als wesentliche Aufgabe. Der Dialog mit und Transfer in Politik und Gesellschaft wird auf mehreren Ebenen verankert: durch institutsübergreifende, zentrale Veranstaltungsformate zu Querschnittsthemen; Veranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen für die interessierte Öffentlichkeit; die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Medien und weiteren Formaten sowie den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerkes an Kooperationspartner*innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Medien, Justiz und Internetwirtschaft. Ziel ist dabei neben dem Transfer die Aufnahme aktueller Impulse aus der Praxis für die Forschung am Institut und die Initiierung von Kooperationsprojekten.

Ein umfassendes Verständnis des Rechtsextremismus und seiner gesamtgesellschaftlichen Einbettung erfordert eine internationale Perspektive. Neben der Erforschung des Phänomenbereichs im regionalen und nationalen Raum plant das Institut daher den Aufbau eines engen Netzwerks wissenschaftlicher Kooperationspartner aus dem In- und Ausland und die Einbettung in die internationale Forschungslandschaft.

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