08.10.2026

Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland

Online-Vorstellung des Forschungsprojekts am 08. Oktober 2026 von 14:00–16:00 Uhr

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) laden Sie herzlich zur Online-Vorstellung des Forschungsprojekts „Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland“, am Donnerstag, 8. Oktober 2026 von 14:00 – 16:00 Uhr online (via Zoom) ein.

Zur Anmeldung 

Die Anmeldung ist bis zum 05.10.2026 möglich. Den Zugangslink erhalten Sie nach Anmeldung ein paar Tage vor der Veranstaltung per E-Mail. 

Sollten Sie Gebärdensprachdolmetschung nutzen und/oder weitere Bedarfe hinsichtlich Barrierefreiheit benötigen, teilen Sie uns dies bitte bei Anmeldung mit.

Wir würden uns freuen, Sie zur Ergebnisvorstellung und zum anschließenden Austausch begrüßen zu dürfen.Leiten Sie die Einladung gern in Ihre Netzwerke weiter.

Zum Programm:

  • Grußwort von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung)
  • Vorstellung der Studie durch Marina Chernivsky (KOAS) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex)
  • Kommentierung zu Studie durch Laura Cazés (ZWST) und Ron Dekel (JSUD – angefragt)

Zur Studie:

Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) geförderte Studie untersucht seit Februar 2024 die Auswirkungen des 7. Oktober auf den Alltag jüdischer und israelischer Communities. Die Grundlage bilden narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Selbstbeobachtungen und Follow-up-Erhebungen mit 118 Studienteilnehmer:innen zwischen 7 und 80 Jahren.
Im Fokus stehen die unmittelbaren und längerfristigen Folgen der Angriffe sowie Erfahrungen mit Antisemitismus. Untersucht werden lebensgeschichtliche Einordnungen sowie Veränderungen von Teilhabe und sozialen Beziehungen - in Familien und Nachbarschaften, in Institutionen, am Arbeitsplatz und im digitalen Raum. Ebenso geht es um Fragen von Sicherheit und Vertrauen, um den Umgang mit gesellschaftlichen Reaktionen sowie um innerjüdische Kohäsion und Empowerment. 

Eine Studienteilnehmerin beschreibt ihr Erleben nach dem 7. Oktober 2023 wie folgt: »wahrscheinlich werden wir irgendwie noch eine Weile überleben irgendwie (.) aber die Räume dafür (.) es gibt immer weniger Räume dafür (.) die Räume dafür werden rarer sozusagen“ (Interviewpartnerin, Ende 30)

Weitere Informationen zur Studie  – Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.