15.09.2026

September – Oktober 2026: Fortbildungsreihe zu Antisemitismus & Rassismus

Kiana Ghaffarizad begleitet das Modul 2: Perspektiven für eine rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit 8. & 9. Oktober 2026 zusammen mit Eden Voulgaridou Toelle

Der Umgang mit Antisemitismus und Rassismus stellt in der politischen Bildungsarbeit sowie in der pädagogischen Arbeit häufig eine Herausforderung dar. Oft entsteht dabei das Gefühl „sich für eine Seite entscheiden zu müssen“. Viele pädagogische Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sehen sich zudem mehr und mehr mit rassistischen und / oder antisemitischen Aussagen konfrontiert und wissen nicht, wie sie darauf angemessen reagieren können. Darüber hinaus gibt es zunehmende Versuche, die beiden Phänomene gesellschaftspolitisch gegeneinander auszuspielen. Gleichzeitig ist der Angriff des 7. Oktober und der darauffolgende Gaza-Krieg immer noch ein brennendes und emotional aufgeladenes Thema und viele Lerngruppen wünschen sich, dass Gespräche darüber wieder möglich werden. Vor diesem Hintergrund möchten wir uns in der Fortbildungsreihe folgenden Fragen widmen:

Wie können wir Antisemitismus und Rassismus gut gemeinsam besprechen?
Was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erleben von Antisemitismus und Rassismus?
Wie kann Emotionen im Zusammenhang mit dem 7. Oktober und dem Gaza-Krieg Raum gegeben werden?
Wie können wir es schaffen, Ambivalenzen und Unterschiede stehen zu lassen und trotzdem miteinander wieder in einen Dialog zu treten?

Modul 1: Zum Spannungsverhältnis von Rassismus und Antisemitismus – 17.& 18. September 2026

mit Dr. Gabriella Valaczkay, Judith Steinkühler (KOAS – Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung)

Modul 2: Perspektiven für eine rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit – 8. & 9. Oktober 2026

mit Kiana Ghaffarizad (Politische Bildnerin für Antisemitismuskritik, Rassismuskritik, Empowerment, Lehrerin für therapeutischen Tanz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex), Uni Tübingen) begleitet das Modul 2 zusammen mit Eden Voulgaridou Toelle (Freie Bildungsvermittler*in für Antisemitismuskritik, Rassismuskritik, Empowerment & emotionsssensible Bildungsarbeit)

Modul 3: Antisemitismus- und rassismuskritische Bildung im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt – 29.& 30. Oktober 2026

mit Arnon Hampe

Weitere Informationen 

Eine Schulungsreihe der Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit – vielgestaltig * 2.0