Dagmar Leupold Beginn: 22.04.2020
Maximal 20 Teilnehmer Mi 14-16 Uhr
Ort: Raum –1.19, Wilhelmstr. 19 - 23, Beginn c.t.
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects
In diesem Seminar werden uns neben den Traumerzählungen in der Literatur oder den eigenen Traumerfahrungen besonders die strukturelle Ähnlichkeit poetischer, erzählender und träumerischer „Arbeit“ beschäftigen. In Träumen erleben wir Simultaneität, wir verknüpfen Zeit- und Raumebenen anders als chronologisch und sequentiell, und wir verbinden assoziativ, über Ähnlichkeit von Formen beispielsweise oder von Klängen. Inszenierungstechniken und Erzählmodelle in träumerischer und ästhetischer Repräsentation sind also verwandt: Diese Erkenntnis (resp. Annahme) soll unsere Annäherung an Texte leiten, und zwar sowohl an diejenigen „gestandener“ Autoren (Auszüge werden in Kopie von mir mitgebracht) wie an die eigenen, die im Laufe des Semesters entstehen sollen und im Zentrum des Seminargeschehens stehen werden.