Klinische Psychologie und Psychotherapie
Wirksamkeit der Spiegelkonfrontation auf die Körperzufriedenheit
Körperunzufriedenheit ist besonders bei Frauen weit verbreitet und führt oft zu Selbstwertproblemen, depressiven Verstimmungen und einer schlechteren Lebensqualität.
Die Spiegelkonfrontation hat sich als effektive Methode zur Verbesserung des Körperbildes gezeigt, bei der Personen sich unter therapeutischer Anleitung mit ihrem Körper im Spiegel auseinandersetzen. Ein wichtiger Mechanismus ist die Habituation (Gewöhnung), bei der wiederholte Konfrontationen emotionale Gewöhnung und die Reduktion von Ängsten bewirken. Dies führt zu einer Verbesserung der Stimmung. Studien zeigen, dass durch intensivere Exposition – etwa durch zwei Sitzungen täglich – die Therapieergebnisse verstärkt werden können.
In dieser Studie behalten wir eine Ruhepause zwischen zwei Spiegelkonfrontationssitzungen und untersuchen Spiegelkonfrontation auf Frauen mit Körperunzufriedenheit. Zusätzlich setzen wir bildgebende Verfahren und psychophysische Methoden wie EEG, fNIRS und Eye-Tracking (während der Körperkonfrontation) ein, um die neurologischen Korrelate der Konfrontation mit dem eigenen Körper besser zu verstehen.
Was wird in der Studie untersucht?
In der aktuellen Studie untersuchen wir, welchen Einfluss ein hochfrequentes Körperkonfrontationstraining (3 Termine je 2 x 75 Minuten Körperkonfrontation) auf die Körperunzufriedenheit hat.
Ablauf der Studie
Wer kann teilnehmen?
Für die Termine 1, 5 und 6 erhalten Sie insgesamt eine Aufwandsentschädigung von 54€. Studierende, die Versuchspersonenstunden als Vergütung bevorzugen, können maximal 3 Stunden ihrer Teilnahme dafür nutzen.
Sie haben Interesse an der Teilnahme? Unter folgendem Link können Sie die ausführlichere Studieninformation herunterladen und direkt an unserem kurzen Screening zur Prüfung der Einschlusskriterien teilnehmen:
https://www.soscisurvey.de/SLOME_Screening/