Psychotherapy Optimisation within a Scalable Trial Infrastructure for Treatment-Resistant Depression: an Individualised, Algorithm-Based Modular Intervention (POSIDONIA)
Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten Ursachen für Einschränkungen im Alltag. Obwohl es wirksame Behandlungen gibt, erreichen viele Patienten keine vollständige Besserung. Besonders bei therapieresistenter Depression braucht es neue Ansätze, die stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnitten sind. Das Projekt POSIDONIA untersucht, ob eine personalisierte modulare Psychotherapie wirksamer ist als Verhaltensaktivierung, ein etabliertes Verfahren in der Depressionsbehandlung. An der Studie nehmen 250 Erwachsene mit therapieresistenter Depression teil. Sie erhalten über sechs Wochen zwölf Einzelsitzungen – entweder personalisierte Psychotherapie oder Verhaltensaktivierung. Die Studie wird an sechs Standorten in Deutschland mit jeweils mehreren klinischen Einrichtungen durchgeführt.
Ziel der Studie
Wir wollen herausfinden, ob eine neue Depressionsbehandlung (personalisierte modularisierte Psychotherapie) besser wirkt, als eine bewährte Behandlungsform (Verhaltensaktivierung).
Ablauf der Studie
Nach ausführlicher Diagnostik und der Feststellung der Eignung für eine Teilnahme erfolgt eine intensive Psychotherapie über 6 Wochen (2 Termine pro Woche). Die Zuteilung, welche der beiden Behandlungsformen durchgeführt wird, ist dabei zufällig. Nach der Therapie erfolgen mehrere diagnostische Messungen (bis zu 2 Jahre nach Therapieende).
Lust mitzumachen?
Wir suchen:
Erwachsene Personen,
im Alter zwischen 18 und 70 Jahren,
mit einer aktuellen, schweren Depression,
die auf mindestens zwei ausreichend dosierte Antidepressiva nicht ausreichend ansprechen
Wir bieten:
Den zeitnahen Beginn einer intensiven Psychotherapie
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