Drei nebeneinanderliegende Gruben (Abb. 7), die bis zu einer Tiefe von 4,50 m in das Anstehende reichten (Abb. 8), bargen besonders viel keramisches Material, aber auch einige Eisenfunde und Reste von Hauslehm. Durch die Entdeckung des letztgenannten erscheint es sinnvoll, dass die Gruben zur Abfallbeseitung benutzt wurden. Dennoch wird von den Ausgräbern eine rein funktionelle Interpretation in diesem Sinne abgelehnt.
Zum einen liegt dies vor allem an den assoziierten Funden, wie z. B. einem Eisenmesser (Abb. 9) und Bernsteinfragmente, zum anderen aber auch an Befunden, die eine rein funktionale Interpretation relativ sicher ausschliessen. Dabei ist die Abdeckung der Grube AKO 05/4 zu nennen, bei der zahlreiche Keramikfragmente ineinander und übereinander gelegt wurden, um einen oberen Abschluß der Grube zu erreichen (Abb. 10). Desweiteren erscheint es nicht logisch, Gruben in eine solch grosse, hier angetroffene Tiefe zu treiben, um lediglich den Abfall zu beseitigen.