29.06.2026

Kristof Meding wird Mitglied der Jungen Akademie

Mit seiner Expertise in KI und Recht stärkt er das Profil der Akademie in einem zentralen Zukunftsfeld

Am 27. Juni 2026 hat die junge Akademie zehn Wissenschaftler*innen als neue Mitglieder aufgenommen. Darunter ist auch Cluster-Mitglied Kristof Meding, der das Computational Law Lab am CZS Institute for AI and Law an der Universität Tübingen leitet.

Mit dem Jahrgang 2026 gewinnt die Junge Akademie zusätzliche Expertise in Forschungsfeldern, die für die Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen relevant sind. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung und Reflexion digitaler Technologien, rechtliche, ethische und psychologische Perspektiven auf gesellschaftlichen Wandel, nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme sowie klima-, umwelt- und verhaltensbezogene Forschung.

Während ihrer fünfjährigen Mitgliedschaft können die neuen Mitglieder eigene interdisziplinäre Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen anstoßen oder sich an bestehenden Aktivitäten beteiligen – etwa zu den Themen Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Wissenschaftspolitik. Die insgesamt 50 Mitglieder der Jungen Akademie arbeiten und forschen fächerübergreifend zusammen und profitieren von einem stetig wachsenden Netzwerk exzellenter Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Gemeinsam entwickeln sie Formate an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft und Politik und geben Impulse für die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems.

Die zehn neuen Mitglieder sind:

  • Prof. Dr. Yuki Markus Asano, Künstliche Intelligenz, Technische Universität Nürnberg

  • Prof. Dr. Dr. Corinna Coupette, Rechtswissenschaft/Informatik, Aalto-Universität und Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen

  • Prof. Dr. Frederic René Hopp, Psychologie, Leibniz-Institut für Psychologie

  • Prof. Dr. Weihan Li, Energiespeichersystemtechnik/KI, RWTH Aachen

  • Dr. Kristof Meding, Informatik/Rechtswissenschaften, Universität Tübingen

  • Prof. Dr. Franziska Meinherz, Stadt- und Mobilitätsgeographie, Karlsruher Institut für Technologie

  • Prof. Dr. Eva Pfannerstill, Atmosphärenchemie, Forschungszentrum Jülich und Universität zu Köln

  • Dr. Steffen Schneider, Künstliche Intelligenz/Neurowissenschaften/Statistische Modellierung, Helmholtz Zentrum München und KI macht Schule GmbH

  • Dr. Luke Dimitrios Spieker, Rechtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin und Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

  • Dr. Jessica Szczuka, Mensch-Computer Interaktion/Medienpsychologie, Universität Duisburg-Essen

„Zehn beeindruckende Persönlichkeiten bringen Expertise und Neugier in die Junge Akademie. Wir freuen uns darauf, mit ihnen neue Formate zu entwickeln und Akzente zu setzen und damit unsere gesellschaftliche Verantwortung als Wissenschaftler*innen wahrzunehmen“, so Dr. Hanna Pfeifer, Konfliktforscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und Sprecherin der Jungen Akademie.

Die zehn Mitglieder des Jahrgangs 2026 wurden von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ausgewählt, eine der Trägerakademien der Jungen Akademie. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften führen die Zuwahl in geraden Kalenderjahren alternierend durch; in ungeraden Kalenderjahren wählen die Mitglieder der Jungen Akademie die Neuzugänge aus.

 

Nach einer Pressemitteilung der Jungen Akademie