Ausschreibung im Bereich Geowissenschaften
29.01.2026
Vector Stiftung: Forschung für den Klimaschutz - Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre 2026
Fristen: 30. April 2026 und 30. September 2026
Der fortschreitende Klimawandel wird hauptsächlich durch von Menschen verursachte Treibhausgasemissionen angetrieben. Vor allem CO2, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl oder Gas sowie durch industrielle Verfahren freigesetzt wird, trägt maßgeblich zu steigenden globalen Temperaturen bei. Das hat bedeutende Folgen für Klima, Umwelt und Gesellschaft. Um die Erderwärmung auf weniger als 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Stand zu begrenzen, sind zusätzliche Maßnahmen nötig, die sowohl das Emissionswachstum bremsen als auch Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen. Allerdings sind die aktuellen Verfahren zur CO₂- Abscheidung und bestehenden Negativemissionstechnologien (NETs), die aktiv CO₂ aus der Luft entfernen oft energie- oder kostenaufwendig und technisch anspruchsvoll.
Daher werden Lösungen gesucht, die effizient, skalierbar, wirtschaftlich tragfähig und zugleich ökologisch wie gesellschaftlich akzeptabel sind.
Gefördert werden Forschungsarbeiten, die neue Technologien, Methoden oder Konzepte zur Abscheidung von CO2 und die Entwicklung und Optimierung von Negativemissionstechnologien (NETs) verfolgen. Vorschläge können technische Ansätze zur dauerhaften Entfernung von CO2 umfassen, aber auch naturbasierte Verfahren mit Methoden der Genetik, synthetischen Biologie oder Geoengineering berücksichtigen. Projekte können einzeln oder als Kooperation mehrerer baden-württembergischer Institutionen umgesetzt werden, um Synergien zu schaffen und die Wirksamkeit zu erhöhen. Die geplanten Projekte sollen nachweislich dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen, indem sie aktiv CO₂ aus der Atmosphäre entfernen. Im Antrag muss deshalb das klimarelevante Potenzial der Methode detailliert beschrieben werden, einschließlich einer Gegenüberstellung der verursachten CO2-Emissionen und der geschätzten Emissionsminderungen oder Speicherleistung.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an forschungsstarken Hochschulen, Universitäten und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg.
- Fachgebiete: Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften mit Bezug zum Ausschreibungsthema
- Laufzeit: Bis zu 36 Monate
- Budget: Bis zu 350.000 Euro flexibel für Personal-, Sach-, Reise- und Publikationskosten einsetzbar.
- Zielgruppe: Wissenschaftler:innen an Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg
- Beantragung: Ab 15.01.2026
- Cut-off-Termine: 30. April 2026 und 30. September 2026
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