Universitätsbund e. V.

24.07.2026

Exkursion mit Schulbesuch an innovativen Schulen in Hamburg (02.-05.2026)

Vier Tage, drei Schulen, unzählige Eindrücke. Anfang Juni startete im Rahmen einer bildungswissenschaftlichen Exkursion des Master of Education der Universität Tübingen eine Exkursionsfahrt nach Hamburg, um innovative Schulkonzepte und das Schulsystem Hamburgs kennenzulernen. Es warteten vier intensive Tage voller Beobachten, Staunen, Hinterfragen und Reflektieren auf uns. Nach einem langen Anreisetag führte es uns jeden Tag an eine andere Schule und damit in eine andere Vorstellung davon, wie Lernen, Lehren und Schule stattfinden kann. Dank der vorbereitenden Sitzungen, in denen wir uns unter anderem mit dem Hamburger Schulsystem, Stadtteilschulen und dem Deutschen Schulpreis auseinandergesetzt hatten, gingen wir aufgeschlossen, neugierig und mit zahlreichen Fragen in die Hospitationen: Was kann Schule? Welche Rollen können Lehrkräfte einnehmen? Wie viel Verantwortung können Schülerinnen und Schüler übernehmen? Und wie gelingt es Schulen, mit einem großen Maß an Heterogenität und Herausforderungen umzugehen? Überraschend war für uns, dass uns diese und viele weitere Fragen häufig noch länger beschäftigten und wir uns immer wieder in Gesprächen darüber ausgetauscht haben.
 

„Man kann an allen Schulen das Engagement der Lehrkräfte und der Schulleitungen erkennen. Das war für mich durchgehend spürbar und auch motivierend: zu sehen, was möglich wird, wenn Menschen mit echter Überzeugung und Energie an Schule und Schulentwicklung arbeiten.“

„Wir sehen Reformschulen, die sich im stetigen Wandel befinden. Nicht immer wird alles genau so umgesetzt, wie es zunächst von der Schulleitung beschrieben wurde, aber das ist auch Teil eines fortlaufenden Entwicklungsprozesses. Die Schulen stehen häufig genau dafür, dass sie sich kontinuierlich verbessern wollen und Schulentwicklung nie als abgeschlossen betrachten.“

Anja Nold, Selina Steininger und Clara Nanninga