Universitätsbund e. V.

12.05.2026

Mit Klimamodellen die Erwärmung in der Arktis verstehen – Teilnahme an der EGU 2026

Auf der EGU General Assembly – der größten geowissenschaftlichen Konferenz der Welt – in Wien hatte ich die großartige Möglichkeit, die Ergebnisse meiner Masterarbeit einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren, mich mit anderen Forschenden auszutauschen und Vorträge renommierter Wissenschaftler:innen zu verfolgen. In der Session „Polar Meteorology – Atmosphere-Cryosphere Interactions and their Links to the Rapidly Changing Climate” durfte ich meine Ergebnisse in einem kurzen Vortrag präsentieren. Im Mittelpunkt meiner Masterarbeit steht die Frage, wie Klimamodelle Veränderungen der relativen Feuchte in der Arktis projizieren und welche Zusammenhänge dabei mit dem Rückgang des Meereises, der Wolkenbildung und der verstärkten arktischen Erwärmung bestehen. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist essenziell, um die Verlässlichkeit von Klimamodellen weiterzuentwickeln. Ich konnte durch meinen Vortrag interessante Gespräche mit Expert:innen führen, mich mit anderen Forscher:innen austauschen und nehme nun wichtige, neue Impulse und Anregungen mit in die folgenden Analysen.

Die Teilnahme an der EGU General Assembly war ein großes Privileg und eine prägende Erfahrung. Dank der Unterstützung des Universitätsbunds konnte ich meine Forschung auf internationalem Niveau sichtbar machen und wertvolle neue Perspektiven gewinnen. Ich bin meinen Betreuern und dem Universitätsbund für diese außergewöhnliche Möglichkeit sehr dankbar.

Sophia Wüsteney