24.11.2025
SPURENSUCHE: Werkzeuge – Werkstücke – Werkstoffe
Bericht zum 6. internationalen Workshop des NETZWERKS ARCHÄOLOGISCH-HISTORISCHES METALLHANDWERK 24. – 26. September 2025, Eberhard Karls Universität Tübingen in Verbindung mit der AG Archäometrie und dem SFB 1070 „RessourcenKulturen“ mit freundlicher Unterstützung durch den Universitätsbund Tübingen e.V.
Der 6. Workshop des Netzwerks Archäologisch-Historisches Metallhandwerk (NAHM) fand auf Einladung des Lehrstuhls für Archäometrie an der Universität Tübingen statt. Circa 50 internationale Expertinnen und Experten aus den Bereichen Archäologie, Archäometrie, Restaurierung / Konservierung, den historischen Wissenschaften, der Kunstgeschichte und der handwerklichen Praxis trafen sich auf dem Schloss Hohentübingen, um sich in 17 Vorträgen dem Thema SPURENSUCHE zu widmen. Das physische Material selbst stand als zentraler Informationsträger dabei im Vordergrund, da Erkenntnisse zu individuellen Vorgehensweisen, Fachkenntnissen und Fähigkeiten im Metallhandwerk in der Regel nur selten aus Schrift- und Bildquellen rekonstruiert werden können.
Auf Basis der hier so vielfältig vertretenen Kompetenzen und Erfahrungen tauschte man sich in Tübingen darüber aus, welche Detailinformationen an Werkzeugen, Werkstücken und Werkstoffen abgelesen und ausgewertet werden können, um Informationen zur Praxis des Metallhandwerks und des Schaffensprozesses zu gewinnen.
Prof. Dr. rer. nat. Susanne Greiff
Der 6. Workshop des NAHM-Netzwerks zum Thema "Spurensuche" bot mit spannenden Vorträgen zu interdisziplinären Forschungen im Bereich Metallhandwerk die Voraussetzung für angeregte Diskussionen und Austausch unter Kolleginnen und Kollegen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und eine Bereicherung für alle Teilnehmende und NAHM Mitglieder. Der Tagungsort auf Schloss Hohentübingen bildete einen besonderen Rahmen für dieses Fachtreffen. Zudem haben die gelungene Organisation des Workshops und die Mitwirkung von Studierende zum reibungslosen Ablauf beigetragen. Die Veröffentlichung der Workshop-Beiträge wird mit Interesse erwartet.
Dr. habil. Barbara Armbruster, Directrice de recherche au CNRS, Université de Toulouse 2 Jean Jaurès (F)