Geoinformatik / GIS

Energielabor Tübingen

01/2016 bis 03/2019

Die Energiewende ist eine zentrale Herausforderung, der sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren stellen muss. Die Universität und die Universitätsstadt Tübingen möchten ihren Beitrag dazu leisten. Wie es gelingen kann, den Energieverbrauch langfristig zu senken und vermehrt erneuerbare Energien einzusetzen, erforschen sie gemeinsam im Projekt „Energielabor Tübingen“. Ziel des Projekts ist eine ganzheitliche Analyse, wie sich die Energiewende konkret in der Universitätsstadt Tübingen umsetzen lässt. Unter der Leitung von Professor Volker Hochschild vom Geographischen Institut der Universität Tübingen werden Forscher aus den Bereichen Geoinformatik, Sozialgeographie, Verfahrenstechnik, Nachhaltigkeitswissenschaften und Ethik zusammenarbeiten, um folgenden Fragen nachzugehen: Wie hoch könnte der Anteil erneuerbarer Energien in Tübingen sein? Welche Technologien und Speicher sind dafür erforderlich? Und welche Hemmnisse könnte es bei der Umsetzung in bestimmten Stadtvierteln geben? Ein zentrales Anliegen ist die Einbindung der Tübinger Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess.

Neben der Universität und der Universitätsstadt Tübingen ist das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart, die Stadtwerke Tübingen, die imakomm AKADEMIE, die Kommunen bei der Stadtentwicklung berät, das Umweltzentrum Tübingen sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Regionalverband Neckar-Alb am "Energielabor Tübingen" beteiligt.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg.

Gemeinsam zur Energiewende

Ziel des Projekts ist es, Potenziale für erneuerbare Energien zu ermitteln und Perspektiven für einen nachhaltigen Umgang mit Energie aufzuzeigen. Dabei will das Projekt ein Bewusstsein für das Thema nachhaltige Energiegewinnung und -verbrauch schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, wie jede/r Einzelne/r seine persönliche Energiewende gestalten kann.


Die Energiewende ist eine zentrale Herausforderung, der sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren stellen muss. Die Universität und die Universitätsstadt Tübingen möchten ihren Beitrag dazu leisten. Wie es gelingen kann, den Energieverbrauch langfristig zu senken und vermehrt erneuerbare Energien einzusetzen, erforschen sie gemeinsam im Projekt „Energielabor Tübingen“.


Ziel des Projekts ist eine ganzheitliche Analyse, wie sich die Energiewende konkret in der Universitätsstadt Tübingen umsetzen lässt. Unter der Leitung von Professor Volker Hochschild vom Geographischen Institut der Universität Tübingen werden Forscher aus den Bereichen Geoinformatik, Sozialgeographie, Verfahrenstechnik, Nachhaltigkeitswissenschaften und Ethik zusammenarbeiten, um folgenden Fragen nachzugehen: Wie hoch könnte der Anteil erneuerbarer Energien in Tübingen sein? Welche Technologien und Speicher sind dafür erforderlich? Und welche Hemmnisse könnte es bei der Umsetzung in bestimmten Stadtvierteln geben?

Kooperation / Partnerschaft

Neben der Universität und der Universitätsstadt Tübingen ist das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart, die Stadtwerke Tübingen, die Imakomm AKADEMIE, die Kommunen bei der Stadtentwicklung berät, das Umweltzentrum Tübingen sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Regionalverband Neckar-Alb am „Energielabor Tübingen“ beteiligt. Langfristig soll das Projekt nicht nur Tübingen dienen, sondern auch anderen Kommunen Empfehlungen zur Bürgerbeteiligung und den Abbau von Vorbehalten geben.


Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg fördert so genannte „Reallabore“ zur Stärkung der Kooperation von wissenschaftlichen Einrichtungen mit Kommunen und außerwissenschaftlichen Partnern sowie Bürgerinnen und Bürgern, um Modelle für eine nachhaltige Entwicklung in urbanen Räumen zu entwickeln.

Abschlussveranstaltung

Herausforderung - Nachhaltige Energiewende in Städten

Das Team des Energielabors Tübingen feiert drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit!

Das Energielabor lädt alle Interessierten herzlich ein, den Abschluss des Projektes am 31. Januar 2019 mitzufeiern.

Im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung am Donnerstag, 31.01.2019 in der Alten Aula Tübingen (Münzgasse 30), werden die aus den letzten drei Jahren gewonnenen Erkenntnisse zum Thema nachhaltige Energiewende in Tübingen sowie Zukunftsperspektiven für ein energiesuffizientes Leben gemeinsam von den Projektpartnern*innen präsentiert und diskutiert. Hier finden Sie das komplette Programm der Veranstaltung

Neben spannenden Vorträgen und einer Podiumsdiskussion bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, Wissenschaft und Praxis zu vernetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Natürlich wollen wir auch gemeinsam mit Ihnen auf die letzten drei Jahre anstoßen und den Tag im Rahmen einer kleinen Feier beenden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um besser planen zu können, bitten wir um Voranmeldung bis zum 20.01.2019. Diese kann mit Angabe der Personenzahl bei Frau Arian Goren unter folgender E-Mailadresse vorgenommen werden: .

Rückblick Bürgeraustellung "Raus aus der Nische, rein in die Stadt"

„Raus aus der Nische, rein in die Stadt!“ war das Motto der vom Energielabor Tübingen organisierten Bürgerausstellung, die am 16. September 2018 mit einer gut besuchten Vernissage ihre Eröffnung feierte. Die Bürgerausstellung wurde im Rahmen eines Studierendenseminars konzipiert und zeigt auf verschiedenen Postern beispielhafte Tübinger Bürger*innen und Initiativen, die sich in ganz unterschiedlichen Weisen für Klimaschutz im Alltag einsetzten.  

Jeannine Tischler vom Energielabor und Patricia Ober von der Volkshochschule begrüßten die zahlreichen Gäste in der vollen Caferteria der VHS Tübingen. Neben Häppchen aus „gerettetem Essen“, welche in einer Kooperation mit Foodsaving Tübingen zubereitet wurden, und Installationen des Upcycling-Künstlers Robin Broadfoot konnten die Besucher*innen der Veranstaltung zudem mit der Initiative Papierpilz eigenen Blöcke herstellen. Ein Höhepunkt war die kleine Improtheatereinlage des Harlekintheaters Tübingen, bei welcher sich unter anderen das vorgegebene Schlagwort „Gelber Sack“ äußerst lustig und passend in einer griechischen Tragödie wiederfand.

In der folgenden Woche konnten die Poster im Foyer der VHS von vielen Besucher*innen der VHS und interessierten Bürger*innen betrachtet werden. Die Poster der Bürgerausstellung werden im Rahmen der Veranstaltung „Leben nachhaltig gestalten“ des Umweltzentrums Tübingens am 19. November im Gemeindehaus Lamm nochmals zu sehen sein!

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Interviewpartner*innen und alle, die zum Gelingen der Bürgerausstellung und ihrer Eröffnung beigetragen haben!

Karte plastikfreieres Tübingen

Für die Aktionswoche "plastikfreieres Tübingen" hat das Energielabor eine Karte erstellt, auf welcher Tübinger und regionale Akteure rund um das Thema "Plastik reduzieren" verzeichnet sind. Darunter sind beispielsweise Adressen für plastikfreies Einkaufen oder Organisationen, die Infoveranstaltungen zum Thema anbieten.

Kennst du auch noch einen Laden oder Akteure rund um Tübingen, die zu plastikfreierem Leben beitragen? Dann trage diese doch selbst in die Karte ein! Die Karte ist für jeden zur Bearbeitung offen - wir freuen uns über neue Orte oder Aktualisierungen der Infos! Hier findest du eine Anleitung, wie du die Karte mit den Programm Google MyMaps bearbeiten kannst.