Institute of Sociology

IfSoz-Newsletter – Februar 2022

Liebe Leserinnen und Leser des IfSoz-Newsletters,

auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Spring School "Qualitativ Forschen" für Nachwuchswissenschaftler*innen an der Uni Tübingen. Die Veranstaltung findet am 07. und 08. April 2022 statt. Weitere Informationen zu den Workshops und zur Anmeldung finden Sie  hier.

Darüber hinaus möchten wir auch darauf hinweisen, dass das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2022 bereits in alma freigeschalten ist. Der Belegungszeitraum beginnt voraussichtlich Anfang März 2022.

Unser Institut ist zudem aktuell auf der Suche nach Computer-Hiwis. Darüber hinaus werden voraussichtlich für das Sommersemester 2022 noch Tutor*innen für verschiedene Veranstaltungen gesucht u.a. für Statistik I. Weitere Stellenangebote befinden sich auf der Homepage.

Wir wünschen viel Erfolg bei den anstehenden Klausuren und eine schöne vorlesungsfreie Zeit!

Mit den besten Grüßen
das Newsletter-Team

Institutsnews

Research in brief / Forschung in Kürze

 

Goldacker Kristina, Wilhelm Janna, Wirag Susanne, Dahl Pia, Riotte Tanja & Prof. Schober Pia: „Geteilte Elternzeit, glücklichere Elternpaare? Elternzeit und Beziehungszufriedenheit in Deutschland“ (erschienen im Januar 2022 in Journal of European Social Policy)


Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts im Masterstudium haben wir zusammen mit Prof. Pia Schober untersucht, wie sich Veränderungen in der Elterngeldpolitik sowie die Inanspruchnahme von Elternzeit auf die Beziehungszufriedenheit heterosexueller Paare auswirken. Der Fokus lag dabei auf Deutschland als Land mit einer Geschichte familialistischer Politik und langer Elternzeit, das vor Kurzem einen bedeutenden Politikwechsel vollzogen hat. Die daraus entstandene Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur bisherigen Forschung, indem sie die Auswirkungen der Dauer der Elternzeit von Müttern und Vätern auf die Beziehungszufriedenheit beider Partner untersucht und dabei zwischen der Dauer der alleinigen, der gemeinsamen und der gesamten Elternzeit unterscheiden. Auf Basis von Daten des deutschen Beziehungs- und Familienpanels (pairfam) wurden zwei verschiedene methodische Ansätze verfolgt. Zuerst wurden Fixed-Effects-Regressionsmodelle (n = 1046 Paare) gerechnet, um die Auswirkungen der Elternzeitdauer auf die Beziehungszufriedenheit von Müttern und Vätern in den ersten Lebensjahren des Kindes zu untersuchen. Dann wurden anhand exogener Variationen infolge der Elterngeldreform 2007 – die die bezahlte Elternzeit für Mütter verkürzte und Anreize für die Inanspruchnahme von Elternzeit durch Väter schuf – Difference-in-Differences-Analysen (n = 1403 Paare) durchgeführt, um die Auswirkungen der Reform auf die Beziehungszufriedenheit von Eltern mit dreijährigen Kindern zu untersuchen. Die Fixed-Effects-Modelle zeigen eine durchgängig negative Auswirkung der Elternzeitdauer der Mutter, insbesondere der allein genommenen Elternzeit, auf die Beziehungszufriedenheit sowohl der Mütter als auch der Väter. Es wurden keine signifikanten Auswirkungen der Dauer der väterlichen Elternzeit festgestellt. Der Difference-in-Differences-Ansatz ergab einen positiven Reformeffekt auf die Beziehungszufriedenheit der Mütter. Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Verkürzung der mütterlichen Elternzeit im Rahmen der Reform einen größeren Einfluss auf die Beziehungsqualität von Paaren hatte als die relativ kurze Elternzeit, die die meisten Väter seit der Einführung des individuellen Elternzeitanspruchs nehmen.

 

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Goldacker Kristina, Wilhelm Janna, Wirag Susanne, Dahl Pia, Riotte Tanja & Prof. Schober Pia: “Shared leave, happier parent couples? Parental leave and relationship satisfaction in Germany” (published January 2022 in Journal of European Social Policy)


As part of the research training project in the master’s programme, we investigated together with Prof. Pia Schober how parental leave policies and uptake may impact heterosexual couples’ relationship satisfaction, focusing on Germany as an example of a country with a history of familialist policies and long maternal leaves that has recently undergone a significant policy shift. The resulting study extends the literature by examining the effects of maternal and paternal leave duration on both partners’ relationship satisfaction while distinguishing between the length of solo, joint and overall leave. The study applies two different methods on data from the Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics (pairfam). First, the study applies fixed-effects regression models (n = 1046 couples) to investigate the impact of parental leave duration on the change in mothers’ and fathers’ satisfaction over the child’s early years. Second, drawing on exogenous variation as a result of the parental leave reform of 2007, which shortened paid leave for mothers and incentivised fathers’ leave take-up, difference-in-difference analyses (n = 1403 couples) analyse reform effects on relationship satisfaction of parents with 3-year-old children. The fixed-effects models indicated a consistent negative impact of maternal – especially solo – leave duration on both mothers’ and fathers’ relationship satisfaction. No significant effects of paternal leave length were found. The difference-in-difference approach revealed a positive reform effect on mothers’ relationship satisfaction. In combination, these results suggest that the reduction in maternal leave as part of the reform has had a greater impact on couples’ relationship quality than the relatively short duration of leave taken by most fathers after the introduction of the individual leave entitlement.

 

Babst Axel, Gehrig Franziska, Prof. Dr. Groß Martin, Hofmann Elias, Dr. Lang Volker & Schuler Gabriel: Weitere Befunde aus dem BMAS-FIS-Projekt „Corona-Krise und berufliche Anerkennung“

 

Seit Pandemiebeginn ist die öffentliche Akzeptanz der staatlich geregelten Infektionsschutzmaßnahmen, die teilweise tief in den Alltag und das soziale Leben eingreifen, wichtige Basis zum Gelingen der Pandemiebekämpfung. Mit dem Ziel, eine hohe Anzahl an Infektionen und daraus resultierende schwere oder gar tödliche Krankheitsverläufe und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, wurden erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der individuellen Freiheiten umgesetzt.

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante hat die Diskussion um politische Interventionen zur Vermeidung von Kontakten und Erhöhung der Impfbereitschaft ein weiteres Mal an Brisanz gewonnen. Insofern ist es gerade jetzt von besonderem Interesse, Möglichkeiten und Wege zu identifizieren, die für die Akzeptanz der Maßnahmen sorgen. Im Rahmen des BMAS-FIS-geförderten Projekts „Corona-Krise und berufliche Anerkennung“ war dies eine der zentralen Fragestellungen: Erhöht berufliche Anerkennung die Akzeptanz von politisch beschlossenen Infektionsschutzmaßnahmen?

Zwar sind unsere Daten mittlerweile fast ein Jahr alt, doch zur Untersuchung einer gerade aktuellen, praktisch relevanten Fragestellung sehr geeignet: Inwiefern trägt soziale Anerkennung dazu bei, dass politisch beschlossene Infektionsschutzmaßnahmen von der Bevölkerung akzeptiert und unterstützt werden? Antworten hierzu finden sich im aktuellen, fünften Teil des Ergebnisberichts unseres Projekts.

 

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Babst Axel, Gehrig Franziska, Prof. Dr. Groß Martin, Hofmann Elias, Dr. Lang Volker & Schuler Gabriel: Further Findings from the BMAS-FIS Project "Corona Crisis and Occupational Recognition"


Since the beginning of the pandemic, public acceptance of government-regulated infection control measures, some of which deeply interfere with everyday and social life, has been identified as an important basis for the success of the crisis management. With the aim of preventing a high number of infections and the resulting severe or even fatal courses of disease and overloading of the health care system, far-reaching restrictions on public life and individual freedoms were implemented for the first time since the Federal Republic came into existence.
Against the backdrop of the spread of the highly contagious Omicron variant, the discussion about political interventions to prevent contact and increase vaccination rates has once again become more urgent. In this respect, it is of particular interest at this time to identify ways and means to ensure acceptance of the measures. In the BMAS-FIS-funded project "Corona Crisis and Occupational Recognition," this was one of the central questions: Does occupational recognition increase the acceptance of politically installed infection control measures?
Although our data are now almost a year old, they are very suitable for investigating a current, practically relevant question: To what extent does social recognition contribute to the acceptance and support of politically installed infection control measures by the population? Answers to this question can be found in the current, fifth part of the results report of our project.

 

Uninews

Research Funding Snacks, jeweils am ersten Donnerstag im Monat, 12-12:30 Uhr

 

Das Dezernat Forschung gibt mit dem Format "Research Funding Snacks" einmal im Monat einen kurzen Überblick über verschiedene Förderprogramme und beantwortet Fragen dazu. Dies soll Forschende bei der Suche nach Fördermöglichkeiten unterstützen. Das Format findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat online über Zoom jeweils von 12-12:30 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Interessierte können sich einfach einloggen: Meeting-ID: 988 0950 3850, Code: 264013.

Programm:
13. Januar: Internal Funding of the Excellence Strategy
3. Februar: Funding for Junior Researchers and Elite-Programm for Postdocs
3. März: University Programs and Funding for International Collaboration
7. April: European Funding and CIVIS Network Opportunities
5. Mai: How to apply for a DFG Individual Research Grant / Sachbeihilfe
2. Juni: Funding for Projects with International Partners
7. Juli: Marie Skłodowska-Curie Actions

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Essay-Wettbewerb zum Thema „Einheit des Wissens? Was haben sich die Geistes- und die Naturwissenschaften heute noch zu sagen?“ des Tübinger Forums für Wissenschaftskulturen

 

Das Tübinger Forum für Wissenschaftskulturen (TFW) hat sich zum Ziel gesetzt, interdisziplinären Austausch über Fächer- und Disziplinen-Grenzen hinweg zu fördern. In dieser Tradition steht der vom TFW ausgeschriebene Essay-Wettbewerb, der Studierende und Doktorand*innen dazu einlädt, sich mit Interdisziplinarität und Verbindungen von Geistes- und Naturwissenschaften auseinander zu setzen.

Die Kluft zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften scheint tief zu verlaufen. Von einer grundlegend verschiedenen Mentalität über eine methodische Unterscheidung in Erklären vs. Verstehen gibt es bis hin zu den Lehrstühlen, Geldern und Studierenden, die die Geisteswissenschaften verlieren und die Naturwissenschaften gewinnen, eine Vielzahl an Differenzierungen. Der Essay-Wettbewerb regt dazu an, sich mit der Frage auseinander zu setzen, ob sich diese scharfe Trennung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften noch aufrecht erhalten lässt oder ob die beiden nicht näher beeinander liegen und sich ihr Verhältnis anders denken lässt?

Am Essay-Wettbewerb können Studierende im Bachelor und Master wie auch Promovierende aller Fachrichtungen teilnehmen. Sie müssen regulär an der Universität Tübingen eingeschrieben sein. Für den ersten Preis gibt es 1.500 Euro, für Platz zwei und drei 1.000 bzw. 500 Euro.

Deadline: 01.05.2022

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Termine

Fokuswoche, 14.-18.02.2022 jeweils 09:15-10:25 Uhr, online

 

The Writing Academic veranstaltet im Februar eine Fokuswoche für Wissenschaftler*innen. Die Fokuswoche umfasst pro Tag eine Coworkingstunde, in der die Teilnehmenden gemeinsam an ihrer Konzentration arbeiten, um dadurch ihre Produktivität und ihre Effektivität zu verbessern, mehr Freude am Schreiben zu haben und mit ihren Texten besser voran zu kommen. Die täglichen Live-Focus-Sessions basieren auf Gemeinschaft und einer festen Struktur und finden online statt.

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Forschungsforum auf dem DGfE-Kongress 2022 zum Thema „Szenarien der Nachnutzung qualitativer Daten – methodisch-methodologische Implikationen, Möglichkeiten und Grenzbestimmungen“, 16.03.2022, online

 

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) veranstaltet vom 13.-16.03.2022 einen digital durchgeführten Kongress mit dem Titel ENT | GRENZ | UNGEN. Der Kongress nimmt Ent- und Begrenzungen und deren Bedeutung für Prozesse von Bildung, Erziehung und Sozialisation in den Blick. Die Festlegung, Bearbeitung und Überschreitung von Grenzen können dabei sowohl konkret als auch im übertragenen Sinne als Kernaufgabe von Bildung und Erziehung verstanden werden. Teil des Kongress-Programms sind Forschungsforen, die Forschungsprojekten oder -verbünden sowie Nachwuchs- und Doktorand*innengruppen eine Möglichkeit des fachlichen Austauschs bieten.

Eines der angebotenen Forschungsforen kommt vom Projekt "QualiBi – Aufbau einer Forschungsdatenplattform für die qualitative Bildungsforschung - Integration und nutzungsorientierte Neuausrichtung separat vorliegender universitärer und außeruniversitärer qualitativer Datenbestände" der Goethe-Universität Frankfurt. QualiBi hat zum Ziel, Datenbestände der qualitativen Bildungsforschung zur wissenschaftlichen Nutzung und für den Einsatz in der Hochschullehre in einer Forschungsdatenplattform bereitzustellen. Auf dem DGfE-Kongress bietet QualiBi ein Forschungsforum zum Thema „Szenarien der Nachnutzung qualitativer Daten – methodisch-methodologische Implikationen, Möglichkeiten und Grenzbestimmungen“ an.

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Call for Papers

CfP: FQS-Schwerpunktheft: „Soziale Welten, Arenen und Situationsanalysen: Theoretische Debatten und forschungspraktische Erfahrungen“

 

Das Methodenzentrum und das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung suchen Beiträge für ein Schwerpunktheft des Forums Qualitative Sozialforschung (FQS). Im Zentrum des Hefts stehen Theorien sozialer Welten und Arenen. In sozialen Welten werden Sonderwissensbestände, die zur Definition und Bearbeitung spezifischer Problemlagen herangezogen werden, ausgebildet und diese unterscheiden sich vom Alltagswissen. Das Konzept der sozialen Welten kam in Deutschland und in den USA hauptsächlich in sozialwissenschaftlichen Forschungen zu Organisationen, Berufen und Professionen zum Einsatz. Besonders reizvoll an Theorien sozialer Welten ist, dass sich mit ihnen sozialräumlich und historisch breite Themen ebenso bearbeiten lassen wie räumlich oder zeitlich kleinere Interaktionssituationen.

Das FQS-Schwerpunktheft möchte einen Raum für Debatten zur Theorie sozialer Welten und Arenen eröffnen und forschungspraktische Erfahrungen aus der situationsanalytischen Arbeit zusammentragen. Die Beiträge zum Heft können Fragen addressieren wie beispielsweise:

  • Für welche empirischen Phänomene ist die Theorie sozialer Welten und Arenen geeignet?
  • Welche Vorzüge, aber auch welche Herausforderungen, bringt die empirische Analyse sozialer Welten und Arenen mit sich?
  • An welche theoretischen Bestände ist sie anschlussfähig, und wo liegen sinnvolle Erweiterungen?

Die genannten Fragen sind exemplarisch. Die Beitragsvorschläge können aus unterschiedlichen Disziplinen stammen und sich mit verschiedensten Fragen beschäftigen, die zu theoretischen, empiriebasierten und methodologischen Auseinandersetzungen mit sozialen Welten, Arenen und Situationsanalysen einladen. Deadline für Beitragsvorschläge im Umfang von ca. 1000 Wörtern ist der 15.03.2022, bis Mitte April erhalten die Einreichenden Rückmeldung, ob ihr Beitrag aufgenommen wird. Fertige Beiträge sind bis zum 15.06.2022 einzureichen und das Heft soll in der ersten Jahreshälfte 2023 erscheinen.

Details zum Schwerpunktheft können bei den Herausgeber*innen erfragt werden: Ursula Offenberger, Renate Baumgartner, Sarah Beth Evans-Jordan, Birte Kimmerle, Tamara Schwertel, Olaf Tietje.

 

CfP: 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Universität Bielefeld, 26.-30.09.2022

 

Im September findet der 41. Kongress der DGS an der Universität Bielefeld statt. Thema des Kongresses sind polarisierte Welten. Vor dem Hintergrund der Covid 19-Pandemie, die abhängig von beispielsweise Kontinent, Geschlecht oder sozioökonomischem Status Menschen unterschiedlich stark trifft und damit bestehende Ungleichheiten und Polarisierungen verstärkt, fragt sich die DGS auf ihrem Kongress, wie Polarisierungen entstehen, verlaufen und welche Folgen sie haben. Und auch soziale Bewegungen wie fridays for future, #blacklivesmatter und #metoo sind im Bezug auf Polarisierungen interessant, zeigen sie doch wie sich Forderungen global verbreiten, lokal aufgegriffen werden und wieder in die Weltgesellschaft zurückgespeist werden. Neben der Frage, wie Polarisierungen entstehen, steht auch die Frage, was Polarisierungen zuwider läuft, was sie irritiert oder aufhebt, im Zentrum des Kongresses.

Die Sektionen und Arbeitsgemeinschaften suchen für ihre Veranstaltungen auf dem Kongress Beiträge, die sich mit diesen Fragen, mit Voraussetzungen, Verläufen und Fol­gen von Polarisierungen an vielfältigen sozialen Konstellationen beschäftigen. Die Bandbreite an Sektionen und Arbeitsgemeinschaften ist groß und umfasst eine Vielfalt an Teilbereichen der Soziologie. Somit ist fast jedes Thema, fast jede Bindestrich-Soziologie gefragt. Eine Übersicht über alle Calls der Sektionen und Arbeitsgemeinschaften findet sich hier.

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Praktikumsausschreibungen

Praktikum im Recruiting / Personalberatung, Stingel Consulting, Stuttgart

 

Praktikant*innen im Recruiting sind in die Vermittlung von IT-Spezialist*innen an Kund*innen von Stingel Consulting eingebunden. Dazu gehören die Personalanalyse, die Identifikation von qualifizierten Fachkräften, die Durchführung von Bewerbungsgesprächen und Preisverhandlungen. Die Praktikumsausschreibung richtet sich an Kandidat*innen, die ein IT-nahes Fach, Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personal, Wirtschaftspsychologie oder Ähnliches studieren und erste Erfahrungen im Bereich Recruiting / Personalberatung mitbringen. Es handelt sich um ein Vollzeitpraktikum mit einer Dauer von sechs Monaten oder mehr.

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Praktikum in der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), München

 

Für das Projekt „Innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte und deren Umsetzung für die Technische Universität Nürnberg“, welches digitale Lehr- und Lernkonzepte an Hochschulen und deren Einfluss auf studentisches Lernen erforscht, wird am IHF ein*e Praktikant*in gesucht. Zu den Aufgaben im Praktikum zählt die Recherche von Lehrkonzepten an Hochschulen weltweit, die Recherche und Archivierung des Forschungsstandes und die Auswertung des nationalen und internationalen Forschungsstands. Bewerber*innen sollen Soziologie, Erziehungs- oder Politikwissenschaften, Statistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Bildungswissenschaften oder verwandte Fächer studieren und neben sehr gutem Englisch auch Citavi-Kenntnisse mitbringen.

Praktikumsbeginn ist ab März 2022 mit einer Dauer von bis zu drei Monaten und einem Umfang von 20-40 Stunden pro Woche. Praktikant*innen können den Datenbestand des IHF bei Interesse für eine eigene Forschung, z.B. im Rahmen der Abschlussarbeit, nutzen. Bewerber*innen senden ihre Unterlagen, den gewünschten Zeitraum, Stundenumfang und ihre Praktikumsziele und -Interessen an Dr. Maike Reimer bewerbungenspam prevention@ihf.bayern.de.

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Praktika aus dem Praxisportal der Universität Tübingen

Praktikum im Bereich Public Relations und Kommunikation, UWC Robert Bosch College, Freiburg

ab sofort

Praktikum in der Integrationsarbeit, Böblingen

ab sofort

Praktikum in der IT Training Academy bei Bosch, Stuttgart

01.03.-31.08.2022

 

Stellenausschreibungen

Bachelor Absolvent*Innen/ Bachelor's graduates
 

Bundeslandkoordinator*in Bayern, ArbeiterKind.de, München

 

ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Organisation für alle, die als Erste in ihrer Familie studieren. Sie ermutigt Schüler*innen aus nicht-akademischen Familien zum Studium und unterstützt und begleitet sie von der Studienorientierung bis zum Berufseinstieg. Viele Aufgaben werden von Ehrenamtlichen übernommen, in Bayern sind sie in zwölf lokalen Gruppen organisiert. Zur Unterstützung der Ehrenamtlichen und zur Koordination der Aktivitäten in Bayern wird ab Mitte März bis Anfang April 2022 ein*e Koordinator*in gesucht. Bewerber*innen sollen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Erfahrung mit der Begleitung von Ehrenamtlichen sowie Verständnis für die Herausforderungen von Studierenden der ersten Generation mitbringen. Es handelt sich um eine zunächst auf ein Jahr befristete Vollzeitstelle, eine Verlängerung wird angestrebt.

 

Aufgaben:

  • Begleitung der Ehrenamtlichen in den lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen: Besuch der abendlichen Gruppen-Treffen und Durchführung von qualifizierenden Trainings an Samstagen zusammen mit professionellen Trainer*innen
  • Monitoring der Aktivitäten von ArbeiterKind.de in Bayern
  • Zusammenarbeit mit der bundesweiten Fachstelle strategisches Ehrenamtsmanagement
  • Pflege und Ausbau der Beziehungen zu Vertreter*innen von Schulen, Hochschulen und weiteren Bildungsinstitutionen
  • Pflege und Ausbau des Kontaktnetzwerks von finanziellen und ideellen Förder*innen und Unterstützer*innen

Deadline: 20.02.2022

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Master Absolvent*Innen und höher/ Master's graduates and higher

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, Institut für Wissensmedien, Universität Koblenz-Landau

 

Das Institut für Wissensmedien (IWM) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut und die zentrale Einrichtung der Universität Koblenz-Landau für die (teil)digitale Lehre. Für das Projekt "Digitale Kompetenzen aller sichtbar machen und steigern (DigiKompASS)" des IWM wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in gesucht. Bewerber*innen sollen ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau und anwendungsorientierte informationstechnische Kenntnisse (u.a. Umgang mit CMS) mitbringen. Wünschenswert sind außerdem Erfahrungen im Bereich (teildigitaler) Lehr-Lern-Formate und im Bereich Erwachsenenbildung. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (0,65 EGr. 13 TV-L, 25,35 Stunden/Woche), die bis zum 30.06.2024 befristet ist.

 

Aufgaben:

  • Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zur kompetenzorientierten Beschreibung und Einordnung von Weiterbildungsangeboten
  • Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zur Vergabe von Kompetenznachweisen an Lehrende und Studierende auf der Basis von Open Badges und E-Portfolios

Deadline: 13.02.2022

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Leitung des Amtes Pro Arbeit-Jobcenter, Kreis Minden-Lübbecke

 

Das Amt Pro Arbeit-Jobcenter des Kreises Minden-Lübbecke ist für alle Arbeitslosengeld II-Beziehenden und deren Leistungsgewährung und Beschäftigungsförderung zuständig. Die 300 Mitarbeitenden des Amtes verteilen sich auf sechs Regionalteams und die drei Abteilungen Controlling, Abrechnung/Internes, Vermittlung und Leistung. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine Leitung des Amtes Pro Arbeit-Jobcenter gesucht. Bewerber*innen sollen ein abgeschlossenes Studium auf Masterniveau in Betriebswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder verwandten Fachrichtungen vorweisen und außerdem befähigt sein für die Laufbahngruppe 2. Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung, Branchenkenntnisse sowie Grundkenntnisse in den Rechtskreisen SGB II und SGB III werden erwartet.

 

Aufgaben:

  • Verantwortliches Management und Steuerung des Amtes Pro Arbeit-Jobcenter
  • Strategische Weiterentwicklung der Gesamtstrukturen im Hinblick auf Veränderungsprozesse und Digitalisierung
  • Führung der rund 300 Mitarbeitenden sowie zukunftsorientierte Ausrichtung der Personalentwicklungs- und Recruitingstrategien
  • Zusammenarbeit und Vernetzung mit internen und externen Beteiligten aus der regionalen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Verwaltung

Deadline: 20.02.2022

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Sonstiges

Geheimtipp zum Lernen und Arbeiten

Die Uni-Bib ist mal wieder voll, aber Sie brauchen einen ruhigen Ort, an dem Sie in angenehmer Atmosphäre lernen, an Projekten arbeiten oder sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten können? Dann schauen Sie doch einfach mal beim Deutsch-Amerikanischen Institut vorbei und buchen sich einen Termin im Work & Study Space! Hier gibt es zwei Arbeitsräume, die alleine oder als Gruppe kostenlos genutzt werden können - inklusive Beamer, gemütlichem Sofa und natürlich einer Kaffeemaschine.

 

Stipendieninformationsabend der Stiftungen

Das Studium bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen: fachlich, finanziell und persönlich. Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich dabei finanzielle Unterstützung zu holen? Ein Stipendium kann im Studium eine große Hilfe sein und Ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. Beim Stipendieninformationsabend der Stiftungen am Donnerstag, den 24.02.2022 um 19 Uhr s.t. gibt es hierbei die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, was ein Stipendium genau ist, welche Fördermöglichkeiten es gibt, wer gefördert wir und was Sie tun müssen, um sich für ein Stipendium zu bewerben, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen und welche Unterschiede es bei den Stiftungen gibt. Alle Studierende (Bachelor, Lehramt, Staatsexamen, Master oder Promotion) sind herzlich willkommen. Um 19 Uhr beginnt der Vortrag im Plenum mit allgemeinen Informationen rund ums Stipendium und einer kurzen Vorstellung aller Stiftungen.  

Anbei finden Sie dafür den Link:

https://zoom.us/j/97143547499?pwd=c1g3cUJ2R3lHNnM4SENkOXBseW9tQT09

Meeting-ID: 971 4354 7499  Kenncode: 588158

Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in separaten Sitzungen über einzelne Stiftungen genauer zu informieren, konkrete Fragen zu stellen und Erfahrungsberichte zu hören.

Sitzung der Studienstiftung des deutschen Volkes:

https://zoom.us/j/93201943257?pwd=RVZDY1BiZnJBN1EwTCtFaXNZclU1QT09

Meeting-ID: 932 0194 3257 Kenncode: 910508

Sitzung der Konrad-Adenauer-Stiftung:

https://zoom.us/j/99370258255?pwd=aW9lWVM5Ym1vWUV3d1VIdGhkNXVHdz09

Meeting-ID: 993 7025 8255 Kenncode: 149424

Sitzung der Friedrich-Ebert-Stiftung:

https://zoom.us/j/96925503617?pwd=RG4xUjh0eDc5Q2hOK3N1T0xPMmQ1dz09

Meeting-ID: 969 2550 3617 Kenncode: 346763

Sitzung der Heinrich-Böll-Stiftung:

https://zoom.us/j/92828631232?pwd=bnV0ZVVSU2s4Y2pWMFJNTTN0VExOQT09

Meeting-ID: 928 2863 1232 Kenncode: 989762

Sitzung der Hanns-Seidel-Stiftung:

https://zoom.us/j/93775164641?pwd=NnpneWtzai9RUlhGT3pETXRjVitTdz09

Meeting-ID: 937 7516 4641 Kenncode: 942277

Sitzung der Friedrich-Naumann-Stiftung:

https://zoom.us/j/92097669001?pwd=NmlDdTR0cUxwcEQvNnJkTit1dlVaZz09

Meeting-ID: 920 9766 9001 Kenncode: Freiheit

Sitzung der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

https://zoom.us/j/98382840750?pwd=N2VXWDltdWMzM3hhd2paV3g4U3BFQT09

Meeting-ID: 983 8284 0750 Kenncode: 461344

Sitzung des Evangelischen Studienwerks Villigst:

https://zoom.us/j/93638978701?pwd=OStpTWhlSGVnWjJVK1NwOTQrTk9lUT09

Meeting-ID: 936 3897 8701 Kenncode: 883927

Sitzung des Cusanuswerks:

https://zoom.us/j/93096949381?pwd=dmpERFJzSjBwRkZXdCsxdjlmSVJSQT09

Meeting-ID: 930 9694 9381 Kenncode: 348235

Sitzung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft:

https://zoom.us/j/99460844575?pwd=QW1zcDJUUDhIMm11d2RCcC96a3NMQT09

Meeting-ID: 994 6084 4575 Kenncode: 245062

Sitzung für Promotionsförderung:

https://zoom.us/j/99439816988?pwd=L3Y1SzRMeG8xLzMzcUU2RWg4bUxmQT09

Meeting-ID: 994 3981 6988 Kenncode: 657542

Sitzung von ArbeiterKind.de:

https://zoom.us/j/92116858903?pwd=a2o5dUJlK1lPaEYzNkJXWEFJZW5rUT09

Meeting-ID: 921 1685 8903 Kenncode: 493663