Kirchenrecht

„Normativität – Religion – Mobilität“

Im Rahmen der Exellenzstrategie Global Encounters analysiert das Projekt „Normativität – Religion – Mobilität“ anhand der drei Themenfelder der innerreligiösen Reaktionen, der normativen Handlungsstrategien gegenüber anderen Religionen sowie der staatlichen Reaktion auf neue Religionen, wie sich Normativität im religiösen Bereich durch Kontakte mit anderen Glaubensüberzeugungen verändert. Dabei kommen sowohl verschiedene Formen der Normativität, die Handlungsspielräume der Akteure sowie Inklusions- und Exklusionsstrategien zur Sprache. Angestrebt wird ein vertieftes Verständnis für Verschiebungen in der normativen Verbindlichkeit von Religion, das u. a. helfen kann, Handlungsstrategien von Religionen wie von Staaten zu reflektieren sowie Konfliktlinien zu erkennen und Strategien zur Konfliktlösungen zu entwickeln.

Das Projekt steht unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Bernhard Anuth, Abteilung für Kirchenrecht, Katholisch-Theologische Fakultät, Prof. Dr. Michael Droege, Institut für Recht und Religion, Juristische Fakultät und Prof. Dr. Stephan Dusil, Institut für Recht und Religion, Juristische Fakultät.