Osteuropäische Geschichte und Landeskunde

Kolloquium: Neuere Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte

Im Institutskolloquium stellen Wissenschaftler*innen ihre geplanten, laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekte vor und stellen ihre Konzepte und Ergebnisse zur Diskussion. Das Kolloquium ist gedacht als eine Möglichkeit des wissenschaftlichen Dialogs und freier Diskussion. Das Kolloquium findet öffentlich statt und wird von Prof. Dr. Klaus Gestwa geleitet.

Einige Veranstaltungen finden in Kooperation mit den Lehrstühlen des Seminars für Neuere Geschichte und dem Slavischen Seminar statt.

Das Programmplakat des aktuellen Kolloquiums (WiSe 2019/2020) als PDF herunterladen.

Die Programme vergangener Kolloquien können gibt es im Kolloquiumsarchiv.

 

Programm:

Montag, 28.10.2019 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Die Suche nach der "verlorenen Welt" der Schtetl und der Neubeginn judaistischer Forschungen in der späten Sowjetunion

Dr. Ulrike Huhn (Bremen)

(Veranstaltung der DGO Zweigstelle Tübingen)


Montag, 04.11.2019 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Wissenschaft - Macht - Biographie. Die deutsche Südosteuropa-Forschung und ihre Akteure zwischen Nationalsozialismus und Bundesrepublik.

Prof. Dr. Wolfgang Höpken (Leipzig)

(Gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde)


Montag, 11.11.2019 | Hegelbau, R. 101 (Soziologie)

Geschichtswissenschaft und gesellschaftliche Differenzierung - Überlegungen zur historischen Erforschung von Differenzierungsprozessen

Prof. Dr. Johannes Paulmann (Mainz)

(Gesprächskreis Neuere Geschichte)


Montag, 18.11.2019 | Hegelbau, R. 228

Männer, die schreiben. Die Selbstzeugnisse der Familie Oettinger (17.-20. Jahrhundert)

Prof. Dr. Roberto Zaugg (Zürich)

(Gesprächskreis Neuere Geschichte)


Montag, 25.11.2019 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Kunsthistoriker an der Ostfront. Vom Abbau des Bernsteinzimmers und den Aktivitäten des "militärischen Kunstschutzes" im Gebiet um Leningrad

Dr. Corinna Kuhr-Korolev (Potsdam)


Montag, 02.12.2019 | Hegelbau, R. 228

Selbstverortung in bewegten Zeiten. Das Herrenhaus Allatzkiwwi und seine Bewohner Ende des 19. Jahrhunderts

Julian Windmöller (Lüneburg)

(Gesprächskreis Neuere Geschichte)


Montag, 09.12.2019 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Handel vertiefen. Hafenbau und Warenumschlag in Odessa, 1794-1870

Dr. Boris Belge (Basel)


Montag, 16.12.2019 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Wie der Kult um den Großen Vaterländischen Krieg zur Tragödie in Odessa am 2. Mai 2014 führte

Dr. Nikolay Mitrokhin (Bremen)


Montag, 13.01.2020 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Killing Softly? Die Todesstrafe nach Stalin

Prof. Dr. Pavel Kolář (Konstanz)


Montag, 20.01.2020 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Grundlagenforschung und völkische Traditionsbildung. Karl Stumpp (1896-1982) und das (Making of) Russlanddeutschtum

PD Dr. Hans-Christian Petersen (Oldenburg)


Montag, 27.01.2020 | Hegelbau, Großer Übungsraum des Instituts (R. 28)

Ivo Andrić, Andrićgrad und andrićism: Ein Lehrstück in Postjugoslawistik und verhinderter Erinnerungspolitik

Prof. Dr. Miranda Jakiša (Wien)

(Gemeinsame Veranstaltung mit dem Slavischen Seminar)


Donnerstag, 06.02.2020 | Hegelbau, R. 119A

Das Ende des Ersten Weltkriegs und seine Folgen im östlichen Europa. Konkurrierende Erinnerungen

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Berlin) und Dr. habil. Gergely Romsics (Budapest). Anschließend Lesung mit Georg Aescht, Publizist und Übersetzer, aus dem Roman von Liviu Rebreanu: „Der Wald der Gehenkten“ (1922)

(Gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde)