Absolventenprofil Wahl
LENA WAHL
Warum haben Sie sich für den MA Germ. Linguistik in Tübingen entschieden?
Da mir bereits mein Bachelorstudium in Tübingen so gut gefallen hat, war mir schnell klar, dass ich auch meinen Master in Tübingen machen möchte. Da ich während meines Bachelors in Deutsch und Italienisch (Bachelor of Education) schnell eine große Begeisterung für die Linguistik entwickelt habe und durch meine Arbeit als Hiwi in der linguistischen Abteilung Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten erhalten durfte, habe ich mich nach meinem Bachelor dafür entschieden, das Lehramtsstudium im Master nicht fortzusetzen und stattdessen zum Master of Arts „Germanistische Linguistik“ zu wechseln.
Was hat Ihnen besonders gut am MA Germ. Linguistik gefallen?
Besonders gut hat mir die Betreuung durch die Dozierenden gefallen. Ich habe mich zu jeder Zeit „gut aufgehoben“ gefühlt und alle waren stets hilfsbereit bei Fragen oder Anliegen. Durch die überschaubare Größe des Studiengangs war die Atmosphäre sehr familiär, das heißt man kannte sich untereinander und war nicht nur eine Nummer, was ich sehr geschätzt habe.
Was haben Sie so im MA Germanistische Linguistik nicht erwartet?
Ich war vor allem von den freien Gestaltungsmöglichkeiten überrascht, die der Studiengang bietet. Durch die freien Module und die Profilierungsmöglichkeit kann man ganz individuell entscheiden, in welche Richtung man sich spezialisieren und welche Inhalte man vertiefen möchte.
Worüber haben Sie Ihre Masterarbeit geschrieben?
In meiner Masterarbeit bin ich der Frage nachgegangen, welche pragmatischen und informationsstrukturellen Eigenschaften sich jeweils für trotzdem als Adverbkonnektor (Trotzdem braucht man ihr nicht in allen Punkten zuzustimmen.) respektive Subjunktor (Gustav lächelte, trotzdem er allein war, fast kindlich, verlegen.) in Abhängigkeit der jeweiligen topologischen Stellungsmerkmale ergeben. Dabei konnte ich im Rahmen von zwei Korpusanalysen zeigen, dass die verschiedenen topologischen Stellungsmöglichkeiten des Adverbkonnektors bzw. Subjunktors mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die jeweilige informationsstrukturelle und pragmatische Interpretation der verknüpften Konnekte einhergehen und wodurch sich diese charakterisieren.
Wie war es, in Tübingen zu studieren?
Ich bin unglaublich froh, mich für Tübingen als Studienort entschieden zu haben! Tübingen ist eine wunderschöne und junge Stadt, die sehr viel zu bieten hat und in der ich mich im Sommer oft wie im Urlaub gefühlt habe :-)
Was haben Sie nach Ihrem Abschluss gemacht?
In meinem vorletzten Mastersemester habe ich ein freiwilliges Praktikum in der Unternehmenskommunikation eines Stuttgarter Unternehmens gemacht, um neben meinem Hiwi-Job auch erste berufliche Erfahrungen außerhalb der Forschung zu sammeln. Der Kommunikationsarbeit bleibe ich nun nach meinem Abschluss weiterhin treu als Referentin des Prorektors für Internationales und Transfer an der Universität Stuttgart.