Institut für Politikwissenschaft

Das Institut für Politikwissenschaft in Tübingen

Als eines der ältesten politikwissenschaftlichen Institute in Deutschland, gegründet 1952, stehen wir in der Tradition normativ geleiteter Forschung und Lehre zu Demokratie, Entwicklung und Frieden. Dabei sind wir den Anforderungen moderner Wissenschaftlichkeit verpflichtet.  Lesen Sie den ganzen Text unseres Leitbildes.

Meine Bilanz nach dem ersten Semester: Spannende Seminare, engagierte Lehrende, tolle Kommilitoninnen und Komilitonen sowie gute Betreuung.

Masterstudiengang "Demokratie und Regieren in Europa" in Tübingen


Ausweichtermin für Klausuren

Studierende, die aus zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) nicht an den regulären Klausurterminen in den Lehrveranstaltungen im Sommersemester teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit – in Absprache mit der zuständigen Lehrperson – am zentralen Ausweichtermin des IfP mitzuschreiben.

Termin: Donnerstag, 08. Oktober 2026, 10.00 (s.t.) bis 12.00 Uhr

Ort: Audimax, 1. OG, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen


Aktuelles

16.06.2014

Institutskolloquium: Kapitalistische Entwicklung in China: Politisch-ökonomische Perspektiven

PD Dr. Tobias ten Brink (Goethe Universität Frankfurt a.M.) am Mittwoch, 18. Juni 2014, 16:00 c.t. Raum 124, Institut für Politikwissenschaft

Institutskolloquium am Mittwoch, 18. Juni 2014, 16:00 c.t. Raum 124, Institut für Politikwissenschaft

PD Dr. Tobias ten Brink (Goethe Universität Frankfurt a.M.) hält einen Vortrag zum Thema:

„Kapitalistische Entwicklung in China: Politisch-ökonomische
Perspektiven”

In diesem Vortrag werden Einsichten der vergleichenden und internationalen Kapitalismusforschung herangezogen, um sie für die Untersuchung der Wirtschaft Chinas nutzbar zu machen. Dabei arbeitet ten Brink vorrangige Kennzeichen des sozioökonomischen Systems der Volksrepublik sowie wesentliche Triebkräfte dieses eigentümlichen Entwicklungstyps heraus. Darüber hinaus analysiert er paradoxale Entwicklungslinien des neuen chinesischen Kapitalismus.

Tobias ten Brink studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach seiner Promotion war er u.a. Gastwissenschaftler am Frankfurter Institut für Sozialforschung sowie am East-West-Center in Honolulu. Zwischen 2009 und 2012 arbeitete ten Brink als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG in Köln, bevor er 2012 an der Goethe-Universität habilitiert wurde. Nach weiteren Forschungsaufenthalten an der Sun Yat-Sen University (Guangzhou) und am MIT (Cambridge, USA) ist er derzeit Theodor Heuss Lecturer an der New School for Social Research in New York. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Vergleichenden und Internationalen Politischen Ökonomie, der Vergleichenden Schwellenländerforschung, China und Ostasien. Publikationen: u.a. „Chinas Kapitalismus. Entstehung, Verlauf, Paradoxien“ (Campus 2013); „Geopolitik. Geschichte und Gegenwart kapitalistischer Staatenkonkurrenz“ (Westfälisches Dampfboot 2008).