Institut für Politikwissenschaft

Das Institut für Politikwissenschaft in Tübingen

Als eines der ältesten politikwissenschaftlichen Institute in Deutschland, gegründet 1952, stehen wir in der Tradition normativ geleiteter Forschung und Lehre zu Demokratie, Entwicklung und Frieden. Dabei sind wir den Anforderungen moderner Wissenschaftlichkeit verpflichtet.  Lesen Sie den ganzen Text unseres Leitbildes.

Meine Bilanz nach dem ersten Semester: Spannende Seminare, engagierte Lehrende, tolle Kommilitoninnen und Komilitonen sowie gute Betreuung.

Masterstudiengang "Demokratie und Regieren in Europa" in Tübingen


Ausweichtermin für Klausuren

Studierende, die aus zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) nicht an den regulären Klausurterminen in den Lehrveranstaltungen im Sommersemester teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit – in Absprache mit der zuständigen Lehrperson – am zentralen Ausweichtermin des IfP mitzuschreiben.

Termin: Donnerstag, 08. Oktober 2026, 10.00 (s.t.) bis 12.00 Uhr

Ort: Audimax, 1. OG, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen


Aktuelles

28.07.2017

Neuer Honorarprofessor für „Friedenspädagogik und globales Lernen“ am IfP

Uli Jäger ist ein führender Vertreter der Friedenspädagogik in Deutschland und seit Juli 2017 Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft.

Uli Jäger hat Politikwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft studiert. Von 1986 bis 2012 leitete er gemeinsam mit Günther Gugel das Tübinger Institut für Friedenspädagogik, bis es 2012 in die renommierte Berghof Foundation integriert worden ist. Seitdem ist Uli Jäger Programmdirektor der Berghof Foundation und leitet dort den Bereich „Friedenspädagogik und globales Lernen“ mit Hauptsitz im Tübinger Georg-Zundel-Haus.

In seinen theoretischen und programmatischen Schriften geht es Uli Jäger vor allem um die Formulierung und Umsetzung einer „zeitgemäßen Friedenspädagogik“. Sie soll sich konstruktiv an den Herausforderungen der wirtschaftlichen und politischen Globalisierung für menschliche und staatliche Sicherheit abarbeiten und konkrete Programme für individuelle wie strukturelle Friedensfähigkeit entwickeln. Dabei geht es ihm im Kern immer darum, wie Menschen friedlich miteinander leben können und wie sich die mit diesem Ziel verbundenen Einstellungen und Identitäten bei Individuen, Gruppen und Gesellschafen auf eine partizipative und inklusive Art und Weise entwickeln lassen.

Mit Uli Jäger hat das Institut für Politikwissenschaft einen praktisch wie theoretisch bestens ausgewiesenen Vertreter der Friedenspädagogik gewonnen und kann ihn dauerhaft in Forschung und Lehre einbinden. Dies eröffnet für Studierende und Kollegen gleichermaßen neue friedenspolitische Erfahrungs- und Praxisräume, die die fachliche Diskussion um eine zentrale und viel zu oft vernachlässigte Dimension der friedlichen Konfliktbearbeitung und der gewaltfreien Konfliktbeilegung bereichern werden.