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18.07.2025

DFG-Förderung der Forschungsgruppe "Asset Allocation und Asset Pricing in regulierten Märkten und Institutionen"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe „Asset Allocation und Asset Pricing in regulierten Märkten und Institutionen“, eine von sieben Gruppen, die aktuell gefördert werden. Insgesamt stellt die DFG rund 33 Millionen Euro für diese Forschungsinitiativen bereit.
Prof. Monika Gehde-Trapp ist als Projektleiterin an zwei Teilprojekten innerhalb der Forschungsgruppe beteiligt.

Regulatorische Unsicherheit entsteht, wenn unklar ist, wie sich rechtliche Rahmenbedingungen künftig entwickeln – eine Herausforderung für Wirtschaft und Finanzmärkte gleichermaßen. Die DFG-Forschergruppe „Asset Allocation und Asset Pricing in regulierten Märkten und Institutionen“  untersucht, wie diese Unsicherheit Investitionsentscheidungen und die Bewertung von Vermögenswerten beeinflusst. Im Mittelpunkt stehen drei Felder: sektorale Regulierung, Klimapolitik und Steuerpolitik. Die Universität Tübingen ist an zwei Teilprojekten beteiligt, die neue Methoden zur Messung und Analyse dieser Unsicherheiten entwickeln. Das erste Projekt entwickelt neuartige Methoden der Textanalyse und finanzökonometrische Verfahren, um Klimapolitikunsicherheit präziser zu erfassen und die Folgen Realwirtschaft und Finanzmärkte zu untersuchen. Im zweiten Projekt werden aus den Preisen von Wertpapieren zukunftsgerichtete Erwartungen zu Dividenden- und Kapitalertragsteuern abgeleitet. Diese Indikatoren ermöglichen Einblicke, wie steuerpolitische Erwartungen und Unsicherheiten Unternehmensentscheidungen und die Bewertung von Vermögenswerten prägen. Beide Projekte tragen dazu bei, wirtschaftliche Dynamiken in einem volatilen regulatorischen Umfeld besser zu verstehen.

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