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09.07.2026
Zum fünften Mal: Universität Tübingen als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet
Bereits zum fünften Mal wurde der Universität Tübingen das Zertifikat "familiengerechte hochschule" verliehen. Die berufundfamilie Service GmbH zeichnete die Universität für ihr Engagement bei der Schaffung und Optimierung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen aus. Gabi Efferenn vom Team Equity-Care nahm das Zertifikat Mitte Juni 2026 in Berlin für die Universität entgegen.
Das Audit familiengerechte hochschule gilt als Managementinstrument, um Veränderungsprozesse strukturiert zu verfolgen und umzusetzen, hin zu mehr Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Beruf mit Familienaufgaben.
Erstmals erhielt die Universität Tübingen das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ im Jahr 2014. Seitdem sind zahlreiche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Beruf mit Familienaufgaben umgesetzt worden. Zur Durchführung des Audits sowie als zuverlässige Beratungsstelle – in der das Change-Management für eine bessere Vereinbarkeit an der Universität vorangetrieben wird – wurde 2013 (damals noch) das Familienbüro und später das Team Equity-Care etabliert.
In den letzten Jahren wurden im Rahmen des Audits vielerlei Prozesse zur besseren Vereinbarkeit angestoßen und realisiert. Neben der Ausstattung der Universität mit Wickeltischen und Familienzimmern, der Durchführung der Veranstaltungsreihe "Pflege - was nun?“, dem Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen für Kinder von beschäftigten Eltern der Universität, der Durchführung der Kindersportwoche in den Sommerferien, des Peer Counselings für pflegende Angehörige, der Handreichung „Studieren mit Familienaufgaben“ bietet die Universität auch das Programm KiBeKo für Beschäftigte und Stipendiat*innen der Universität an. Bei KiBeKo handelt es sich um ein Unterstützungsangebot bei der Finanzierung von Kinderbetreuungskosten, die in Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen bzw. dienstlichen Tätigkeit entstehen.
Informationen zum Audit „familiengerechte hochschule“