DEEP‑PRISMA untersucht die wachsenden Risiken missbräuchlicher Deepfakes und rückt dabei besonders die ethischen Herausforderungen in den Mittelpunkt, die sich für die informationelle Selbstbestimmung und die Persönlichkeitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern ergeben. Das Projekt kombinierte empirische Forschung mit rechtlicher und ethischer Reflexion, um zu analysieren, wie sexualisierende, betrügerische und diffamierende Deepfakes Betroffene beeinträchtigen, wie wirksam bestehende Schutzmechanismen sind und wo normative, rechtliche und technische Lücken bestehen. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, ihre Rechte zu kennen und zu schützen, und zugleich ethisch und rechtlich fundierte Empfehlungen für eine verantwortungsvolle Regulierung, werteorientierte Technikgestaltung und flankierende gesellschaftliche Maßnahmen zu entwickeln, die demokratische Prinzipien und Privatsphäre in einer von KI geprägten Welt sichern.